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Humor mit Stil

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Wie Sie Witze Fettnäpfchen vermeiden

Natürlich ist nicht jeder Witz zu verdammen. Es gibt geistreiche Pointen, Wortspielereien, unerwartete, heitere Schlusseffekte, die wirklich zum Lachen reizen. Gegen einen guten Witz, zur rechten Zeit am richtigen Ort erzählt, ist nichts einzuwenden.

Doch bevor Sie loslegen, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten: Überlegen Sie als Erstes, ob Sie überhaupt ein Witztyp sind. Auch ein Witz, der die Grenzen anderer respektiert, braucht eine bestimmte Darstellungsform. Jemand, der von sich weiß: Ich verliere sowieso den Faden oder vergesse die Pointe, sollte das Witze erzählen besser anderen überlassen.

Bedenken Sie die Situation, in der Sie sich befinden. Je ernster sie ist, desto ungeeigneter sind Witze. Während einer Trauer- oder Gedenkfeier zum Beispiel sollten sogar humorige Bemerkungen tabu sein. Auch bei einem Krankenbesuch sind – je nach Schwere der Krankheit – Witze möglicherweise unangebracht. Kuriert jemand beispielsweise zu Hause ein gebrochenes Bein im Gehgips aus, mag Witziges ihn erheitern können. Todkranken hingegen die Laune durch Witze erzählen verbessern zu wollen, gleicht schon Hohn. Auch Augenblicke höchster Konzentration vertragen keine Störung durch einen Witz.

Setzen Sie die Witz-Toleranzgrenze der Menschen, mit denen Sie zusammen sind, klugerweise sehr eng an. Der typische Männerstammtischwitz beispielsweise wird eben nur in solcher Runde allgemein verbrüdernde Heiterkeit auslösen. Außerdem gibt es viele, die das Witze erzählen ganz global für niveaulos halten. Sie stufen eine oder einen Erzählende/n automatisch dementsprechend ein. Die beste Empfehlung ist demnach: In einem fremden Personenkreis oder Umfeld besser auf Witze verzichten.

Erzählen Sie keine Zielgruppenwitze. Die gehen immer auf Kosten anderer, die heruntergeputzt, angegriffen oder lächerlich gemacht werden. Die Mehrzahl der gängigen Witze lebt davon, Gruppen- Imagebilder aufs Korn zu nehmen. Die beliebtesten „Opfergruppen“: Blondinen, Mantafahrer, Ostfriesen, Beamte, Schwiegermütter, Ehefrauen und -männer, Volksgruppen und Ähnliche. Es ist stillos, solche Witze in der Öffentlichkeit zu erzählen. Ist jemand anwesend, der zur im Witz angesprochenen Gruppe gehört, wird die Stillosigkeit zur beleidigenden Geschmacklosigkeit.

Beachten Sie bitte auch dies: Ein Witz bezieht sich nicht nur auf – überspitzte – Pauschalierungen. Er formt auch das Image dessen mit, der ihn erzählt. So wird ein Mann, der pausenlos sexistische Witze erzählt, von Frauen (und den meisten Männern) gedanklich schnell in die Macho- oder Sexprotzecke gestellt. Umgekehrt sollte sich eine Frau mit gleichem Verhalten nicht darüber wundern, dass Männer sie als „leicht zu haben“, zumindest wenig zurückhaltend, einstufen könnten. Auch skatologische, also dreckige Witze werfen ein bezeichnendes Licht auf die geistige Reife einer oder eines Erzählenden.

Streichen Sie bestimmte Witzkategorien am besten ganz aus Ihrem Repertoire. Witze über Behinderte zum Beispiel sind verachtenswert. Das ist nicht anders, wenn sich jemand Ausländer, Juden, Angehörige anderer Glaubensrichtungen oder Arbeitslose als Zielscheibe für diskriminierende Witzeleien aussucht.

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