Gratis-Download

Brave, folgsame Angestellte, die zuverlässig ihre Arbeit tun, sind etwas Wunderbares. Geordnete Abläufe, die wie am Schnürchen laufen, ohne Mahnungen,...

Jetzt downloaden

Ihre Sicherheit als Redner/in? Die Menschen wollen Sie hören!

0 Beurteilungen

Erstellt:

Ein/e gute/r Redner/in denkt an sich selbst zuletzt.

 

Es ist doch immer wieder dasselbe, wenn ich Redner/innen kurz vor ihrem ersten Auftritt beobachte: Lampenfieber, Nervosität, Fahrigkeit, trockner Mund, Atemnot, zittrige Knie, ebensolche Stimme und Hände, die zudem wie die Hemden gezeichnet sind vom Schwitzen! Das alles muss nicht sein und ist doch nicht zu verhindern. Dabei haben wir Es Kind an mehr als tausend Gelegenheiten, vor unseren Mitmenschen zu sprechen, zu singen, zu spielen und haben Es jede Menge Erfahrung gesammelt, uns auf den ‚großen’ Auftritt, den alles entscheidenden ‚Big Bang’ vorzubereiten. 

Wir haben nur nichts davon behalten, weil wir das so gar nicht realisiert haben. Klar hatten wir vor unserem ersten Auftritt im Kindertheaterspiel, Schulchor oder Ballett auch Lampenfieber, aber dann haben wir es gemacht, ganz einfach und eben spielerisch. Erinnern Sie sich noch, was/wer Sie nach dem ersten Wort, dem ersten Ton, dem ersten Schritt getragen und jede weitere Aktion fast federleicht gemacht hat? Das Publikum

Auch wenn wir von der Bühne die Menschen im Saal kaum wahrnehmen konnten, weil sie im Dunkeln saßen, konnten wir hören, wie sie uns lauschen, konnten wir sehen, wie sie unseren Bewegungen folgen, konnten wir spüren, wie wir sie an der Angel, wie wir sie in unseren Bann geschlagen, wie wir ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und wie wir sie mit unserer Kunst gefesselt haben. Wie konnten wir nur vergessen, dass und dieses sofortige Feedback, diese unmittelbare Rückmeldung aus dem Publikum angespornt und getragen hat? 

Ein/e Redner/in muss gehört und vor allen Dingen >goutiert< werden! 

Unser Startguthaben, wenn wir als Redner/in ans Pult treten, ist das Wohlwollen der Zuhörer/innen noch vor dem ersten Wort, mit dem wir empfangen, und dann das Interesse, mit dem wir erwartet werden, ist die für uns aufgemachte Eröffnungsbilanz. Eigentlich ist es doch ein verrückter Gedanke, dass heute das Saalpublikum von Talk- und anderen Shows vor der Sendung in Stimmung gebracht wird, durch so genannte ‚Warm-Upper’ – bezeichnenderweise gibt es diese ‚Job-Description’ mal wieder nur auf Englisch! Dann kommt der/die Moderator/in, die Leute im Studio klatschen (auf Anweisung) ganz doll, und wir vor unseren TV-Geräten denken: „Was für ein/e tolle/r Frau/Hecht.“ – Dabei ist das doch nur ein Ablauf wie der Vorgang, wenn wir eine Geldkarte aufladen und dann davon abbuchen

Die Zauberworte, mit denen ein/e Redner/in das eigene Publikum erfolgreich bedient und für sich gewinnt, heißen: Authentizität, Persönlichkeit, Respekt und Leistung! Das notieren Sie sich bitte ganz oben auf Ihrer Stichwortsammlung als die Leitlinien für Ihren ersten Auftritt. Und dann schreiben Sie hinter jeden Begriff, was er für Sie bedeutet. Zum Beispiel: 

  1. Authentizität – Ich mache nicht auf Clown und keinen Superman. Ich mache so wie immer, nämlich so wie alle mich kennen!
  2. Persönlichkeit – Ich gebe nicht den Superstar und auch nicht den/die Geheimnisvolle/n, z.B. Aschenputtel oder den Froschkönig. Ich gebe mich wie immer, nämlich so wie ich bin!
  3. Respekt – Ich stehe nicht da vorne wie ein Schluck Wasser (den habe ich im Glas in Griffnähe) oder wie ein Fragezeichen (die setze ich höchstens mit gekonnter Rhetorik). Ich stehe locker gelöst, normal, aufrecht wie ein Ausrufezeichen, aber kein 'aufgeblasenes'!
  4. Leistung – Ich erzähle nicht von Luftschlössern und davon, dass ich der Größte, Beste und Bescheidenste bin. Ich rede zur Sache, durchaus auch heiter und darüber, wie ich mich bemühe, das Thema meinem Publikum nahe zu bringen!

Soweit so gut – jetzt gäbe es eigentlich nur noch eine Gefahr: Die sinnvolle oder unsinnige Interpunktion! Das glauben Sie nicht? Dann nehmen Sie mal die erste Zwischenüberschrift und schreiben Sie diese in folgenden zwei Varianten

  1. Ein/e gute/r Redner/in denkt an sich selbst zuletzt.
  2. Ein/e gute/r Redner/in denkt an sich, selbst zuletzt. 

Hoffentlich konnte ich Ihnen beschreiben, um welche der beiden es heute ging!

 

 

Herzlich grüßt 

Jürgen M. Bergfried

 

Rhetorik-News

Rhetorik-Tipps und Zitate für Ihre Reden, Vorträge und Präsentationen kostenlos per E-Mail direkt auf Ihren Schreibtisch, dann steht Ihrem nächsten Rede-Auftritt nichts mehr im Wege.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
125 Beurteilungen
5 Beurteilungen
59 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Erfolgreiche internationale Geschäfte, Projekte und Meetings für Fach- und Führungskräfte

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Einfach. Besser. Präsentieren.

Zu jedem Anlass die perfekte Rede