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In 30 Sekunden entscheidet sich, ob man Ihnen zuhört

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Top oder Flop: Sie haben nur 30 Sekunden

 

Sie wissen es selbst: Die ersten Sätze Ihrer Rede oder Präsentation sind maßgebend für den Gesamterfolg Ihres Vortrags. Denn mit den ersten Sätzen packen Sie Ihre Zuhörer - oder auch nicht. Und Sie Ihre Zuhörer nicht auf Ihren Karren aufspringen, machen Sie die Reise allein - und damit umsonst. Aber wussten Sie auch schon, dass Sie für diese ersten packenden Sätze nur 30 Sekunden Zeit haben? Sie den ersten 30 Sekunden entscheiden die Zuhörer, ob sie Ihnen weiter folgen wollen oder ob sie Ihre Worte an sich vorbeiziehen lassen und sich gedanklich mit anderen Dingen beschäftigen.

 

Aus der Kommunikationsforschung und Aufmerksamkeitsökonomie ist bekannt, dass ein normaler Zuhörer maximal 3 Minuten mit voller Aufmerksamkeit folgen kann. Der Grund dafür: Die meisten Menschen besitzen keine geschulte Kompetenz im aktiven Zuhören. Ein weiterer Grund: Beim Zuhören assoziiert unser Gehirn eigene Ideen, mit denen es sich bald mehr beschäftigt, als mit dem, was wir weiter hören. Die größte Aufmerksamkeit schenken Ihnen Ihre Zuhörer also während der ersten 30 Sekunden, liebe Leserin, lieber Leser.

Hier 5 Ideen, wie Sie diese kostbare Zeit garantiert für sich nutzen.

 

5 Ideen für die wichtigsten Sekunden Ihrer Rede

1.  Die Schlagzeile

Geben Sie Ihrem Vortrag einen interessanten Titel, der die Neugier Ihrer Zuhörer weckt. Zum Beispiel: „Mehr Qualität, niedrigere Kosten: Ich präsentiere Ihnen jetzt, wie Sie das verwirklichen können.“ Oder: „Ausfalltage senken durch Mitarbeitermotivation: Eine der effektivsten Möglichkeiten stelle ich Ihnen jetzt vor.“ Besonders gut kommt Ihr Titel bei Ihren Zuhörern an, wenn sie sofort einen Vorteil für sich darin erkennen.

2. Die Frage

Beginnen Sie mit einer Frage, beispielsweise einer rhetorischen Frage oder einer Sachfrage. Zum Beispiel: „Wissen Sie, wie lange Ihnen Ihre Mitarbeiter in Teambesprechungen aufmerksam zuhören?“ Oder:  „Wissen Sie, wie viele Krankheitstage ein Mitarbeiter im Durchschnitt hat?“ Je interessanter die Frage, desto besser. Wenn dann auch noch die Antwort verblüffend ist, haben Sie die Sache schon für sich entschieden.

3. Der aktuelle/geschichtliche Bezug

Stellen Sie einen Bezug zwischen Ihrem Thema und einem aktuellen beziehungsweise geschichtlichen Ereignis her. Etwa so:  „Deutschland muss sparen - so der Tenor eines Artikels, den ich heute Morgen in der Süddeutschen Zeitung gelesen habe. Und auch unsere Abteilung muss sparen.  Darum, wie wir das ohne negative Begleiterscheinungen bewerkstelligen, geht es jetzt.“ Oder: „Was ist das heute für ein besonderer Tag! Genau heute vor 16 Jahren, am 29. September 1995, kam die erste PlayStation in Europa auf den Markt. Und ich präsentiere Ihnen jetzt ebenfalls eine brandneue Idee, die sich wie die PlayStation in kürzester Zeit durchsetzen wird.“

4. Das Kompliment

Machen Sie Ihren Zuhörern ein Kompliment, indem Sie beispielsweise herausstellen, wie sehr Sie die Kompetenz der Anwesenden zu schätzen wissen. „Über 500 Jahre Erfahrung in der Personalführung sind hier im Raum. Jeder von Ihnen ist seit etwa 10 Jahren in einer Position, die mit Personalverantwortung verbunden ist.“

5. Die Magie der Zahl 3

Kündigen Sie Ihrem Publikum an, dass Ihre Rede nur drei Punkte hat. Denn drei Punkte kann sich jeder Zuhörer leicht merken. Dann benennen Sie diese Punkte, zum Beispiel so: „In meinem Vortrag geht es um Innovation. Und Innovation besteht aus nur drei Teilen: 1. Aufgabendefinition, 2. Ideensuche und 3. Umsetzung.“

 

„Bevor ich mit der Rede beginne, habe ich etwas Wichtiges zu sagen.“

("Before I speak, I have something important to say.")

Groucho Marx (1895-1977), amerikanischer  Filmkomiker

Machen Sie es also nicht wie Groucho Marx - und sagen Sie als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, besser gleich zu Beginn etwas Wichtiges.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!

 

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 


 

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