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Kino im Kopf – mit Stil(mitteln)

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Von Alliteration bis Zeugma: So stylen Sie Ihre Rede

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer das Latinum oder Graecum hat, ist klar im Vorteil. Doch nicht jeder ist ein alter Lateiner. Und was eine „Enallage“ (mit Betonung auf der zweiten Silbe!) oder eine „Assonanz“ ist, müssen Sie nun wirklich nicht wissen. Ein paar wirkungsvolle Stilfiguren möchte ich Ihnen dennoch vorstellen. Sie gehen ganz einfach, versprochen!

Das Bildhafte einer Rede unterstreichen immer Beispiele. Ihre Glaubwürdigkeit ist groß, da sie allgemein bekannt sind oder nachgewiesen werden können. Überlegen Sie, was sie wie illustrieren möchten, und dann „wildern“ sie – in der Literatur, der Bibel, der Tageszeitung.

Vergleiche erzeugen ebenfalls Bilder. Denken Sie an vergleichende Redewendungen wie „er fühlt sich wie im Himmel“, „sie schwimmt wie ein Fisch“. Gerne dürfen Sie auch ein Bild erfinden, das zu Ihrem Unternehmen passt: „Die Ideen von Frau M. waren so spritzig, prickelnd und frisch wie unser Premium-Sekt, so dass wir ihr bald die Leitung des gesamten Vertriebs für unsere Schaumweine übertrugen.“

Schon öfter war vom Kontakt mit Ihrem Publikum die Rede. Stellen Sie Fragen - rhetorische Fragen! Es sind keine Fragen, die Antworten verlangen, da sie bereits bekannt sind. Aber sie schaffen immer wieder Aufmerksamkeit bzw. ein Kopfnicken. Damit sind Ihre Zuhörer wieder völlig „da“ und auf Ihrer Seite.

Nach der Anzeige lernen Sie einige klassische Stilfiguren von A bis Z kennen!

 

Ein sprachlicher Genuss sind immer wieder Alliterationen. Hier reihen sich Wörter gleicher Anfangsbuchstaben aneinander: „Milch macht müde Männer munter“. Der Effekt? Ihr Publikum merkt auf und schnalzt anerkennend mit der Zunge, wenn Ihnen eine besonders originelle Alliteration gelungen ist.

Gibt es in Ihrem Unternehmen aktuelle Verbesserungsbemühungen, die Sie kommunizieren sollen? Dann bedienen Sie sich der Klimax oder Steigerung: „Gut ist es Geduld zu haben. Besser ist es auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Am besten ist es jedoch, sofort zu handeln.“

Sehr eingängig und berührend wirkt das Trikolon – eine Dreigliedrigkeit, die gleich aufgebaut ist:

„Wir haben uns zwar nicht häufig gesehen. Aber wenn, dann war es immer schön.

Wir verabschieden uns heute von Dir. Doch wir sind dankbar, dass wir Dich kennen und Zeit mit Dir verbringen durften.

Wir werden Dich vermissen. Du gehst jetzt heim zu Deinen Eltern – so, wie Du es Dir vor wenigen Tagen gewünscht hast.“

Möchten Sie als geistreicher Mensch auftreten? Dann erzählen Sie einen passenden Witz! Das Wort Witz bedeutete ursprünglich Wissen, Verstand und Klugheit. Im 17. Jahrhundert kam im Deutschen die Verwendung des Wortes im Sinne von „Esprit“ und „geistreich sein“ hinzu. Ein witziger Mensch bedeutete zu Goethes Zeit noch so viel wie ein "kluger Kopf", ein intelligenter Mensch.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch das Zeugma (Verbindung nicht zusammengehöriger Satzglieder) vorstellen, mit dem Sie eine humorvolle Rede eröffnen können, wie es einst Heinz Erhardt getan hat: "Ich heiße Karl-Heinz Wegener und Sie willkommen."

 

 

Herzlichst Ihre

 

Kathrin Hentzschel


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