Gratis-Download

Brave, folgsame Angestellte, die zuverlässig ihre Arbeit tun, sind etwas Wunderbares. Geordnete Abläufe, die wie am Schnürchen laufen, ohne Mahnungen,...

Jetzt downloaden

Körpersprache: Achtung vor Fehlinterpretationen!

0 Beurteilungen

Erstellt:

Entscheidend bei der Körpersprache: Die Details!

 

Doch dieses Pauschalurteil ist falsch!

Verschränkte Arme bedeuten nur, dass sich Ihr Gegenüber zurücknimmt. Das heißt aber noch lange nicht, dass Ihr Gesprächspartner Ihre Position oder gar Ihre Person ablehnt. Im Gegenteil: Indem sich Ihr Gesprächspartner zurücknimmt, kann er Ihnen sogar besonders gut zuhören.

Verschränkte Arme und übereinander geschlagene Beine sollten Ihnen erst dann zu denken geben, liebe Leserin, lieber Leser, wenn die Gliedmaßen Ihres Gegenübers unter Druck geraten und nahezu miteinander kämpfen. In diesem Fall kommt innere Ablehnung zum Ausdruck – als Kampf mit sich selbst.

 

 

Das bedeuten Ihre Armbewegungen:

1. Hängende, passive Arme

  • Keine Handlung
  • Keine Kommunikationsbereitschaft
  • Resignation, Enttäuschung (je nach Gesamtbild und Situation)

2.Verschränkte Arme vor der Brust mit hochgezogenen Schultern

  • Verteidigungshaltung
  • Keine Informationsannahme

3.Verschränkte Arme vor der Brust, locker

  • Eigener Tatendrang ist zurückgehalten
  • Aktives Zuhören

4. Bewegung Oberarme

  • Ausdruck für Offenheit, Aktivität, Vertrauen
  • Offen für Geben und Nehmen

5. Oberarme an den Körper gedrückt

  • Angst (= Enge, enge Armhaltung) vor Aufmerksamkeit
  • Unterdrückung von geistigen oder emotionalen Bewegungen

4 typische Aussagen und wie Sie diese gestisch visualisieren können

Hier ein paar Gesten, die Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unbewusst vielleicht bereits einsetzen - und falls nicht: Nutzen Sie diese Gesten ab jetzt gezielt, um Ihre Worte mit Ihrer Körpersprache zu unterstreichen.

1. Ablehnung, Nein-Sagen: „Das kann ich nicht akzeptieren!“

Schieben Sie mit beiden Händen etwas (das Gesagte) von sich weg. Möglichst zur Seite, so entschärfen Sie die (geistige) Konfrontation.
2. Anerkennung, Lob: „Das haben Sie hervorragend gemacht.“

Sie stehen seitlich zu Ihrem Gesprächspartner und führen Ihre offene Hand in Richtung seines Schulterblattes. So geben Sie Unterstützung und Anerkennung. Aber Achtung: Berührungen sind nur bei vertrauten Personen erlaubt!
3. Fragen stellen: „Was nun?“

Ziehen Sie Ihre Schultern hoch (= Fragen stellen), lassen Sie Ihre Schultern dann aktiv fallen; atmen Sie dabei aus. Öffnen Sie anschließend Ihre Hände und Arme nach vorn (symbolisiert die Bereitschaft zum Empfang von Antworten).

4. Abwägen: „Die beiden Seiten dieser Thematik ...“

Bewegen Sie Ihre beiden Arme und Hände parallel abwägend (also in einer Wiege-Bewegung) hin und her. So sehen Ihre Gesprächspartner die Mitte.

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen bewegten Tag ohne Missverständnisse.

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 

Rhetorik-News

Rhetorik-Tipps und Zitate für Ihre Reden, Vorträge und Präsentationen kostenlos per E-Mail direkt auf Ihren Schreibtisch, dann steht Ihrem nächsten Rede-Auftritt nichts mehr im Wege.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
126 Beurteilungen
5 Beurteilungen
59 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Erfolgreiche internationale Geschäfte, Projekte und Meetings für Fach- und Führungskräfte

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Einfach. Besser. Präsentieren.

Zu jedem Anlass die perfekte Rede