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Körpersprache: Ihre Füße lügen nicht

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Körpersprache: Ihre Füße lügen nicht

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

für den heutigen Knigge-Ticker bin ich im Internet fündig geworden. Auf Sueddeutsche.de hat mich die Überschrift

„Füße sagen immer die Wahrheit“

zum Lesen und zu weiteren Recherchen inspiriert. Das Spannende: Es geht in dem Interview nicht um das typische Allgemeinwissen zum Thema, sondern um die Erkenntnisse von Joe Navarro. Joe Navarro hat ein Buch geschrieben, aber er gibt kein Lehrbuchwissen weiter. Nein.

Wie ein FBI-Agent Kriminelle überführt

Joe Navarro hat als FBI-Agend jahrelang die Körpersprache von Verbrechern im Verhör studiert, um sie zu überführen und Kriminalfälle zu lösen. Seine Interpretation der körpersprachlichen Signale war so erfolgreich, dass er heute immer noch amerikanische Geheimdienste berät und Vorträge an Universitäten hält.

Eine seiner Erkenntnisse: Die Füße lügen nicht. Unsere Mimik können wir willentlich beherrschen. Wir haben gelernt, eine Maske aufzusetzen und unsere wahren Emotionen zu verbergen. Sie kennen Redewendungen wie „Guck nicht so grimmig" oder „Mach doch nicht so ein Gesicht!“

Kontrolle der Mimik - aber nicht der Füße

Die Füße hingegen sind ehrlich! Wenn jemand angespannt oder unter Zeitdruck ist, kann man das oft daran erkennen, dass die Fußspitzen bereits in Richtung Tür zeigen: In die Richtung, in die der Gesprächspartner am liebsten aufbrechen würde. 

Stehen beide Füße stattdessen gerade parallel zu einander und dem Gegenüber zugewandt, ist dies ein positives Signal. Zum Beispiel: Ich bin dir zugewandt, ich habe Zeit für dich, ich „stelle“ mich auf Dich ein. 

Durch die Beobachtung der Füße hat Navarro tatsächlich Kriminalfälle lösen können. Ein Fall: Eine Frau wippte die ganze Zeit mit den Füßen. Die Bewegung intensivierte sich bei der Nennung eines Namens. Wie sich später herausstellte, war die namentlich genannte Person in den Fall verwickelt; die Füße gaben bereits Aufschluss darüber.

Außerdem sagt Navarro, dass überkreuzte Beine oft ein Signal der Entspannung sind. Diese Interpretation scheint mir logisch: Wenn wir die Beine überkreuzt haben, können wir nicht schnell flüchten. Wir halten die Situation also für sicher. 

Spannend, Spannend.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

 Agnes Anna Jarosch

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