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Körpersprache optimieren

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Körpersprache: Die 7 goldenen Regeln für den Blickkontakt

Sobald Ihr Gesprächspartner Blickkontakt mit Ihnen aufnimmt, sind Sie imstande, in seinen Augen zu lesen. Durch die Beachtung der sieben goldenen Regeln für den Blickkontakt werden Sie schneller feststellen, ob Sie verstanden worden sind oder nicht.
Sie werden sicherer erkennen, ob Ihr Gegenüber an Ihren Worten und Angeboten interessiert ist oder nicht. Sie selbst werden durch die Anwendung der sieben goldenen Regeln künftig in Gesprächen und Verhandlungen, bei Reden, Präsentationen und Vorträgen überzeugender wirken.

Körpersprache- 1. Blickkontakt-Regel: Achten Sie auf die Richtung, aus der Sie angeschaut werden

Der seitliche Blick von unten nach oben, meist mit geneigtem Kopf, signalisiert Sympathie, Freundlichkeit, Zuneigung. Verbunden mit einem Augenaufschlag ist es der typische Blick beim Flirt.
Empfangen Sie diesen Blick, wissen Sie, dass Ihr Gesprächspartner Ihnen gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt ist.
Senden Sie selbst ganz bewusst dieses Signal aus, geben Sie Ihrem Gesprächspartner das Gefühl, dass Sie ihm Sympathie entgegenbringen.
Sie erzeugen eine harmonische Gesprächsatmosphäre.
Solange Sie Ihr Gegenüber mit seitlichem Blick ansehen, ist eine Konfrontation über die Augen vollkommen ausgeschlossen.

Körpersprache- 2. Blickkontakt-Regel: Achten Sie auf die Intensität des Blicks

Mit einem durchdringenden und stechenden Blick bringt Ihr Gesprächspartner zum Ausdruck, dass er bereits bestens informiert ist. Sein Standpunkt steht fest, und weitere Informationen von Ihnen sind unerwünscht. Er will sich von Ihnen nicht belehren lassen.
Verengt sich der Blick eines Gesprächspartners plötzlich, zeigt Ihnen dies, dass er sich auf ein Detail Ihrer Aussage konzentriert. Entspannen Sie deshalb das Gesicht, wenn Sie sich konzentrieren.
Werden Sie im Gespräch häufig mit langen Blicken bedacht, möchte Ihr Gesprächspartner mehr wissen. Er weiß noch nicht alles und braucht weitere Informationen, um sich ein Bild zu machen oder zu einer Entscheidung zu gelangen.

Körpersprache- 3. Blickkontakt-Regel: Achten Sie auf Angriffe

Stellt sich Ihr Gesprächspartner Ihnen frontal gegenüber und schaut er Sie dabei direkt an, will er meist eine Stellungnahme erzwingen. Der direkte Blick konfrontiert. Durch eine gerade Kopfhaltung wird dieser Blick noch verstärkt.
Der direkte Blick wird oft angewandt, um einen Gesprächspartner zu unterdrücken. Dabei wird eine Pupille fixiert und kein Wort gesprochen. Durch leichtes Nicken des Kopfes signalisiert der Aggressor, dass er sich seinem Gesprächspartner unterwerfen will.
Sie lösen die Konfrontation, indem Sie nur kurz zur Seite schauen.

Körpersprache- 4. Blickkontakt-Regel: Achten Sie auf Ausweichmanöver

Schaut Ihr Gesprächspartner Sie nur sporadisch an, und schlägt er jedes Mal beim Blickkontakt die Augen sofort wieder nieder, signalisiert er Unsicherheit.
Wenn es für den Vortrag oder das weitere Gespräch wichtig ist, fragen Sie Ihren Gesprächspartner, ob er noch weitere Informationen benötigt.

Körpersprache- 5. Blickkontakt-Regel: Was ist, wenn keiner guckt?

Schaut Ihr Gesprächspartner Sie überhaupt nicht an, so muss dies kein Zeichen von Unsicherheit sein. Möglicherweise möchte er in diesem Moment bewusst keine Stellungnahme abgeben. Auch ein Blick zur Decke muss kein Zeichen von Schwäche sein. Mit diesem Blick wird die Kommunikation und damit die Möglichkeit zur Konfrontation vermieden.
Vorsicht allerdings, wenn der Blick Ihres Gesprächspartners Ihnen zum Beispiel bei einem Vertragsabschlussausweicht. Kann Ihr Verhandlungspartner Ihnen nicht direkt in die Augen schauen, hat er meist etwas zu verbergen. Prüfen Sie dann genau, ob alle wichtigen Verhandlungspunkte besprochen, abgestimmt, sowie vollständig und richtig formuliert in den Vertragstext eingeflossen sind.

Körpersprache- 6. Blickkontakt-Regel: Achten Sie auf die Augenbrauen

Heben sich beide Augenbrauen gleichzeitig, signalisiert Ihr Gesprächspartner, dass er mehr über Sie erfahren möchte. Er zeigt positive Aufmerksamkeit. Sie können sicher davon ausgehen, dass die Aggression gehemmt ist, solange die Augenbrauen hochgezogen sind.
Hebt Ihr Gesprächspartner nur eine Augenbraue, zeigt dies seine Skepsis. Er möchte wohl mehr wissen, allerdings vermutet er, sowieso nur die halbe Wahrheit zu erfahren.
Wenn Sie selbst im Gespräch beide Augenbrauen hochheben und dabei ab und zu leicht mit dem Kopf nicken, motivieren Sie Ihren Gesprächspartner, mehr von sich zu erzählen.

Körpersprache- 7. Blickkontakt-Regel: Achten Sie auf die Augen, wenn Ihr Gesprächspartner nachdenkt

Die folgenden Richtungsangaben gelten immer aus der Sicht Ihrer Gesprächspartner. „Er schaut nach links“ bedeutet, dass er von Ihnen aus gesehen nach rechts blickt. Die Angaben „nach links“ und „nach rechts“ gelten für Rechtshänder. Für Linkshänder gelten sie entsprechend umgekehrt.
Wenn der Blick nach links oben geht, sucht Ihr Gesprächspartner nach einer Antwort und schaut dabei aus Ihrer Sicht nach rechts oben. Dann beschäftigt er sich gedanklich meist mit Bildern von erlebten Ereignissen oder real existierenden Personen und Dingen. Er sucht in seiner Erinnerung.
Schaut er allerdings bei der Beantwortung einer Frage nach rechts oben, aus Ihrer Sicht nach links oben, entnimmt er die Antwort nicht seiner Erinnerung.
Er ist dann gedanklich kreativ. Er erfindet oder konstruiert ein geistiges Bild.
Schaut Ihr Gesprächspartner, während er über die Beantwortung Ihrer Fragen nachdenkt, seitlich in Augenhöhe nach links, aus Ihrer Sicht nach rechts, dann versucht er, sich an Stimmen, Geräusche, Töne oder andere Dinge, die ihm bereits bekannt sind, zu erinnern.
Schaut er in Augenhöhe seitlich nach rechts, aus Ihrer Sicht nach links, dann ist er wiederum gedanklich kreativ und versucht, ein Klangbild zu konstruieren.
Schaut Ihr Gesprächspartner, während er über Ihre Frage nachdenkt, nach unten links oder rechts, dann führt er einen inneren Dialog. Er prüft die Argumente, wägt Pro und Kontra ab und kommt so zu einer Entscheidung.

Körpersprache - Übersicht: Was Ihnen die Augen Ihrer Gesprächspartner verraten können

  • Blick seitlich von unten nach oben: Sympathie, Freundlichkeit, Zuneigung
  • Blick von oben herab: Überheblichkeit
  • sich verengender Blick: Konzentration auf ein Detail
  • umherirrender Blick: Angst
  • Blick zur Decke: Desinteresse
  • lange, nachdenkliche Blicke: Informationsbedarf
  • direkter, frontaler Blick: Forderung nach Stellungnahme
  • sporadische, schnell wieder ausweichende Blicke: Unsicherheit
  • fehlender Blickkontakt: Unsicherheit
  • Hochziehen beider Augenbrauen: Interesse und Aufmerksamkeit
  • Hochziehen nur einer Augenbraue: Skepsis
  • nachdenklicher Blick nach links oben: Beschäftigung mit Erinnerungen
  • nachdenklicher Blick nach rechts oben: gedankliche Kreativität
  • nachdenklicher Blick nach unten: innerer Dialog
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