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Körpersprache: Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten

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Von Alexandra Sievers,

Kennen Sie auch einen Redner, der Ihnen aufgrund seiner spezifischen Vortragsweise nachhaltig in Erinnerung geblieben ist? Ich meine jetzt keinen berühmten Kennen, sondern vielmehr einen, den Sie vielleicht bei einem Seminar, eine Präsentation oder auch bei einer privaten Feier mal gehört haben - und irgendetwas gemacht hat, das so außergewöhnlich war, dass Sie es bis heute nicht vergessen haben?

Guck mal, was der macht! 

Ich erinnere mich zum Beispiel noch sehr gut an die folgende Situation: an einen Redner, der mit seinem Manuskript gekämpft hat. Erst hat er das Manuskript vor sich auf das Rednerpult gelegt. Aber offensichtlich hat ihm das Lesen bei diesem Abstand Schwierigkeiten bereitet, so dass er es in die Hand henommen hat. Aber auch da hat er die richtige Distanz nicht gefunden. Und so wurden seine Worte von einem ständigen Hin und Her begleitet: Mal hat der Mann sich das Manuskript direkt vor die Nase gehalten und dann wieder hat er den Arm mit dem Manuskript ganz weit von sich weggestreckt. Es war wirklich ein "bewegter" Redeauftritt.

Wenn Sie mich heute fragen, worüber dieser Redner gesprochen hat, kann ich Ihnen das leider nicht beantworten. Ich habe es schlicht vergessen. Aber das Bild dieser Gestik, dieser fortwährende  Kampf mit dem Manuskript, wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben.

Worauf ich hinaus will, liebe Leserin, lieber Leser: Achten Sie bei jeder Ihrer Reden, ob im großen oder kleinen Rahmen, ganz besonders auf Ihre Körpersprache, denn Ihr Publikum macht das auch! 

Ihr Publikum glaubt, was es sieht

Der größte Teil Ihrer Glaubwürdigkeit (55 Prozent) in Ihrer Rede resultiert aus Ihrer Körpersprache! Warum? Wir beurteilen Menschen in der Hauptsache nach ihrer äußeren Erscheinung, und wenn Sie präsentieren, dann werden auch Sie nach der Art beurteilt, wie Ihr Körper Ihr Anliegen präsentiert.

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Die häufigsten Fehler, die gemacht werden, liegen darin, dass die Hände falsch eingesetzt werden. Dazu gehört es auch, die Hände überhaupt nicht zu benutzen.

Gerade in einer entspannten, lockeren Atmosphäre neigen besonders Männer dazu, ihre Hände in den Hosentaschen verschwinden zu lassen. Der Redner mag sich in dieser Haltung wohlfühlen, aber auf das Publikum macht das keinen guten Eindruck. Die Hände gehören nun mal nicht in die Hosentaschen! Das ist eine althergebrachte Benimmregel, die nach wie vor gilt und auch Sinn ergibt: Denn Sie erwecken mit dieser Geste den Anschein, dass Sie nicht offen sind.

Der Ursprung der Regel ist alt. Indem die Hände sichtbar waren, zeigte man früher, dass man keine bösen Absichten hatte und beispielsweise keine Gefahr bestand, dass Sie plötzlich eine Waffe ziehen würde.

Sollten Sie also dazu neigen, Ihre Hände im Alltag in den Hosentaschen aufzubewahren, holen Sie diese wenigstens für Ihren Rede-Auftritt heraus.

Aber verschränken Sie Ihre Hände bitte auch nicht hinter dem Rücken. Das wird von Ihren Zuhörern oft als Signal gewertet, dass Sie unsicher sind.

Und auch vor dem Bauch verschränkte Hände sind keine gute Empfehlung, da Sie in dieser Haltung Passivität ausstrahlen. Dynamische und kommunikative Menschen setzen Arme und Hände so ein, dass sie nach vorne streben.

Hände vor dem Schritt verschränken? Nur wenn Sie Fußballspieler sind und den Ball direkt auf sich zukommen sehen. Als Redner sollten Sie keinen Grund haben, sich vor Ihrem Publikum zu fürchten - und bereit sein, den Ball aufzufangen und zurückzuspielen.

Hände vor der Brust verschränken? Damit wirkt Ihre Rede schnell wie eine Predigt.

Wo Hände noch nicht hingehören: in die Haare! Vor allem Frauen ist es oft nicht bewusst, wie oft sie sich eine Haarsträhne aus der Stirn streichen oder ihre Haare mit einer schwungvollen Handbewegung über die Schulter werfen. Als Rednerin ist das tabu! Und natürlich auch als Redner, wenn Sie eine entsprechende Frisur tragen.

Was ich ebenfalls schon gesehen habe: Redner, die sich immer wieder am Kopf kratzen, zwischendurch mal den Nacken massieren, am Ohrläppchen zupfen

Für Ihre Körpersprache als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, gilt: Hände weg vom eigenen Körper. Und auch von der Krawatte, dem Jackenkragen, Ihrem Schal oder Halstuch

Das Einzige, was Sie mit Ihren Händen bei Ihrer Rede machen sollten: mit Ihren Hand- und Armbewegungen die Bedeutung Ihrer Worte unterstreichen.

Und ganz zum Schluss ist dann Ihr Publikum mit einer Handbewegung dran, die im Rahmen einer Rede ganz besonders wichtig ist: mit dem Applaus!

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