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Körpersprache

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Der große Überblick: So setzen Sie die Arme, Hände und Finger perfekt ein

Hier finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Haltungen der Arme, Hände, Finger und was Sie mit einer bestimmten Haltung Ihrem Gegenüber kommunizieren

Das bedeuten Ihre Armbewegungen

1. hängende, passive Arme

  • keine Handlungen
  • keine Kommunikationsbereitschaft
  • Resignation, Enttäuschung (je nach Gesamtbild und Situation)

2. verschränkte Arme vor der Brust mit hochgezogenen Schultern

  • Verteidigungshaltung
  • keine Annahme von Informationen

3. verschränkte Arme vor der Brust, locker

  • eigener Tatendrang ist zurückgehalten
  • aktives Zuhören („Ich überlasse dir den Handlungsraum und höre“) ist gewährleistet

4. Bewegungen der Oberarme

  • Aktivierung von Atmung und Stimmführung durch Ganzarmbewegungen (in Schulterbreite)
  • Ausdruck für Offenheit, Aktivität, Vertrauen
  • offen für Geben und Nehmen

5. Oberarme an den Körper gedrückt

  • Angst (= Enge, enge Armhaltung) vor Aufmerksamkeit
  • Unterdrückung von geistigen oder emotionalen Bewegungen

6. Rechts-/links-Priorität
Priorität heißt: Sie bevorzugen eine Körperseite. Die rechte Körperhälfte steht bei Rechtshändern für das rationale Denken. Die linke Körperseite entspricht der emotiona- len Funktion des Hirns. Bei Linkshändern ist es umgekehrt. Da sich die Nervenbahnen im Körper kreuzen, ist diese Einteilung genau gegenteilig zu den Hirnhälften-Dominanzen.

  • Rechts reduziert: Entscheidungsprobleme. Informationen werden zurückgehalten oder können nicht angenommen werden.
  • Links reduziert: sparsamer Gefühlsaustausch. Beispiel: Ein Mann steht auf dem rechten Bein, der rechte Arm bewegt sich, nur die rechte Hand gestikuliert. Fragen Sie ihn: „Wie fühlen Sie sich?“, wird die Antwort lauten: „Ich denke, ich fühle mich …“

7. Ellenbogen seitlich eingestützt
Verteidigung und/oder symbolische Abwehr des Gesagten/Gehörten. Wenn Sie gleichzeitig mit Ihren Worten das Gesagte akzeptieren, wirken Sie widersprüchlich!

8. nach hinten gezogene Arme

  • Rückzug vom Handeln, Gewährenlassen
  • keine Einsicht der Handlungsabsicht (mögliche Handlung ist nicht zu sehen; ruft beim Empfänger Misstrauen hervor)

Das bedeuten Ihre Handbewegungen

1. offene Hand
Offenlegung heißt Vertrauen, friedvoll und wohlgesinnt sein. Geschenke und Argumente sollten deshalb aus der offenen Hand kommen!
2. verdeckte Hand

  • Verbergen von Tatsachen und Absichten (Rechts-Priorität)
  • Gefühle werden abgeschirmt (Links-Priorität).

3. geschlossene Hand

  • Informationen werden erfasst!
  • Ausdruck für Überlegen, Nachdenken, Haltsuchen, Prüfen des Gesagten

4. geballte Hand

  • aggressiver Reiz
  • Ausdruck von Kraft, Wut, Ärger
  • Außendruck, der so beantwortet wird

5. Dominanzbewegung
Bogenförmige Bewegungen von oben nach unten lösen Widerspruch aus (zum Beispiel: Schulterklopfen, Fingerzeig) und führen zu Konfrontation und Aggression.
6. Faust in der Hand mit aufgestütztem Ellenbogen
Aufbau einer Schutzmauer. Es besteht eine erhöhte innere Spannung.
7. Pistolenhaltung
Geste der Verteidigung und Warnung: „Ich weiß es besser!“
8. Pyramide
Suche nach argumentativen Berührungspunkten

Das bedeuten Ihre Fingerbewegungen


1. Daumen
Der Daumen ist der „Ich-Finger“ und steht für das Ego und alle ichbezogenen (Re-)Aktionen. Ein herausgestreckter Daumen drückt aus: „Was ist mit mir?“ – „Ich will aber ...“ oder „Ich bin auch ...“ (die dazugehörigen verbalen Äußerungen sind dann oft Prahlereien). Stecken Sie den Daumen weg, bedeutet das, dass Sie sich von einer Äußerung ausnehmen, nicht damit einverstanden sind.
2. Zeigefinger
Der Zeigefinger ist der sensibelste Finger und steht für das Wissen, aber auch Besserwissen. Mit dem Zeigefinger weist das Kleinkind auf die Dinge, die es interessieren, über die es etwas wissen will.
Im Laufe der Erziehung wird dieser Drang, den „Wissensfinger“ einzusetzen, zwar unterdrückt. Statt des Zeigefingers erheben viele Erwachsene aber „Ersatzfinger“ wie Stifte, Zeigestöcke, Laserpointer oder auch ihre Brille.
Die Wirkung ist die gleiche, nämlich das Empfinden von Herabsetzung beim Gesprächspartner – noch so gut gemeinte Ideen stoßen auf Widerstand.
3. Mittelfinger
Der Mittelfinger ist der „Selbstwert- Finger“ und steht für Selbstgestaltung und -betrachtung. Das Herausstellen des Mittelfingers oder dessen Selbstberührung lassen den Wunsch nach Anerkennung und Lob erkennen.
4. Ringfinger
Der Ringfinger gilt als „Gefühlsfinger“. Aus gutem Grund werden Ehe- oder Freundschaftsringe traditionell am Ringfinger getragen. Er gehört zum Mittelfinger (eine Sehne).
Der Ringfinger hat eher eine passive Rolle und wird durch Selbstberührungen hervorgehoben.
5. kleiner Finger
Der kleine Finger ist der „Gesellschaftsfinger“. Er kommt immer zum Einsatz, wenn sich ein Mensch darum bemüht, seine Stellung in der Gesellschaft hervorzuheben.
So galt das Abspreizen des kleinen Fingers beim Trinken aus einer Tasse lange Zeit als Zeichen von Vornehmheit.

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