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Lampenfieber besiegen

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Wie Rede-Anfänger ihr Lampenfieber besiegen

Eine größere Familienfeier steht an. Eine kurze Rede soll gehalten werden. Und ausgerechnet Sie sind auserkoren, diese Aufgabe zu übernehmen. Oder: Ihr Chef beauftragt Sie mit einer Präsentation. Allein bei dem Gedanken, vor mehr als drei Personen sprechen zu müssen, bekommen Sie hektische Flecken am Hals.

Doch lassen Sie sich nicht einschüchtern. Niemand ist als Redner geboren. Reden kann erlernt werden. Halten Sie sich daher an den Rat der Toastmasters, einer weltweiten Redner-Vereinigung: Ergreifen Sie möglichst oft das Wort.

Schaffen Sie Gelegenheiten

Eigentlich reden Sie ganz gern – nur nicht vor vielen Menschen. Ein Ansatzpunkt, den Sie ausbauen können. Weil es sich in der persönlichen Atmosphäre unter Freunden und Bekannten besser reden lässt, üben Sie zunächst in diesem Umfeld Ihre Rede- Freudigkeit. Besuchen Sie Diskussionsrunden. Denken Sie daran: Meister fallen nicht vom Himmel, sondern Übung macht den Meister.

Spielen Sie sich nach vorn

Kinder lernen im Spiel. Warum sollten Sie das nicht auch können? Spielen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten das Toastmaster-Spiel: Jeder übernimmt eine Rolle, am besten reihum. Deshalb ist es gut, wenn Sie den Kreis überschaubar halten.

Rollenverteilung

Vergeben Sie zuerst die Rolle des Moderators, der wichtigsten Person. Der bestimmt dann die weiteren Ämter: 1. Der Zeitnehmer achtet mit einer Stoppuhr darauf, dass die zuvor festgelegte Rede-Zeit auch eingehalten wird. 2. Der Füllwortzähler notiert alle „Ähs“ und „Hms“ und achtet auf den Sprachgebrauch. 3. Der Experte bewertet die sachliche Richtigkeit der Rede. 4. Der Kritiker schließlich beurteilt den Gesamteindruck der einzelnen Beiträge und vergibt Sonderpunkte für Witz und geistreiche Einfälle. Damit Sie später für alle denkbaren Rede-Situationen gerüstet sind, sollten Sie beim Toastmaster-Spiel die verschiedensten Situationen durchspielen: private und berufliche Geburtstagsansprachen, Jubiläumsreden, Hochzeitsreden, Grußworte, Motivationsreden, Präsentationen …

Das Wort des Tages

Damit können Sie Ihre Spontaneität testen. Legen Sie zum Beginn Ihrer Toastmaster-Runde einen Begriff fest, der dann in den Wortbeiträgen vorkommen soll. Punkte sammelt derjenige, der das „Wort des Tages“ besonders variantenreich und originell in seinen Spontanbeitrag einbindet. Beispiel: Sie bestimmen „Frühling“ zum Wort des Tages. Ein Redner bekommt dann Bestnoten, wenn es ihm gelingt, die bunte Vielfalt des Frühlings zum roten Faden seiner Ansprache zu machen.

Damit der Funke überspringt

Bereiten Sie längere Reden vor. Wählen Sie dabei Themen, für die Sie sich selbst interessieren. Vermitteln Sie Ihre eigene Begeisterung an die Zuhörer. Das gilt auch für Bereiche, in die Sie sich erst einarbeiten müssen. Machen Sie die Beschäftigung damit zu einer Art Schatzsuche: Wo gibt es von Ihrem Pflichtthema „Wurstproduktion“ eine Verbindung zu Ihrem Lieblingsthema Fußball? Aha, Bayern-Manager Uli Hoeneß besitzt eine Wurstfabrik – schon sind Sie beim Lieblingsthema und haben es leicht, dafür zu sorgen, dass der Funke auf die Zuhörer überspringt.

Erlaubte Hilfsmittel

Formulieren Sie Ihre Rede niemals fertig aus. Wenn Sie die ganze Zeit auf Ihr Manuskript starren, können Sie die Zuschauer nicht in Ihren Bann ziehen. Schreiben Sie die Stichpunkte Ihrer Rede auf einen Spickzettel (nicht größer als eine Postkarte). Er dient der Orientierung und hilft, den Ablauf zu strukturieren. Das machen Profis genauso. Halten Sie sich ruhig an Ihrem Zettel fest (dann wissen Sie, wohin mit Ihren Fingern), und benutzen Sie diesen als Aufhänger: Keine Sorge, liebe Zuhörer, so klein wie dieser Zettel ist, so kurz wird meine Rede.

Auge in Auge

Auch wenn Sie an ein fest stehendes Mikrofon gebunden sind – bewegen Sie Ihren Körper während der Rede, soweit es das Mikro zulässt. Haben Sie ein mobiles Mikrofon (oder brauchen Sie gar keins), dann nutzen Sie diese Freiheit. Beim Hin- und Hergehen entkrampfen Sie unwillkürlich Ihre Stimme! Profi-Tipp: Schauen Sie nicht allgemein in die Menge, sondern sehen Sie abwechselnd einzelne Zuhörer an – zu Beginn solche, die freundlich schauen (die geben Ihnen Mut zum Weitermachen) und im Lauf der Zeit auch uninteressiert Dreinblickende – denn um die zu überzeugen, legen Sie sich ins Zeug und gewinnen an Lebendigkeit.

Übung macht den Meister

Wenn Sie sich immer wieder Situationen suchen, in denen Sie vor anderen sprechen, werden Sie sich von Mal zu Mal verbessern. Treffen Sie sich regelmäßig mit Freunden zum freien Reden, melden Sie sich bei Präsentationen und ähnlichen Anlässen freiwillig.

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