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Lampenfieber - Kein Problem!

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Liebe Leserin, lieber Leser,

der spanische Filmregisseur Pedro Almodóvar feiert heute, am 24. September 2010, seinen 61. Geburtstag. Einer seiner bekanntesten Filme: "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs". Mit diesem Film landete er 1988 einen Kinohit.

 

Als Rednerin bzw. Redner möchten Sie, liebe Leserin und lieber Leser, natürlich auch einen Hit landen.

Dieses Ziel hat wohl jeder, der eine Rede hält -  unabhängig davon, ob er in einer kleinen privaten Runde, vor einer größeren Gesellschaft oder vor einem wirklich großen Publikum spricht.

Jeder möchte nach der Rede gerne Komplimente hören! Schließlich hat er sich vor der Rede eine Menge Mühe gemacht - und auch so einiges durchgemacht.

Denn noch etwas haben die meisten Rednerinnen und Redner gemeinsam: Sie fühlen sich vor ihrem Rede-Auftritt "am Rande des Nervenzusammenbruchs" - oder etwas milder ausgedrückt: Sie haben Lampenfieber! Und das kann ganz schön an die Nieren gehen.

Dabei ist Lampenfieber ein ganz wichtiger Erfolgsfaktor für Ihre Rede!

Lampenfieber lässt Sie authentisch wirken. Ihr Publikum spürt: "Vor uns steht ein Mensch." - Und das macht Sie sympathisch und sichert Ihnen das Wohlwollen Ihrer Zuhörer.

Treten Sie als Rednerin bzw. Redner dagegen zu perfekt und ungerührt auf, erinnern Sie eher an eine Maschine.

Der deutsche Fernsehmoderator, Sänger und Schauspieler Dieter Thomas Heck hat über "Lampenfieber" einmal gesagt, es sei "nichts anderes als Achtung vor dem Publikum".

Und was sollte schlecht daran sein, dem Publikum diese Achtung zu zeigen? Zumal Ihre Zuhörer von Ihrem Lampenfieber viel weniger mitbekommen, als Sie vielleicht denken.

Der US-Talkmaster Dick Cavett, der  in den 60er und 70er Jahren durch seine "The Dick Cavett Show" berühmt wurde, bekannte sich offen zu seinem Lampenfieber. Er gab zu, dass er vor jeder Fernsehsendung nervös sei. Einmal mehr, einmal weniger. Sein Rat:

"Nehmen Sie Lampenfieber nicht so tragisch! Es dringt weniger nach außen, als Sie denken. Sie sollten einfach wissen: Von dem, was Sie fühlen, sieht der Zuschauer nur ein Achtel. - Wenn Sie innerlich ein bißchen nervös sind, sieht das kein Mensch. - Wenn Sie innerlich sehr nervös sind, sehen Sie nach außen ein bißchen nervös aus. - Und wenn Sie innerlich total außer Kontrolle geraten sind, wirken Sie vielleicht ein wenig bekümmert. Nach außen dringt alles weit weniger kraß." Fazit: "Ihre Nerven mögen Ihnen tausend Elektroschocks verpassen, der Zuschauer sieht bloß ein paar Zuckungen."

Lampenfieber ist also überhaupt nicht tragisch und gehört vor einem (Rede-)Auftritt einfach dazu. Wenn man weiß, wie man es sich es zunutze mache kann. 

Außerdem gibt es ja auch noch ein paar hilfreiche Methoden, um die Fieberkurve nicht in schwindelnde Höhen steigen zu lassen.

Und so geht's:

1. Beginnen Sie früh genug mit der Vorbereitung.

Wer früh genug mit der Rede-Vorbereitung beginnt, kommt nicht in Zeitnot und kann die ganze Sache somit schon mal gelassener angehen. Gut vorbereitet zu sein, macht selbstsicher. Wer sich dagegen zu wenig Zeit lässt, gerät schon im Vorfeld in Panik und leicht auch ins Schleudern.

2. Sprechen Sie aus Überzeugung.

Nehmen Sie in Ihre Rede keine Passagen auf, von denen Sie nicht wirklich überzeugt sind. Sie "fiebern" sonst diesen Stellen entgegen und kommen leicht schon vorher ins Stolpern. Wenn Sie selbst Ihre Rede mögen und Sie von dem, was Sie sagen, überzeugt sind, ist das eine der besten Voraussetzungen dafür, dass auch Ihr Publikum Ihre Rede mag. Je überzeugter Sie sind, desto überzeugender ist auch Ihre Rede.

3. Üben Sie Ihre Rede.

Zu einer guten Vorbereitung gehört nicht nur ein fertiges Manuskript. Üben Sie Ihre Rede: vor dem Spiegel, vor Ihrem Partner, vor Freunden. Auch das gibt Ihnen Sicherheit.

4. Motivieren Sie sich selbst.

Sagen Sie sich: "Ich bin gut vorbereitet und ich werde eine gute Rede halten." Klopfen Sie sich ruhig schon vor dem "großen Auftritt" auf die Schulter und loben Sie sich: "Ich habe die Vorbereitung gut hinbekommen, meinem Testpublikum gefällt meine Rede, jetzt werde ich die Rede auch gut halten!"

5. Denken Sie vorausschauend.

Lampenfieber verschwindet meist schon nach ein paar Sätzen. Rufen Sie sich das in Erinnerung, wenn die Fieberkurve kurz vor dem großen Moment nach oben schnellt. Sagen Sie sich: "Gleich ist die Anspannung vorbei - und dann werde ich meine Rede ganz ruhig und gelassen halten - und mich danach über die Komplimente freuen."

6. Gehen Sie lächelnd an den Start.

Atmen Sie tief durch, bevor Sie mit Ihrer Rede beginnen - und lächeln Sie Ihr Publikum an. Sie werden sehen: Ihre Zuhörer lächeln zurück - und lächeln damit Ihr Lampenfieber weg!

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen einen entspannten und erfolgreichen Tag!

Herzlichst Ihre
Alexandra Sievers

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