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Lampenfieber positiv nutzen

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Lampenfieber: Wieso Lampenfieber ein Muss und gleichzeitig ein Plus für Sie ist

Die Angst vor dem öffentlichen Auftritt befällt jeden – auch den Profi, der zum hundertsten Male die Bühne betritt. Und eigentlich ist das auch gut so. Wie sagte der vielfach zitierte heilige Augustinus (in seiner Jugend übrigens Rhetorik-Lehrer): „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“

Jetzt aber brennt es in Ihnen – ein Signal, dass Sie selbst voll engagiert sind. Sie sind Feuer und Flamme.

Sie wollen Ihr Bestes geben. Prima! Denn wenn Sie Ihr Bestes geben, werden Ihre Zuhörer hinterher sagen: „Das war das Beste, was ich je zu diesem Thema gehört habe!“ Mit den folgenden Tipps können Sie künftig Ihr Lampenfieber als positive Energiequelle nutzen.

Lampenfieber: Zur Hardware - Wie Sie Ihren Körper beruhigen

Sie sind Stunden vorher schon unruhig, können weder stillsitzen noch -stehen? Dann überträgt sich gerade Ihre innere Anspannung auf Ihren Körper. Gönnen Sie ihm Ruhe, ziehen Sie sich am besten in ein leeres Zimmer zurück.
Dann geben Sie Ihrem Körper etwas Sinnvolles zu tun: Recken und strecken Sie sich, damit Ihr Kreislauf in Schwung kommt und Ihr Blut mehr Sauerstoff erhält.
Sie können Ihren Puls im Ohr schlagen hören? Da hilft nur ruhiges, tiefes Atmen:

  • Atmen Sie langsam und lange durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.
  • Halten Sie diese Atemübung einige Minuten durch und Sie werden spüren, wie sich Ihr Puls beruhigt.

Haben Sie das Gefühl, Sie könnten sich nicht mehr bewegen? Sie fühlen sich steif und verspannt? Dann provozieren Sie Ihren Körper, indem Sie Ihre Muskeln bewusst anspannen, lockern und dann ausschütteln.

  • Lassen Sie den Kopf kreisen und bewegen Sie Ihre Kiefermuskeln: Mund auf, Kinn nach rechts, Kinn nach links!
  • Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen, und federn Sie leicht auf und ab.

Sie haben ein Kratzen oder den berühmten „Frosch im Hals“?

  • Bitte nicht räuspern (schadet den Stimmbändern!), sondern husten!
  • Noch besser: Stimmbandpflege durch ausgiebiges Gurgeln!

Ihr Magen meutert, rumort und Ihnen ist vor Angst schon ganz übel?
Im Zweifel rasch verschwinden und „Finger in den Hals“. Unangenehm, aber effektiv. Danach ein Pfefferminzbonbon lutschen ...

Lampenfieber: Zur Software: Wie Sie Ihren Geist entspannen

Ablenkung ist der Schlüssel zum Erfolg. Denken Sie vor Beginn der Präsentation an etwas Schönes, das Sie einst erlebt haben. Denken Sie an einen Menschen, den Sie besonders lieben.
Denken Sie an einen großen persönlichen Erfolg. Es beruhigt auch, wenn Sie mit einigen netten Zuhörern plaudern, sie begrüßen.
So stimmen Sie sich positiv ein. Das ist viel besser, als wenn Sie Ihre Präsentation noch einmal durchgehen, denn das macht Sie nur noch nervöser.
Nervosität stellt sich meist ein, weil Sie kurz vor der Präsentation das Gefühl bekommen, alles vergessen zu haben. Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten: Sie haben nichts vergessen. In den entscheidenden Minuten werden sich alle wichtigen Argumente und Sätze wieder wie von selbst zu klaren Gedanken formen.
Vertrauen Sie auf sich selbst. Gerade das Lampenfieber zeigt: Ihr Körper weiß, dass jetzt alle Kräfte mobilisiert sein müssen. Er macht mit. Alle seine Fähigkeiten stehen Ihnen zur Verfügung. Alle Truppen sind in höchster Alarmbereitschaft.

Lampenfieber: Zur Sicherung - Was Sie immer griffbereit haben sollten

Sorgen Sie dafür, dass ein halb volles Glas Wasser vor Ihnen steht. Wenn Sie vom Reden einen trockenen Mund bekommen, können Sie einen Schluck trinken. An dieser menschlichen Regung wird sich niemand aus Ihrem Publikum stören. Doch füllen Sie das Glas nur zur Hälfte, sonst könnten Sie etwas verschütten.
Und suchen Sie sich einen guten, das heißt umsturzsicheren Platz auf Ihrem Tisch oder Podium dafür aus. Es wäre sonst nicht das erste Glas Wasser, das auf der Präsentationsbühne „den Bach runtergeht“!
Halten Sie ein sauberes, weißes Stofftaschentuch griffbereit. Wenn sich auf Ihrer Stirn oder Oberlippe Schweißperlen bilden, tupfen Sie sie langsam und sorgfältig mit dem zusammengefalteten Taschentuch ab. Je gründlicher Sie dabei vorgehen, desto seltener müssen Sie den Vorgang wiederholen. Aber nehmen Sie bitte kein Papiertuch, sonst bleiben Flocken auf Ihrer Stirn hängen!

Lampenfieber: Zur Beruhigung - Was Sie auf keinen Fall tun sollten

Nehmen Sie auf keinen Fall Beruhigungsmittel vor Ihrer Präsentation ein – es sei denn, Ihr Arzt oder Therapeut hat sie Ihnen ausdrücklich verordnet.
Widerstehen Sie auch der Versuchung oder dem Rat anderer, Ihren Geist mit Aufputschmitteln und Drogen jeder Art (Alkohol, Kaffee, Cola) zu beruhigen. Erstens werden Sie dadurch nicht ruhiger – im Gegenteil: Drogen putschen auf. Zweitens ist die Gefahr groß, dass Sie bei zu viel Alkohol die Kontrolle über sich verlieren und sich auf der Bühne gehenlassen.

Lampenfieber: Zum Gegensteuern - Wie Sie Ihre Angst vergessen

Bewegen Sie Ihre Arme und Hände während der Präsentation bewusst und gezielt.
Denn Arme und Hände neigen nur dann zum Zittern, wenn sie unbeschäftigt sind, locker herunterhängen oder einen kleinen Gegenstand halten wollen. Sobald sie in Aktion und ordentlich beschäftigt sind, vergeht ihnen das Zittern.
Setzen Sie bei Ihrer Präsentation bewusst und ausgiebig Gestik ein: gezielte, ausschweifende, große Bewegungen, die Anspannung erfordern und somit das Zittern unterdrücken. Breiten Sie die Arme zur Begrüßung aus; fassen Sie fest ans Pult; ballen Sie die Faust in alter Strauß- oder Kennedy-Manier, um Gewicht auf ein Argument zu legen.
Sollten Sie besonders stark zittern, stützen Sie sich in den ersten Minuten kraftvoll am linken und rechten Rand des Rednerpults ab. Durch diesen Gegendruck stabilisieren Sie Ihre Arme und vertreiben das Zittern.
Aber nehmen Sie diese Haltung nicht länger als nötig ein, weil Sie sonst auf das Mittel der Körpersprache verzichten müssten.
Wenn Ihre Stimme zittert, sprechen Sie bitte nicht leiser, sondern erhöhen Sie auch hierbei die Kraftanstrengung, erhöhen Sie also zum Gegensteuern die Lautstärke Ihrer Worte.
Verzichten Sie am Tag Ihrer Präsentation auf Kaffee, süße Limonaden, Fruchtsäfte oder milchhaltige Getränke. Halten Sie sich an Mineral- oder Leitungswasser. So beugen Sie dem häufigsten Symptom von Nervosität vor, dem trockenen Mundund Rachenraum.
Trinken Sie vor Beginn der Präsentation ein halbes Glas warmes Leitungswasser. Dies ist ein altbewährtes Mittel, um die Stimmbänder locker und geschmeidig zu machen.
Der letzte Ausweg bei einem dennoch völlig ausgetrockneten Mund: Beißen Sie sich vorsichtig ein paar Mal auf Ihre Zungenspitze. Damit regen Sie den Speichelfluss an. Aber beißen Sie nicht zu stark zu, sonst regen Sie auch Ihren Tränenfluss an!
Die wirksamste Vorkehrung gegen vermehrten Angstschweiß: Ziehen Sie sich nicht zu warm an. Lassen Sie das Unterhemd weg. Nehmen Sie ein dünnes Baumwollhemd (kein Synthetikmaterial) und einen Anzug aus dünnem Stoff.
„Lieber etwas frieren als schwitzen“ (Margaret Thatcher). Falls sich trotz allem der Schweiß nicht vermeiden lässt, achten Sie bei der Wahl Ihrer Kleidung auf Stoffe und Farben, die Feuchtigkeitsflecken nicht sichtbar werden lassen.
Neben den bekannten Deodorants für die Achselhöhlen gibt es auch spezielle Körperpuder, die eine übermäßige Transpiration verhindern.
Es ist zwar menschlich charmant, wenn Sie noch rot werden können, aber in einer Präsentationssituation doch eher peinlich. Frauen haben es bei solchen Anlässen leicht: Sie können mit einem guten Make-up und einem mattierenden Puder gegensteuern.
Wenn Sie als Mann nicht in den Schminktopf der Frau greifen möchten, tragen Sie einen möglichst bunten Schlips in leuchtenden Farben als Kontrastmittel.
Ansonsten gilt: Wenn Sie spüren, dass Sie rot werden, behalten Sie die Nerven und gehen Sie einfach darüber hinweg. Sie nehmen nämlich Ihr Rotwerden viel stärker wahr als Ihr Publikum – bleiben Sie also cool. Die anderen merken meist gar nicht, dass Sie rot werden.

Lampenfieber: Zum Start - Wie Sie sicher an Ihren Platz kommen

Unmittelbar vor der Präsentation ist die Aufregung stets am größten. Der Gang in den Präsentationsraum oder auf die Bühne kommt einem oft vor wie der Gang Heinrichs IV. nach Canossa.
Trotz aller Tipps können Sie dieses Lampenfieber nicht völlig abstellen – und das sollten Sie auch nicht, denn sonst verlieren Sie einen Teil des Vertrauens Ihres Publikums. Betreten Sie die Bühne selbstsicher mit festen, geraden Schritten. Demonstrieren Sie Selbstvertrauen – auch wenn es Ihnen gerade jetzt so vorkommt, als hätten Sie all Ihre Souveränität verloren.
Spielen Sie die Rolle des selbstsicheren Präsentators nach außen – dann wird sich nach kurzer Zeit auch innen das Gefühl der Selbstsicherheit wieder einstellen.

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