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Lassen Sie als Redner Ihre Argumente laufen wie ein Läufer!

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Trainieren Sie Manuskript und Vortragstechnik!

 

Selbst, wenn Sie nebenbei mit Ehrgeiz Sport betreiben, wissen Sie, dass Ihre Ziele nicht ohne Einsatz zu erreichen sind. Sportliche Leistungen abrufen und erbringen können, heißt Training, Training und nochmals Training. Talent allein bringt niemanden voran. Es gibt z.B. Hobby-Läufer, die davon träumen, einen halben oder gar über die volle Distanz einen Marathon zu laufen, Hut ab! Das heißt real rechtzeitig mit dem Training beginnen und bis zur letzten Sekunde dranbleiben, um die Strecke mit guter Kondition anzugehen und erfolgreich durchzustehen.

Mit einer guten Rede ist das kaum anders, besonders dann, wenn Sie nicht regelmäßig, sondern eben auch nur ab und an gefordert sind, einen Vortrag zu halten. Das Thema ist dabei verschieden, nur die Technik und das Training sind immer gleich wichtig. Lassen Sie uns die Regeln wie folgt aufs Tableau legen:

1. Wenn Sie Ihr erstes Manuskript geschrieben haben, betrachten Sie es wie eine erste Fassung. Der Text ist kein Kunstwerk, sondern ein Kommunikationsmittel, evtl. sogar ein Führungsinstrument. Das heißt: Nehmen Sie sich Ihr Manuskript immer wieder vor. Sie werden einfache Beispiele noch einleuchtender machen, zutreffende Argumente noch treffender machen, plastische Bilder noch überzeugender machen können. Legen Sie Ihren Text für ein paar Tage zur Seite. Sie werden staunen, was Ihnen alles einfällt, um Ihr Thema noch packender zu gestalten und Ihre Zuhörer/innen noch stärker bis zum letzten Satz zu binden und zu begeistern! 

2. Soll ein Text nur gelesen werden, hat jede/r Leser/in die Möglichkeit, den Lesefluss jederzeit zu unterbrechen und den Satz, den Absatz ein zweites Mal zu beginnen, um den Sinn noch besser zu verstehen. Ein Redetext muss beim ersten Hören Gedanken für Gedanken aufgenommen und verstanden werden, jede/r Zuhörer/in muss schon beim Start erreicht und ab dann mitgenommen werden, sonst ist das Redeziel nicht zu erreichen. Sie legen sich als Redner/in sonst nur unnötige Stolpersteine in den Weg, denn ein unaufmerksames Auditorium ist unruhig, weil voller Störer, Schläfer und – Schnarcher, ja, nehmen Sie das im Training ernst, das wird 'auf der Strecke' nämlich peinlich! 

3. Wenn Sie also Ihr Manuskript durchlesen, dann sprechen Sie den Text und lesen Sie ihn sich laut vor, als hielten Sie bereits Ihren Vortrag. So bemerken Sie sehr schnell, ob Ihr Text zum Vortrag taugt oder nicht. Und vor der Rede lässt sich jeder Satz ändern und umstellen, nur während der Rede nicht. 

4. Nutzen Sie den Redetext-Test gleich noch zum Training Ihrer Sprachmodulation und Präsentationstechnik. Stellen Sie sich zum Vortragstraining vor einen Spiegel und nehmen Sie Ihre Sprache auf, oder Sie lassen eine kleine Kamera mitlaufen und hören und sehen sich das Ergebnis an. Achten Sie auf Punkte wie die Betonung, die Lautstärke, die Deutlichkeit der Aussprache, darauf, ob Sie Wortenden verschlucken oder zu Satzenden mit der Stimme hoch statt runter gehen. Proben Sie den Unterschied in der Aussprache von Satzenden mit Punkt, mit Doppelpunkt, mit Ausrufe- und mit Fragezeichen. Sehen Sie Ihre Mimik an, ob sie zur Vortragsstimme passt. Prüfen Sie, wie lange Sie den Blick vom Manuskript hoch halten können, ohne zu stottern oder ins Stocken zu geraten. 

Setzen Sie die Argumente wie Zwischenspurts und Endspurt!

 

Wenn Sie als Läufer auf eine 1.000-Meter-Strecke starten, dann teilen Sie sich ihren Lauf auch anders ein, als für einen 100-Meter-Lauf. Sie möchten doch ins Ziel kommen und nicht unterwegs an Atemnot leiden oder mit Seitenstichen ausscheiden. Genauso ist es mit der Verteilung Ihrer Argumente in der Rede: Wenn Sie gleich zu Beginn alle Aspekte raushauen, die für Ihr Thema wichtig sind und Ihre Position unterstreichen und für Ihre Ziele werben, dann geht Ihnen ganz schnell die Puste aus, und Ihre Zuhörer/innen verstehen gar nichts. Also gehen Sie zuerst einmal auf Ihre Redepiste und lassen sich die Worte warmlaufen. Dann spurten Sie zum ersten Argument wie zu einer Zwischenzeit, und in diesem Rhythmus gestalten Sie den gesamten Ablauf Ihres Vortrags. Wie das im Einzelnen funktioniert, behandeln wir in der nächsten Trainingseinheit. Ich bin für heute im Ziel und daher im Moment leider etwas außer Atem! 

 

 

Herzlich grüßt 

Jürgen M. Bergfried

 

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