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Lasst Bilder sprechen!

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Lasst Bilder sprechen!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte, ist eine Volksweisheit. Dahinter steckt die Tatsache, dass die bloße Aufzählung von „Fakten-Fakten-Fakten“ Ihre Zuhörer schnell langweilt oder überfordert, sie also dazu bringt abzuschalten, nicht mehr zuzuhören. Schade – die Mühe der Recherche für die Rede war vergeblich, wenn die Argumente, Daten, Zahlen über das Auditorium hinweg fliegen und höchstens als Schlafmittel wirken. 

Erfolgreiche Redner „verpacken“ deshalb ihre Botschaften in Beispiele, Bilder, eigene Erfahrungen und Vergleiche, die die Menschen allgemein interessieren und persönlich ansprechen, die sie auf angenehme Art und Weise erreichen und ihre Phantasie stimulieren. Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist z.B. das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre (sie) die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer!“

Sehr gerne wird auch die Größe eines Fußballfeldes als Vergleich genommen, um die Dimension der Fläche z.B. einer Stadt, Messe, Weltausstellung o.ä. plastisch zu demonstrieren, sie umfasst dann etwa zwei, 4 oder 12 Fußballfelder. Der Gag ist, dass die meisten Menschen gar nicht wissen, welche Maße oder Quadratmeter ein Fußballfeld exakt hat (Regelgröße: 68 x 105 m = 7.630 qm) und doch eine genaue Vorstellung davon haben. Andere beliebte Vergleiche sind die Höhe bekannter Gebäude wie der Kölner Dom, der Eiffelturm, die Freiheitsstatue etc. oder zur Verbildlichung von Entfernungen der Erdumfang oder die Distanz zwischen zwei Punkten (z.B. Hamburg – München o.a.).

Ihr Bild, Beispiel oder Vergleich muss „passen“

Untersuchungen über die Effizienz von Reden bestätigen, dass Zuhörer als Rezipienten zu über 30% den Inhalt von reinen Wortvorträgen behalten. Dieser Wert lässt sich enorm steigern, wenn Sie Bilder nicht nur verbal, sondern auch real in Ihren Vortrag einbauen: Mit unterstützenden Charts, Grafiken, Schaubildern usw. steigt dann der Rezeptionswert auf über 80%. Der Medienmix aus Wort und Bild bietet sich vor allem an, wenn Sie im Geschäftsleben einen Vortrag halten, also B2B. Da können Sie die Daten zu Entwicklungen über Jahre von Märkten, Produkten, Unternehmen und ihren Bilanzen, Wettbewerbern etc. mit Balken-, Kurven- oder Tortendiagrammen an die Wand werfen und Ihren Vortrag Argument für Argument daran entlang gestalten.

Ein weiterer Vorteil des Einsatzes von Medien in einem Vortrag ist die zusätzliche Sicherheitsleine, die Sie sich selbst damit als Redner spannen. Wenn Sie den Faden Ihres Vortrags zu verlieren drohen, schauen Sie einfach auf die aktuell zu sehende Grafik. Dann finden Sie schnell die Orientierung wieder. Ein möglicher Nachteil ist leider, dass ein Redner es mit der Menge der Daten und Bilder zu gut gemeint hat. Aber das kann Ihnen natürlich nicht passieren, wenn Sie sich vorher ein Konzept gemacht und definiert haben, über Was/Wen und Wie Sie reden wollen. Dazu gern mehr ein anderes Mal.

 

 

Jürgen M. Bergfried

 

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