Gratis-Download

Brave, folgsame Angestellte, die zuverlässig ihre Arbeit tun, sind etwas Wunderbares. Geordnete Abläufe, die wie am Schnürchen laufen, ohne Mahnungen,...

Jetzt downloaden

Nutzen Sie die Tucholsky-Taktik!

0 Beurteilungen

Erstellt:

Nutzen Sie die Tucholsky-Taktik! Das Lampenfieber ist so alt wie der Live-Auftritt vor Menschen

Liebe Leserin, lieber Leser,

aus aktuellem Anlass ist es einmal mehr an der Zeit, einen der unangenehmsten Momente in Ihrem Leben als Redner/in zu thematisieren: das Lampenfieber.

Wenn Sie neulich die Verleihung des BAMBI 2010 verfolgt haben, konnten Sie sehen, wie z.B. die mit dem Talent-Bambi ausgezeichneten Zwillinge als Hauptdarstellerinnen von „Hanni & Nanni“ für ihre Dankesrede zuerst kaum ein Wort herausbrachten und dann fast wie erfahrene Profis alle Personen erwähnt haben, denen sie danken wollten.

Wie, Sie meinen: „Klar, die Beiden sind ja auch noch so jung?“ Dann erklären Sie mir bitte, wieso es der als >Beste Schauspielerin< geehrten Schauspielerin Hanna Herzsprung recht ähnlich ging, wie sie selbst sagte.

Die gute Nachricht ist also: Lampenfieber ist kein Symptom, das ausgerechnet nur Sie befällt, wenn Sie vor dem Mikrofon stehen und das erste Wort Ihrer Rede sprechen wollen.

Die zweite gute Nachricht ist, dass Ihre Zuhörer/innen gar nicht mitbekommen, was Sie

Was hilft denn nun gegen die Angst vor dem ersten Wort?

Lampenfieber ist etwas Gutes, erfahren wir immer wieder in Interviews mit erfahrenen Schauspieler/innen, denn es hilft die Bodenhaftung zu behalten. Das ist doch grundsätzlich beruhigend auch für Sie, wenn Sie heute oder morgen Ihre erste Rede halten sollen. Weitere gute Tipps sind:

 

Schreiben Sie Ihr Manuskript auf Blätter im Format DIN A5 quer in der Schriftgröße 16 Punkt. Dann haben Sie nie zu viel Text vor Augen, wo Sie sich verlieren könnten. Und das Format ist so praktisch, weil es sich mit einem Knick in die Tasche stecken lässt und, wenn Sie die Blätter vor sich halten, niemand sehen kann, ob und wie Sie nervös sind.

Vor dem ersten Wort prüfen Sie das Mikrofon, ob es eingeschaltet ist. Das geht ganz einfach – kurz mal drauf klopfen oder sanft Reinblasen. Dann erschrecken Sie nicht, falls man Sie nicht oder zu laut hört. Das können Sie leicht korrigieren (lassen).

Mehrmals tief durchatmen und Los: Langsam, (normal) laut und deutlich sprechen.

Die Anrede und die ersten 2 Sätze sollten Sie auswendig aufsagen können.

Dann sind Sie sicherer für den Blick in die Runde: Ganz ruhig schauen auf einen fiktiven Menschen in der Mitte des Saales. Und immer mal langsam den Kopf nach links und rechts bewegen. Manchmal ist es auch passend, sich dem/der Angesprochenen zuzuwenden.

 

Da das Lampenfieber tatsächlich praktisch so alt ist wie die Menschheit, zitiere ich Ihnen noch zwei Mutmacher-Sätze von meinem persönlichen Altmeister der Schreib- und Redekunst, weil sie einfach aktuell sind.

Kurt Tucholsky schrieb 1930: „Suche keine Effekte zu erzielen, die nicht in deinem Wesen liegen. Das Podium ist eine unbarmherzige Sache – da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad.“ (aus: Ratschläge für einen guten Redner)

Herzlich grüßt

Jürgen M. Bergfried


Rhetorik-News

Rhetorik-Tipps und Zitate für Ihre Reden, Vorträge und Präsentationen kostenlos per E-Mail direkt auf Ihren Schreibtisch, dann steht Ihrem nächsten Rede-Auftritt nichts mehr im Wege.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
125 Beurteilungen
5 Beurteilungen
59 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Erfolgreiche internationale Geschäfte, Projekte und Meetings für Fach- und Führungskräfte

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Einfach. Besser. Präsentieren.

Zu jedem Anlass die perfekte Rede