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Oh, wie peinlich! Und jetzt?

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Wenn Sie am liebsten im Boden versinken würden ...

 

Ist Ihnen schon einmal etwas richtig Peinliches passiert? Ich vermute ja,

  • denn nahezu jeder fällt doch mal in irgendeiner Form unangenehm auf,
  • macht einen dummen Fehler,
  • verstößt gegen Normen oder Erwartungen,
  • gibt sich eine Blöße oder
  • verletzt ungewollt einen anderen.

Schließlich sind wir ja Menschen und keine perfekt programmierten Maschinen.

Ich kann mich zum Beispiel noch gut daran erinnern, wie ich vor vielen Jahren bei einem Geschäftsessen in einem Restaurant zum Abschluss meinen Kaffee serviert bekommen habe. Mit Milch, die allerdings nicht in einem Kännchen war, sondern in einem Plastikdöschen zum Aufreißen. Und nachdem ich die Verpackung geöffnet hatte, war die Milch auch nicht mehr im Döschen, sondern auf meinem Blazer. - Peinlich, peinlich! Aber der Erfolg des Geschäftsessens wurde dadurch kein bisschen geschmälert.

Manche Situationen sind nur für denjenigen, dem der Ausrutscher passiert, unangenehm, während diejenigen, die Augenzeugen sind, amüsiert lächeln. Und das nicht unbedingt aus Schadenfreude, denn oftmals wirken unsere kleinen Fehlverhalten wirklich zu komisch. Und im Nachhinein können wir dann sogar selbst darüber lachen.

Andere peinliche Situationen wiederum lassen sich weniger leicht hinnehmen: beispielsweise wenn Sie bei einer Einladung versehentlich ein Glas aus der über 100 Jahre alten Kristallserie zu Bruch gegen lassen, die ein geschätztes Erbstück ist. Einen solchen Verlust wird Ihr Gastgeber allenfalls mit einem gezwungenen Lächeln kommentieren.

Aber ganz gleich, welcher Art die Peinlichkeit ist, die Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, passieren mag: Irgendwie sollten Sie die Situation meistern. Aber wie?

 

 

Wie Sie am besten mit peinlichen Situationen umgehen

Reagieren oder übergehen?

Manche Situationen werden erst dadurch peinlich, dass Sie selbst die Aufmerksamkeit der anderen auf sich ziehen. Vielleicht bemerken die Anwesenden Ihre kleine Panne ja gar nicht? - Beobachten Sie deshalb zunächst die Reaktion Ihrer Umwelt.

  • Erkennen Sie keine Reaktion: Übergehen Sie Ihr vermeintlich peinliches Verhalten.

In Situationen, in denen Sie vielleicht unbemerkt davonkommen, sollten Sie nicht mehr Aufhebens um Ihr Missgeschick machen als nötig.

  • Ihre Umgebung reagiert amüsiert: Lachen Sie mit!

Sie haben sich ungeschickt benommen und dadurch die Lacher auf Ihrer Seite? Lachen Sie mit! Wer über sich selbst lachen kann, demonstriert Stärke und Selbstbewusstsein und zieht die Sympathien auf sich.

  • Die Reaktion ist brüskiert oder verärgert: Liefern Sie je nach Vorfall eine Erklärung und/oder entschuldigen Sie sich.

Geben Sie Ihren Fehler offen zu und übernehmen Sie die Verantwortung - auch für die Konsequenzen, die mit Ihrem Verhalten verbunden sein können. Bieten Sie beispielsweise an, die Reinigungskosten zu übernehmen, wenn der Inhalt Ihres Glases auf der Kleidung Ihres Tischnachbarn gelandet ist.

Sind Sie einem anderen verbal zu nahe getreten, ist ebenfalls eine Entschuldigung angebracht. Für diese braucht es nicht viele Worte. Entscheidend ist: Sie sollte aufrichtig gemeint sein. Sagen Sie zum Beispiel:

"Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Entschuldigen Sie bitte."

"Es war nicht meine Absicht, Sie zu verärgern."

"Ich wollte Sie nicht in Verlegenheit bringen."

 

Wichtig!

 

Bauschen Sie auch bei Erklärungen und Entschuldigungen den Vorfall nicht unnötig auf. Sie haben etwas falsch gemacht. Es tut Ihnen leid. Deshalb müssen Sie aber nicht das Büßergewand anziehen. Denken Sie daran: Fehler macht jeder.

 

 

So bieten Sie Spöttern Einhalt

Fast jeder lacht gerne mal über die Tollpatschigkeit anderer Leute. Und fast jeder muss es auch mal hinnehmen, dass er derjenige ist, der die Heiterkeit auslöst. Allerdings brauchen Sie es nicht hinnehmen, liebe Leserin, lieber Leser, dass sich andere auf Ihre Kosten übertrieben lustig machen.

  • Bei zu viel Spott dürfen Sie die Lacher auch in die Schranken weisen.

Sagen Sie zum Beispiel: "Ihnen ist so etwas natürlich noch nie passiert" oder "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen" oder "Ich glaube, wir haben jetzt alle genug gelacht". Und dann wechseln Sie das Thema oder gehen wieder zur Tagesordnung über.

"Alles ist komisch, so lange es jemand anders passiert."

(William Penn Adair, 1879 - 1935, amerikanischer Humorist)

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihre

 

Alexandra Sievers

 

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