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Pannenhelfer Humor

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Von Alexandra Sievers,

Die unerwarteten Zwischenfälle, die Sie als Redner aus dem Konzept bringen können, können ganz unterschiedlicher Art sein: Ein Kabel bringt Sie auf dem Weg zum Rednerpult ins Stolpern, plötzlich geht das Licht im Saal aus, das Mikrofon beginnt zu pfeifen, der Beamer oder Ihr Laserpointer funktionieren nicht, bei einer besonders engagierten Geste werfen Sie Ihr Wasserglas um und der Inhalt ergießt sich über Ihr Manuskript ... Es gibt wirklich vieles, was rund um Ihre Rede schiefgehen kann. Aber der größte Alptraum eines jeden Redners ist es wohl, dass der Körper auf einmal die Regie übernimmt und zum Störenfried wird.

So sammeln Sie in Pannensituationen Sympathiepunkte

Stellen Sie sich bloß vor: Sie sind gerade mitten in Ihrem Vortrag und unvermittelt wird Ihr Hals trocken. Sie versuchen, die Trockenheit zu ignorieren, aber sie entwickelt sich zu einem unangenehmen Kratzen. Ihre Stimme wird erst rau, dann dünn und schließlich droht sie ganz zu versagen. Im Kampf mit dem schier unbezwingbaren Hustenreiz treten Ihnen die Tränen in die Augen. Aber Sie geben nicht auf, hüsteln nur kurz und quetschen weiter die Worte Ihrer Rede hervor. Doch der Hustenreiz ist stärker als Ihre Beherrschung, und das Hüsteln mischt sich dauerhaft in Ihre Sätze. Ihnen wird klar: Wenn Sie nicht sofort eine Pause machen, um zu husten, wird ein Hustenanfall aus Ihnen herausplatzen und über das Mikrofon an die Ohren Ihrer Zuhörer dringen ...

Was tun Sie in einer solchen Situation?

Tipp: Halten Sie sich an die Grundregel bei Pannen, die ich in Die besten Reden von A bis Z gefunden habe.

Die Grundregel bei Pannen

  • Ganz gleich, wer oder was Ihren Vortrag stört: Zeigen Sie sich souverän und selbstsicher!
  • Sagen Sie sich: "Das kann doch jedem mal passieren" und bleiben Sie gelassen.
  • Wenn Sie gekonnt reagieren, wird Ihnen Ihr Publikum die Panne nicht übelnehmen.
  • Nutzen Sie deshalb den Zwischenfall als Chance, um mit Stil und Humor die Sympathie Ihrer Zuhörer zu gewinnen.
  • Auch ein wenig Betroffenheit oder Verlegenheit kann Sie sympathisch machen.
  • Verdecken Sie also nichts. Stehen Sie besser zu Ihren Pannen.

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Nehmen wir als Beispiel für eine gekonnte Reaktion die Situation "Hustenreiz". Mit hochrotem Kopf und tränenden Augen weiterzusprechen, weckt bei Ihren Zuhörern allenfalls Mitleid. Sympathie dagegen gewinnen Sie, wenn Sie:

  1. Ihren Vortrag unterbrechen, sich für einen Augenblick von Ihrem Publikum abwenden und husten.
  2. sich dann wieder etwas mehr in Richtung Ihres Publikums wenden und einen Schluck von Ihrem Wasser trinken.
  3. Ihre Haltung und Aufmerksamkeit schließlich wieder auf Ihre Zuhörer richten (sobald Sie sicher sind, dass der Hustenreiz verebbt ist) und sich entschuldigen - ein knappes „Entschuldigen Sie bitte“ reicht.
  4. lächeln, bevor Sie fortfahren.
  5. einen humorvollen Spruch einfließen lassen, wenn es der Anlass erlaubt.

Immer einen Spruch auf den Lippen

Mit Sprüchen wie diesen setzen Sie nach dem Hustenreiz bei Ihren Zuhören den Schmunzelreiz ...

Im beruflichen Rahmen:

"Ich hoffe, Sie fanden meine bisherigen Ausführungen nicht so trocken, wie mein Hals. Ich werde zusehen, dass es jetzt wie geschmiert weitergeht ..."

"Daten und Fakten sind offensichtlich manchmal schwer zu schlucken. Aber wir sind ja heute hier, um gemeinsam einen Weg zu erarbeiten, der uns den Druck von der Brust nimmt. Fahren wir fort ..."

"Meine Damen und Herren, ich will Ihnen nichts husten. Sie wissen ja, wie wichtig mir unsere gemeinsame Sache ist. Fahren wir deshalb gleich fort ..."

"Ich hoffe, es hat jetzt niemand die Flöhe husten gehört. Denn hier geht es nicht um Spekulationen, sondern um fundierte Analysen ...“

Im privaten Rahmen:

"Keine Angst, liebes Geburtstagskind (lieber Jubilar, liebes Brautpaar etc.), ich habe mich nicht an dem vielen Lob verschluckt, das ich dir bisher ausgesprochen habe. Das hast du dir (habt ihr euch) rundum verdient. Und ich bin damit auch noch nicht fertig ..."
Wenn Ihre Rede schon fast den Schluss erreicht hat:

"Ich merke schon, die Luft wird langsam trocken und es ist Zeit, dass wir miteinander anstoßen. Aber lasst (lassen Sie) mich diesen Gedanken noch zu Ende bringen ..."

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