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Perfekte Applaus Verstärker

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23 rhetorische Stilmittel, mit denen Sie Ihre Zuhörer gut informieren und gleichzeitig auch bestens unterhalten

Die wenigsten Menschen können sich auf einen reinen Faktenvortrag mehr als ein paar Minuten konzentrieren. Aus Langeweile oder Überforderung schalten sie recht schnell ab.

Machen Sie es Ihren Zuhörern leichter, aufmerksam zu bleiben. Bieten Sie visuelle Anreize und schaffen Sie durch rhetorische Mittel verbale Höhepunkte. Ihre Zuhörer erwarten sowohl wertvolle Informationen als auch unterhaltsame „Interessenwecker“.

Rhetorische Mittel: So Polieren Sie Ihr Rohmanuskript auf

Jeder Vortrag, jede Präsentation muss immer auch wohl dosierte „Show-Elemente“ enthalten. Schon Cicero bekannte sich zu seinem rhetorischen Erfolgsgeheimnis: Er habe „in seinen Farbtöpfen gerührt“, seinen Reden durch Syllogismen, Antithesen, Parabeln und anderen Tricks „Farbe verliehen“ und dadurch seine „Zuhörer entzückt“.

Rhetorische Mittel: 1. Wiederholung

Damit stellen Sie Wichtiges einprägsam heraus.

„Wir brauchen eine neue Jugendpolitik. Die neue Jugendpolitik, die wir brauchen, muss unbedingt ...“

„Ich habe am Montag der Presse die Informationen zukommen lassen. Die Informationen, die die Presse am Montag von mir bekommen hat, enthielten auch den Geschäftsbericht.“

Nutzen Sie dieses Mittel, wenn Sie die besondere Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer brauchen. Durch die Wiederholung wirkt Ihre Aussage wichtiger und bleibt im Gedächtnis verankert. Ihre Zuhörer können sie später fast alle wörtlich wiederholen.

Rhetorische Mittel: 2. Variation

Hierbei handelt es sich um eine verschleierte Wiederholung. Sie wiederholen den Inhalt mit anderen Worten noch einmal. Damit können Sie unmerklich Wichtiges in den Zuhörern verankern.

„Die Unfallzahlen sind seit Einführung des neuen Leitsystems um 14,6 Prozent gesunken. Diese Reduzierung von Unfällen um fast 15 Prozent bestätigt die Richtigkeit unserer damaligen Entscheidung.“

Dieses Mittel sollten Sie bei der Vorbereitung bewusst einplanen. Sie haben mit der Variation die Möglichkeit, Ihre Kernbotschaft immer wieder neu zu Gehör zu bringen, ohne dass Ihre Zuhörer das als zu aufdringlich empfinden.

Rhetorische Mittel: 3. Inversion

Ein bekannter Satz wird einfach umgestellt (Inversion lateinisch für Umkehrung) und erst damit zu einem verblüffenden und überzeugenden Zitat. Das bekannteste Beispiel ist von John F. Kennedy:

„Frage nicht, was dein Land für dich tun kann. Frage lieber, was du für dein Land tun kannst.“
„Heute geht es nicht mehr darum, welche Leistungen unsere Gemeinden den Bürgern bieten müssen. Wir müssen uns langsam fragen, wie viel Gemeinde die Bürger dieses Landes sich noch leisten können und wie viel sich die Steuerzahler auf Dauer noch bieten lassen!“
Auch die Inversion sollten Sie schriftlich vorbereiten und üben. Sie muss Ihnen flüssig und scheinbar spontan über die Lippen kommen. Zuhörer lieben solche Wortspiele. Sie als Redner wecken so Sympathie und können damit rechnen, dass Ihre Zuhörer Ihre Formulierung später an anderer Stelle zitieren. Sie erreichen damit eine Wirkung über den aktuellen Vortrag hinaus.

Rhetorische Mittel: 4. Rückblick

Sie wecken damit in der Vorstellung Ihrer Zuhörer Erinnerungsbilder.
„Wenn wir noch einmal zurückschauen auf das Gründungsjahr unseres Unternehmens ...“
Wenden Sie diese Technik bevorzugt an, wenn Sie in Ihrem Publikum gemeinsame positive Erinnerungen wecken wollen. Auf dieser Basis werden Ihre weiteren Ausführungen mit viel größerer Sympathie aufgenommen.

Rhetorische Mittel: 5. Ausblick in die Zukunft

Sie regen die Fantasie Ihrer Zuhörer an. Sie können lustbetonte Visionen oder auch Schreckensbilder wachrufen.
„In weniger als zehn Jahren kann die Gentechnik menschliche Organe in Schweinen produzieren. Auch das menschliche Gehirn ist letztlich nur ein Organ ...“
Diese Technik kann reißerisch wirken. Nutzen Sie sie, wenn Sie durch Ihren Vortrag die Zuhörer aufrütteln und zu Aktivitäten anregen wollen.

Rhetorische Mittel: 6. Geheimnis oder Ankündigung

Mit einem Geheimnis oder einer Ankündigung wecken Sie die Neugier Ihrer Zuhörer.
Diese werden hellwach darauf warten, bis das Geheimnis gelüftet oder die Ankündigung erfüllt wird. Positive Einstellungen erreichen Sie durch Aufrütteln und Aktivieren.
„Mit dem, was ich Ihnen heute zu sagen habe, rechnen Sie ganz bestimmt nicht.“
„Man hat sich lange gefragt, woran es liegt, dass ...“
„Heute werde ich Ihnen die lang erwartete Antwort geben auf ...“
Planen Sie diese Technik bereits in der Vorbereitung ein. Formulieren Sie schriftlich, wie Sie möglichst zu Beginn das Geheimnis ankündigen wollen. Nutzen Sie diese Technik vor allem dann, wenn Sie einen längeren Fachvortrag halten müssen, bei dem die Zuhörer schon zu Beginn befürchten, er könnte sie langweilen. Mit dem angekündigten Geheimnis überraschen Sie die Zuhörer angenehm, und man hört Ihnen viel interessierter zu.

Rhetorische Mittel: 7. Gegenwartsbezug

Hiermit lässt sich die Dringlichkeit herausstellen.
„Erst heute morgen ist die Kanzlerin nach Ankara abgeflogen. Und wie weit sind unsere Verhandlungen mit den türkischen Partnern gediehen?“
Nutzen Sie diese Technik, wenn Sie Ihre Zuhörer dazu bewegen wollen, schnelle Entscheidungen zu treffen oder sofort nach Ihrem Vortrag aktiv zu werden.

Rhetorische Mittel: 8. Syllogismus

Mindestens zwei Voraussetzungen (Prämissen) müssen logisch zu einem Schluss (Syllogismus griechisch für Schlussfolgerung) führen. Mit einer solchen Schlussfolgerung können Sie Beweisführungen logisch zwingend darstellen.
„Da sich die Bevölkerung pro Jahr ... und da die Ressourcen der Erde ..., folgt daraus ...“
Mit dieser Technik können Sie die Zuhörer von der Richtigkeit Ihres Standpunktes überzeugen. Nutzen Sie dieses rhetorische Mittel, wenn sich an Ihren Vortrag eine kontroverse Diskussion anschließen soll.
Wenn einige Zuhörer sich später mit einem anderen Standpunkt zu Wort melden, werden sich die meisten anderen bereits Ihrer Logik angeschlossen haben und Ihnen in der Diskussion beistehen.

Rhetorische Mittel: 9. Parabel

Eine Parabel (Parabel griechisch für Bericht) ist eine gleichnishafte Erzählung, aus der man etwas lernen kann, die jedoch oft schwer zu deu- ten ist. Die bekanntesten Parabeln kennen wir aus der Bibel.
Vor allem in geschäftlichen Vorträgen oder Präsentationen können Erzählungen mit gleichnishaftem Charakter zur Verwirrung der Zuhörer beitragen, wenn man als Redner nicht ganz sicher ist, dass alle die Geschichte richtig interpretieren. Besonders bei multikulturellem Publikum und bei großen Bildungsunterschieden sollten Sie damit vorsichtig sein.
Verwenden Sie gleichnishafte Erzählungen dann, wenn Sie und das Publikum sich aus der bisherigen Zusammenarbeit gut kennen und wenn Sie sicher sein können, dass jeder in seiner Fantasie die gleiche Vorstellung von Ihrer Geschichte entwickelt.

Rhetorische Mittel: 10. Aufzählung

Damit können Sie zügig mehrere Argumente gleichzeitig vorbringen.
„Für meinen Vorschlag habe ich drei gute Gründe. Erstens: ...“
Unterstützen Sie die Aufzählung optisch durch Fingerzeichen. Das fördert sofort die Aufmerksamkeit. Nutzen Sie dieses rhetorische Mittel, wenn Sie für Ihren Standpunkt neben starken auch schwache Argumente haben.
In ihrer Kombination verstärken sie sich gegenseitig. Sie können dadurch verhindern, dass sich bei einer anschließenden Diskussion Ihre Gegner in Ihre schwächeren Argumente verbeißen.

Rhetorische Mittel: 11. Klimax

Über eine Steigerung (Klimax griechisch für Leiter) von mindestens drei und maximal fünf Stufen führen Sie zum Höhepunkt. Damit erzeugen Sie Spannung.
„Wir kennen doch alle unsere Ziele: Wir wollen unsere Arbeitsplätze sichern. Wir wollen expandieren. Wir wollen in den internationalen Markt.“
Nutzen Sie dieses Mittel bevorzugt als Hinführung zu einem Aufruf an die Zuhörer, selber aktiv zu werden.
Auf jeder Steigerungsstufe soll man Ihnen innerlich ein Ja zurufen können. Danach werden Ihre Zuhörer begeistert mitmachen, wenn Sie sie zu Aktionen auffordern.

Rhetorische Mittel: 12. Antiklimax

Sie führen über mehrere Stufen zum Tiefpunkt. Damit können Sie Ihre Zuhörer wachrütteln.
„Unsere Probleme liegen auf der Hand: Wir haben zu hohe Entwicklungskosten. Uns fehlen die notwendigen Vertriebsstrukturen. Wir sind am süddeutschen Markt völlig eingebrochen.“
Nutzen Sie dieses Mittel, wenn Sie Dramatik erzeugen wollen. Die Zuhörer sollen aus ihrer Trägheit aufgerüttelt werden, damit sie aktiv daran arbeiten, dass es nicht noch schlimmer kommt.
Sehr wirksam ist eine Kombination von Antiklimax und Klimax: Führen Sie zunächst zum Tiefpunkt, um die Dringlichkeit deutlich zu machen, und leiten Sie danach zum Höhepunkt über, um die Motivation der Zuhörer zu steigern.

Rhetorische Mittel: 13. Ironie

Mit Ironie sprechen Sie den Sinn für Humor oder die Lust an der Schadenfreude an. Sie können damit auch krass übertreiben.
„Na klar können wir die Kundenparkplätze selber zuparken. Je schwerer wir es den Kunden machen, uns zu besuchen, desto weniger werden sie uns bei der Arbeit stören.“
„Als wir hinter Schwerin die blühenden Landschaften suchten, entdeckten wir die Bauruine unseres Wettbewerbers, total überwuchert: Butterblumen, Mohnblumen ...“
Übertreiben Sie nicht mit den ironischen Anspielungen auf andere. Das wird Ihnen schnell als böser Zynismus verübelt und kann die Zuhörer gegen Sie einnehmen. Verwenden Sie Ironie, wenn Sie einen eigentlich trockenen Fachvortrag auflockern wollen.
Ihre Zuhörer werden Ihnen für die unterhaltsame Abwechslung dankbar sein. Man wird Ihnen danach auch sehr viel aufmerksamer zuhören, weil man auf weitere Anlässe zum Lachen hofft. Mit Ironie können Sie vor allem bei langatmigen Ausführungen immer wieder fesseln.

Rhetorische Mittel: 14. Antithese

Damit können Sie zu einem Sachverhalt zwei gegensätzliche Standpunkte darstellen und häufig bereits vorab Widersprüche aus dem Publikum entschärfen.
„Einerseits wird das neue Beurteilungssystem die Gerechtigkeit der Vergütung fördern. Auf der anderen Seite kann es natürlich zu Irritationen führen.“
Nennen Sie zuerst den Standpunkt, den Sie vertreten. Führen Sie nach der Gegenüberstellung kurz auf, was für den zweiten Standpunkt spricht. Danach kommen Sie mit überzeugenden Argumenten auf Ihren zurück. Das wirkt fair, weil Sie beides berücksichtigen. Trotzdem bleiben Ihre Argumente länger im Gedächtnis haften.

Rhetorische Mittel: 15. Parallele

Veranschaulichen Sie Neues durch ein Beispiel aus dem Erfahrungshintergrund der Zuhörer. Sie machen damit Ihre Ausführungen verständlicher und finden mehr Akzeptanz.
„Beim Benchmarking werden wir so ähnlich vorgehen wie bei einer Olympiade. Zunächst legen wir die Disziplinen fest, in denen die Leistungen gemessen werden sollen. Danach werden die Teams ausgewählt, die zum Wettbewerb antreten ...“
Nutzen Sie dieses rhetorische Mittel vor allem zur Veranschaulichung von abstrakten und den Zuhörern unbekannten Vorgängen. Sie können damit vorbeugend Widerstände verhindern, wenn Sie vor Zuhörern vortragen, die vermutlich gegen (technische) Neuerungen protestieren werden.

Rhetorische Mittel: 16. Kürzungen

Wenn Sie Wörter einfach weglassen, wirkt Ihre Rede viel dynamischer. Statt „Irren ist menschlich, Vergeben ist göttlich“ sagen Sie:
„Irren ist menschlich, Vergeben göttlich.“
„Reden ist Silber, Schweigen Gold.“
Diese Formulierungen sollten Sie spontan einfließen lassen und nicht gezielt vorbereiten. Sie lockern damit die Stimmung auf und schaffen vor allem bei sehr theoretischen Ausführungen eine sprachliche Abwechslung. Auch Sie selbst als Persönlichkeit wirken durch solche Kürzungen locker und souverän.

Rhetorische Mittel: 17. Verblüffende Umformulierungen

Peppen Sie „olle Kamellen“ unseres Sprachschatzes durch Umformulierungen auf. Das wirkt frisch und humorvoll.
„Lassen Sie uns das Bad nicht übers Kind schütten.“
„Langer Rede kurzer Schwachsinn: ...“
„Wer sich nicht wehrt, wird von der Konkurrenz verehrt.“
Solche Umformulierungen können allerdings bei Übertreibungen sehr schnell wie billige Effekthascherei wirken. Verwenden Sie sie sparsam und wiederholen Sie sie nicht. Bereiten Sie solche Formulierungen schriftlich vor und vergewissern Sie sich bei anderen, ob sie gut wirken oder nicht.
Wichtig ist, dass Ihre Zuhörer nicht den Eindruck bekommen, dass Sie einen Spruch aus Unkenntnis falsch zitiert haben! Zeigen Sie durch ein Lächeln, dass es sich um eine bewusste Sprachspielerei handelt.

Rhetorische Mittel: 18. Persönliche Anrede

Damit stellen Sie spontan eine persönliche Beziehung zu einem Zuhörer und somit stellvertretend zu allen Anwesenden her. Sie richten sich ganz kurz an eine Person und sagen:
„Wenn Sie zum Beispiel ein Restaurant eröffnen wollten, dann würden Sie doch auch ...“
Jetzt wenden Sie sich wieder allen zu. Achtung: Bringen Sie niemanden in die Verlegenheit, Ihnen womöglich antworten zu müssen! Das würde sehr an die Schulzeit erinnern, wenn der Lehrer plötzlich einen Schüler herauspickt und befragt.
Dieses Mittel eignet sich sehr gut, wenn Sie in den Gesichtern Ihrer Zuhörer die ersten Ermüdungserscheinungen erkennen. Durch das Ansprechen einer Person werden schlagartig alle wieder hellwach.

Rhetorische Mittel: 19. Untertreibung

Durch Untertreibungen können Sie Dinge ironisch verkleiden. Sie regen damit auch das Mitdenken an. Die Zuhörer malen sich aus, wie groß die untertriebene Sache in Wirklichkeit ist.
„Bei der Umstellung sind vermutlich ein paar Anlaufschwierigkeiten zu erwarten.“
Verzichten Sie auf dieses Mittel, wenn es um Dinge geht, die Ihre Zuhörer persönlich negativ betreffen. Niemand mag es, wenn eigene Probleme heruntergespielt werden.

Rhetorische Mittel: 20. Übertreibung

Damit können Sie humorvolle bildliche Vorstellungen in Ihren Zuhörern wecken.
„Wenn wir dieses Produkt am Markt einführen, brechen unsere Wettbewerber in Tränen aus.“
Nutzen Sie Übertreibungen vor allem, um Humor in Ihren Vortrag zu bringen. Negative Übertreibungen können abstoßend wirken.

Rhetorische Mittel: 21. Rhetorische Fragen

Ihre Zuhörer werden durch Fragen zum Mitdenken angeregt. Sie beantworten nämlich ganz automatisch in Gedanken Ihre Fragen.
„Was ist uns denn wichtiger: dass wir Recht behalten oder dass die anderen weiterhin mit uns verhandeln wollen?“
„Auch wenn wir hier alle gegen Euro-Bonds sind: Wen interessiert das?“
Dieses Mittel eignet sich sehr gut, wenn lange fachliche Ausführungen die Zuhörer ermüden könnten. Durch Ihre Frage werden alle wieder zum Mitdenken angeregt und verfolgen gespannt den Vortrag.

Rhetorische Mittel: 22. Aufruf

Damit können Sie einen Appell an die Zuhörer richten, der über Ihren Vortrag hinaus wirkt.
„Jetzt lasst uns endlich gemeinsam an einer Lösung arbeiten!“
„Wenn Sie morgen wieder mit den Kunden sprechen, dann denken Sie daran, welche Erwartungen sie an uns haben!“
Achten Sie darauf, dass Ihre Appelle immer positiv sind und die Grundstimmung der Zuhörer treffen. Es besteht sonst die Gefahr, dass sie sich nach einem Befehl anhören.

Rhetorische Mittel: 23. Provokation

Durch provozierende Aussagen können Sie Ihr Publikum emotionalisieren. Das ist natürlich gefährlich. Fast immer fühlt sich jemand persönlich angegriffen und sinnt sofort oder später auf Rache. Sie können damit jedoch eine lahme Stimmung sehr effektvoll „aufheizen“ und kontroverse Diskussionen anregen.
„Was wir bisher in dieses Projekt investiert haben, hätten wir gleich durch den Schornstein gehen lassen können.“
„Das neumodische Gerede von der Kundenorientierung ist letztlich nichts weiter als ...“
Mit diesem rhetorischen Mittel können Sie sehr gut ein von langen Ausführungen bereits ermüdetes Publikum wieder wachrütteln.
Nutzen Sie es, wenn Sie als zweiter oder gar dritter Vortragender antreten müssen. Sie haben dann sofort wieder die volle Aufmerksamkeit.

Markante Mannuskriptstellen kennzeichnen

Wenn Ihr Rohmanuskript geschrieben ist, gehen Sie den Text noch einmal von Anfang bis Ende sorgfältig durch und markieren Sie die Stellen, wo eines der 23 rhetorischen Mittel zur Wirkung kommen soll.
Formulieren Sie schriftlich genau vor, was Sie an der Stelle sagen wollen. Prüfen Sie über Ihr eigenes Ohr, ob Sie die gewünschte Wirkung damit auch wirklich erreichen.
Schreiben Sie danach Ihr endgültiges Rede-Manuskript oder Ihren Stichwortzettel. Markieren Sie die rhetorischen Mittel mit einem Leuchtstift. So finden Sie die Höhepunkte später auf einen Blick und können auch bei einem möglichen Blackout problemlos dort wieder anknüpfen, wo Sie den Faden verloren haben.
Üben Sie Ihren Vortrag anschließend stehend vor einem imaginären Publikum. Achten Sie dabei auch bewusst auf Ihre Gestik und Mimik.
Sprechen Sie mit Betonung, mit wechselnder Lautstärke und mit verschiedenen Geschwindigkeiten.
Wirklich gut kommen Ihre rhetorischen Stilmittel dann zur Geltung, wenn sie durch Ihre Körpersprache und Ihre Stimme wirkungsvoll ergänzt werden. Dafür brauchen Sie Lockerheit, die Sie am besten durch Üben – vielleicht vor einem kleinen Probepublikum aus Freunden – erreichen. Dann wird der Vortrag echt und nicht gekünstelt wirken.

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