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Rede-Aufbau

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Rede-Vorbereitung: So bauen Sie Ihre Rede schlüssig auf

Wie sieht die „klassische“ gute Rede aus? Auf jeden Fall ist sie gut gegliedert. Und hierfür bieten sich Ihnen diese drei Elemente an: Exposition, Rede-Kern und Schluss!

Rede-Aufbau: 1. Einstieg mit Pfiff

Der Einstieg nimmt maximal ein Viertel der Rede-Zeit ein. Sie müssen nicht unbedingt den Titel nennen, es muss aber klar werden, warum Sie über ein bestimmtes Thema reden wollen und was Sie damit zu tun haben. Im ersten Teil wird das, was gesagt werden soll, angekündigt, eingekreist, interessant gemacht, problematisiert.

Gleichzeitig geschieht die Einstimmung auf das Publikum und dessen Verfassung und nicht zuletzt auf das gestellte Thema und seine Problematik.

Beginnen Sie mit einem (kurzen) Beispiel, einer Schilderung, einem Zitat, einer Anekdote, mit dem, was gerade in aller Munde ist, oder Ähnlichem.

Das Publikum hat oft Vorbehalte – und Hemmungen, eine neue Meinung anzunehmen. Sie müssen dem Zuhörer diese Hemmungen nehmen und ihn vorbereiten auf das, wovon Sie ihn überzeugen wollen. Machen Sie den Hörer geneigt, Ihnen zu folgen. Kreisen Sie das Rede-Thema spiralartig ein und nähern Sie sich dem Kern. Wenn Sie so zum Thema finden, folgt der nächste Punkt, der Rede- Kern.

Rede-Aufbau: 2. Rede-Kern (Hauptteil)

Teilen Sie Ihre Gedanken in Teilziele auf. Bei einer Kurzrede reichen drei bis vier solcher Teilziele aus. Gestalten Sie eine Dramaturgie der Rede durch Stufen: Die Brisanz und die Bedeutsamkeit der Inhalte (Teilziele) sollten sich steigern bis zum übergeordneten Höhepunkt, der Konklusion (letzte Schlussfolgerung).

Schreiten Sie die einzelnen Teilziele ab wie Stationen:

  • Problembeschreibung – vielleicht durch ein knappes Beispiel veranschaulichen
  • Gegenmeinung darlegen, dann widerlegen und dadurch Hemmungen nehmen, die Meinung zu ändern
  • Alternativen ausmalen („Was wäre, wenn ...?“)
  • Stringenz (bündige Schlussfolgerung; sie muss dem Publikum zwingend und einleuchtend erscheinen)

Schließen Sie also jede Station ab mit einer bündigen Schlussfolgerung, die Ihre Meinung ausdrückt. Verhelfen Sie dem Auditorium zur Erkenntnis, bläuen Sie dem Publikum aber nicht Ihre Meinung ein.

Jeder Einzelne im Publikum muss selbst zur Akzeptanz Ihrer Meinung kommen, selbst jede Erkenntnisstufe erklimmen. Denn nur das, was man selbst erkennt, sieht man wirklich ein. Gestalten Sie die zusammenfassende Konklusion als übergeordnete Schlussfolgerung, in der alle Ihre bisherigen Teil-Schlussfolgerungen kulminieren.

Rede-Aufbau: 3. Schluss

Fassen Sie das Gesagte zusammen: „Wir haben erkannt, dass erstens ..., zweitens ..., drittens ...“
Halten Sie die Wiederholungen möglichst knapp – jeweils nur zwei bis drei Sätze. Formulieren Sie möglichst einfach.
Feuern Sie nun als Ergebnis der einzelnen Stationen entsprechende Forderungen/Appelle ab. Kleiden Sie jede Forderung/jeden Appell in eine einzige Formulierung, die nicht unbedingt ein vollständiger Satz sein muss.
Ihre innere Erregung kann dabei sehr hilfreich sein; haben Sie keine Angst davor. Eine geänderte Meinung bleibt letztlich sinnlos, wenn danach nichts unternommen wird. Einsicht und Erkenntnis allein sind nur ein erster Schritt, der wirkungslos bleibt, wenn keine Tat daraus resultiert.
Fordern Sie deshalb die Zuhörer zum Abschluss zum Handeln auf:
„... Unterschreiben Sie hier“ – „... Schreiben Sie an Ihren Abgeordneten“ – „... Informieren Sie Ihre Nachbarn und Bekannten“ – „... Sammeln Sie Unterschriften bei Ihren Freunden“.
Der Applaus zu jeder Rede folgt dem letzten Satz: Verabschieden Sie sich „vorwärts“, d. h., nicht mit einer Negation, sondern mit einer positiv formulierten Forderung, um eine positive Haltung des Publikums zu erreichen.
Steigern Sie also Ihre Forderungen/ Appelle zu Positivaussagen – die letzte Forderung zum Schluss lautet also z. B. nicht „Nie mehr...!“ oder „Kein ... mehr!“, sondern „Ab jetzt nur noch ...!“.

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