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Rede-Einstiege für Betrieb und Verein

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Zwölf neue Rede-Einstiege für Betrieb & Verein


1. Abschied: Dankrede des Pensionärs


„Meine Mutter ist … [Anzahl] Jahre alt. Schade, dass sie heute nicht hier sein kann – sie wäre nach all dem, was Sie über mich gesagt haben, sehr stolz auf mich.
Sie hätte nämlich alles geglaubt. Und schade, dass man solche Komplimente nur zweimal im Leben zu hören bekommt: beim Abschied und bei der Beerdigung.
Liebe … [Ehefrau], du bist zum ersten Mal bei einer Veranstaltung, die zu meinen Ehren zelebriert wird. Ich weiß, dir war unbehaglich zumute, dir war das zu viel Aufhebens.
Aber du wirst mir Recht geben – es war richtig, mitzukommen. Jetzt hast du endlich einmal die Wahrheit erfahren.
Meine Damen und Herren, ich plädiere dafür, Veranstaltungen wie diese zu Pflichtveranstaltungen für Ehefrauen zu machen.
Zu meiner Person ist schon so viel gesagt worden, dass jeder Widerspruch meine Familie nur verunsichern würde. Mit einigen Ergänzungen will ich es deshalb bewenden lassen …“
2. Antrittsrede einer Führungskraft
„Meine Damen und Herren, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wer Erfolg haben will, lässt sich von kleinen Hindernissen nicht abhalten.
Das jedenfalls dachte einer der Jockeys, die neulich bei einem Hindernisrennen in einem Massensturz zu Fall kamen. Er rappelte sich blitzschnell wieder auf, schwang sich aufs Pferd und ritt als Erster ins Ziel.
Sieger wurde er allerdings nicht – er hatte sich in der Eile aufs falsche Pferd gesetzt. Ich will es etwas anders angehen lassen ...“
3. Arbeitsjubiläum: Rede des Chefs
„Ich möchte Ihre Gespräche nicht mit einer langen Rede unterbrechen – aber mit einer kurzen.
Viele Reden beginnen mit dem kleinen Satz ,Schon Goethe hat gesagt …‘ Auch meine Rede beginnt damit. Was aber hat Goethe denn gesagt? Er hat gesagt: ,Nicht nur Verdienst, auch Treue wahrt uns die Person.‘
Warum zitiere ich das? Weil die Verdienste unseres heutigen Jubilars Vorbild sind für andere. Und seine Treue ebenso.“
4. Arbeitsjubiläum: Dankrede des Jubilars
„Ich bedanke mich für die freundlichen Worte, die Sie für mich gefunden haben – sie haben mir gut getan. Ich verzichte deshalb ausdrücklich darauf, Sigmund Freud zu zitieren, der gesagt hat: ,Gegen Angriffe kann man sich wehren. Gegen Lob ist man machtlos.‘“
5. Eröffnung Firmengebäude: Begrüßungsrede des Chefs
„Herzlich willkommen in diesem schönen Gebäude. Viel Glas gibt es hier. Wer hier drinnen ist, kann hinaussehen. Er kann sehen, was in der Welt geschieht. Und die Passanten draußen können hineinsehen. Sie können sehen, was hier drinnen geschieht. Dieses Gebäude ist weltoffen und transparent – ein Symbol für unser Unternehmen.“
6. Begrüßung der Ehrengäste
„Schön, dass Sie da sind, meine Damen und Herren! Ihr Kommen ist ein Zeichen der Verbundenheit. Und darüber freue ich mich. Jeden Ehrengast mit Namen zu begrüßen wäre reizvoll. Es würde allerdings ziemlich lange dauern. Und Sie wissen ja: Wenn es um Zeit und Geld geht, besinnen wir uns auf unsere Tugend – wir sind sparsame Leute! Sind Sie einverstanden, dass wir uns die Begrüßungsorgie sparen?“
7. Betriebsfest: Eröffnung des Festessens
„,Mich deucht, das Größte bei einem Fest ist, wenn man sich's wohl schmecken lässt.‘ Ich fange heute mit diesem hübschen Goethe-Zitat an. Denn ich habe mich vergewissert: Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt!“
8. Führungskräfte-Meeting: Eröffnung durch den Chef
„Guten Morgen, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, und herzlich willkommen! Spielt einer von Ihnen Tennis oder ist Tennisfan? Darf ich mal um Handzeichen bitten? – Aha.
Dann wissen Sie auch bestimmt, wer Geburtstag hat. – … [Name eines Tennis-Stars, z. B. Pete Sampras; geht auch mit Björn Borg, Ivan Lendl, Boris Becker, John McEnroe, Steffi Graf, Andre Agassi etc.] Er wird heute … [Anzahl] Jahre alt.
Ich weiß gar nicht, wie lange er/sie Nummer eins war. Ich meine, sehr lange. Der junge Mann/die junge Frau war wirklich top, oder? Eleganz, Schnelligkeit, Spielwitz – gepaart mit Angriffslust, Aggressivität, Biss. Diese Mischung macht's, die bringt einen Profi ganz nach vorne.
An ihm/ihr war nichts Plumpes, nichts Betuliches, nichts Halbherziges. Der junge Mann/die junge Frau war immer voll da und hat um jeden Ball gekämpft, oft auch mit den Linienrichtern. Er/sie ist keinem Streit aus dem Weg gegangen, hat nie gebuckelt, nie aufgesteckt, immer gefightet. So, jetzt könnte meine Rede so richtig anfangen, aber Sie wissen ja schon, was ich sagen will: Auch unser … [Unternehmen/Verein/Partei] spielt ganz oben an der Spitze, spielt nicht irgendwo auf Nebenplätzen, sondern auf dem Centre Court, im Rampenlicht. Je mehr Wettbewerber antreten, desto heller und heißer werden die Scheinwerfer, desto professioneller muss unsere Performance sein.“
9. Präsentation eines Geschäftsberichts
„Meine Damen und Herren, im Jahre 490 vor Christus startete in der Ebene von Marathon ein Läufer. Sein Ziel: Athen. Seine Botschaft: eine erfreuliche Nachricht, eine Siegesbotschaft. Die Athener hatten die Perser besiegt. Die Anstrengung dieses mehrstündigen Laufs über mehr als 30 Kilometer kostete den Läufer eine Menge Kraft. Ja, sie kostete ihn das Leben.
Heute ist die Informationsübermittlung auf jeden Fall viel einfacher geworden. Und sie kostet auch nicht mehr das Leben. Letzteres beruhigt mich ungemein. Denn auch ich habe eine sehr erfreuliche Nachricht zu überbringen.“
10. Konzerteröffnung
„Meine Damen und Herren, es ist jetzt [Redner schaut auf die Uhr] 8 Uhr abends. Um 8 Uhr abends wurde ein gewisser Wolfgang Amadeus geboren. Das war am 27. Januar 1756. Also vor über 250 Jahren. Der Name Amadeus bedeutet ,den Gott liebt‘: also ,Wolfgang, den Gott liebt‘. Ganz sicher wurde er von Gott geliebt. Denn schließlich verlieh dieser dem Mozart eine der schönsten Gaben, die ein Gott zu vergeben hat. Er verlieh ihm die Gabe der Musik. Und die machte es, dass er auch von den Menschen schon in früher Jugend geliebt wurde – heute, nach mehr als 250 Jahren, nicht weniger als damals.“
11. Vereins- & Verbandsjubiläum
„,Gehen lernt man durch Stolpern‘: Mit diesem bulgarischen Sprichwort haben wir kürzlich unsere Mitglieder auf das zehnjährige Jubiläum unseres … [Vereins] hingewiesen. ,Gehen lernt man durch Stolpern.‘ Will heißen: Wo neue Wege gebahnt werden, geht es nicht immer komfortabel zu. Unser … [Verein] hat in den letzten zehn Jahren etliche Stolpersteine aus dem Weg räumen müssen, andere mit Bravour übersprungen. Jetzt haben wir Grund zum Feiern.“
12. Vorstellung eines Gastredners
„Meine Damen und Herren, Herr … [Redner] wird gleich über … [Thema] referieren. Wo immer er auftaucht, wird er als Querdenker tituliert – ein Etikett, das ihm vielleicht nicht gefällt. Andererseits bin ich sicher, dass er es nicht mehr los wird. Der französische Bildhauer Auguste Rodin hat vor 125 Jahren eine seiner schönsten Skulpturen geschaffen. Sie trägt den Titel ,Der Denker‘ und zeigt einen Mann, versunken in sich selbst, in tiefes, langes Überlegen. Es kann eigentlich nicht Herr … [Redner] sein, denn das war vor seiner Zeit. Aber – wer weiß?!“

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