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Rede-Praxis: "leider", "müssen" und "schnell" war gestern

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Rede-Praxis: Warum Sie mit den Wörtern „leider“, „müssen“ und „schnell“ sich selbst und Ihre Zuhörer blockieren

Für viele Menschen sind die folgenden drei Wörter negative Schlüsselwörter:

1. „leider“

„Leider“ beinhaltet „Leid“. – Wer leidet schon gerne? Welche Wirkung hat es wohl auf die Tatkraft eines Menschen, wenn er/sie dieses Wort häufig gebraucht?

Dabei ist es doch ganz leicht, einen Bogen um das „leider“ zu machen. Anstelle von „Heute habe ich leider keine Zeit“ können Sie beispielsweise sagen: „Heute habe ich schon etwas vor. Ein anderes Mal komme ich gerne mit.“

Und anstelle von „Das Produkt haben wir leider nicht vorrätig“ kann Ihre Formulierung auch so lauten: „Das Produkt gehört nicht zu unserem Standard-Sortiment. Ich bestelle es Ihnen gerne. Morgen früh wird es da sein.“

2. „müssen“

Viele Menschen empfinden bei dem Verb „müssen“ Druck. Menschen, die viele ihrer Vorhaben mit „müssen“ beschreiben, wirken gehetzt und fremdbestimmt. Es geht auch ohne:

Anstatt zu sagen „In 10 Minuten muss ich zum Chef gehen“, probieren Sie es doch einmal mit folgender Formulierung: „In zehn Minuten gehe ich zum Chef“ oder im Futur: „In zehn Minuten werde ich zum Chef gehen.“

Diese Formulierungen sind neutral und sachlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gespräch beim Chef einen positiven Verlauf nehmen wird, wächst bei diesen Varianten.

Wie souverän klingt für Sie dieser Satz: „Bis morgen früh muss der Bericht fertig sein“? Wie gerne werden Sie den Bericht bei dieser Formulierung fertigstellen? Wie viele Möglichkeiten sehen Sie, an der Terminvorgabe noch etwas zu drehen?

Der Verzicht auf „müssen“ schafft Klarheit: Den Satz „Bis morgen früh werde ich den Bericht fertigschreiben“ werden Sie nur dann sagen, wenn der Termin auch wirklich realistisch ist.

3. „schnell“

Ebenso wie „müssen“ wirkt auch das Wort „schnell“ bei übermäßigem Gebrauch druckerhöhend. Zu viel Schnelligkeit lädt ein zum Stolpern und zu Flüchtigkeitsfehlern.

„Ein König geht nicht schnell, er schreitet“, sagt der Volksmund. Gönnen auch Sie sich eine ruhige, gemessene Geschwindigkeit in Ihrem Arbeitsleben. Sagen Sie anstelle von „Ich gehe schnell mal eben in die Fertigung“ ganz einfach: „Ich gehe in die Fertigung. In etwa 20 Minuten werde ich wieder hier sein.“

Mit dieser Formulierung geben Sie eine eindeutige zeitliche und räumliche Sachinformation und sich selbst als sprachliches Signal: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

Damit wird der Gang in die Fertigung zu einer Gelegenheit, durchzuatmen und die Gedanken im Kopf neu zu ordnen.

Praxis-Tipp:

Beginnen Sie beim Verzichten auf diese Wörter bei Ihren E-Mails und Briefen. Das geschriebene Wort ist leichter zu kontrollieren als das gesprochene.

Nehmen Sie sich im nächsten Schritt vor, diese Wörter bei Ihren Kollegen herauszuhören. Im dritten Schritt können Sie dann beginnen, beim Sprechen bewusst einen Bogen um diese Wörter zu machen.

Auf drei Wörter auf einmal zu achten ist schwierig. Am größten ist der Erfolg dann, wenn Sie mit einem dieser Wörter beginnen.

 

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