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Redeerfolg in Gefahr

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Redner-Geheimwissen: Vorsicht, Falle! Diese 6 Abschwächungen schaden Ihrem Redeerfolg

Im Laufe der Jahre erlebt man in Meetings, Besprechungen und auch bei Vorträgen die unterschiedlichsten Formen, wie ein Redner versucht, seine eigenen Aussagen abzuschwächen. Dabei ist jedoch offensichtlich, dass Abschwächungen stets die Rede-Botschaft beeinträchtigen.

1. Abschwächende Wörter
Dazu gehören „eigentlich“, „vielleicht“, „ein bisschen“, „ein wenig“, „scheinbar“, „vermutlich“, „nur“, „mal“, „irgendwie“ und „relativ“. „Es ist relativ warm.“ – Ist es nun warm oder kalt? Es fehlt die Relativierung zu einem Bezugspunkt. Auch Politiker wählen vielfach vage Formulierungen, um sich nicht festlegen zu müssen. Es lohnt sich, diese Weichspüler gezielt zu eliminieren. Erstaunlich: Viele Redner benutzen „Flicklaute“. Damit werden Denkpausen akustisch begleitet, beispielsweise mit „also“, „äh“, „gell“.
2. Konjunktiv
Der Konjunktiv ist zwar eine wichtige grammatikalische Form, um etwas höflich auszudrücken. Er darf jedoch nicht dazu führen, konkrete Fakten abzuschwächen. Wenngleich Sachverhalte klar und eindeutig sind, wird in der Alltagskommunikation der Konjunktiv falsch eingesetzt: „Ich würde Sie gern vorstellen“ oder „Ich würde Herrn Meier gern noch einen Dank aussprechen.“ Der Sprechende glaubt, die zurückhaltende Möglichkeitsform sei diplomatischer, bescheidener. Warum danken wir nicht direkt? „Herr Meier, ich danke Ihnen für diesen aufschlussreichen Vortrag!“ Und statt „Ich hätte da noch einen Vorschlag“ sagen Sie: „Ich schlage Ihnen vor.“
3. Vorgeschaltete Weichmacher
Unnötig sind alle vorgeschalteten Abschwächungen, wie: „Ich will mal sagen ...“ – „Ohne zu lügen, muss ich Ihnen sagen, dass ...“ Auch die Formulierung „Normalerweise würde ich behaupten“ zählt zu den vorgeschalteten Weichmachern.
4. Entschuldigungen
Entschuldigungen verdeutlichen, dass jemand die Schuld von sich weisen muss: „Ich weiß nicht genau, ob meine Bemerkung richtig aufgefasst wird ...“
5. Unnötige Abschlussfragen
Erstaunlich, wie Abschlussfragen ein gutes kompaktes Argument abschwächen können. Beispielsweise: „Ist Ihnen mein Vorschlag zu kompliziert?“ – „Überzeugt Sie mein Argument nicht?“ Solche Fragen lenken die Gedanken auf das Negative, auf Bedenken. Somit wird das eigene Argumentationsgebäude geschwächt.
6. Verallgemeinerungen
Auch Verallgemeinerungen sind Abschwächungen. Verallgemeinerungen wie „nie“, „immer“, „alle“, „keiner“ können wir durch konkrete Aussagen ersetzen, z. B. „heute“, „nächstes Jahr“, „am Wochenende“. Nervosität und Lampenfieber behindern Ihre Körpersprache. Machen Sie daher – wenn Sie z. B. eine Rede halten wollen – vor Beginn einige Entspannungsübungen.

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