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Redner-Auftritt optimieren: Die 10 schlimmsten Fehler in öffentlichen Statements

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1. Die falsche Person

Der falsche Redner äußert sich. Besser wäre: Der richtige (sachlich kompetente) Sprecher äußert sich.

2. Der falsche Ort

Der richtige Redner äußert sich am falschen Ort. Beispiel: ein TVInterview im Anschluss an eine Pressekonferenz über Erfolge bei der Luftreinhaltung auf dem Werksgelände vor qualmenden Schloten. Achten Sie also auf die Bildhintergründe!

3. Mangelnde Medienkenntnis

Die Unternehmensvertreter kennen die Medien nicht. Besser wäre: Die wichtigsten Repräsentanten des Unternehmens sind mit den Medien so vertraut wie mit den betriebswirtschaftlichen Instrumenten – da hilft alles nichts: Sehen Sie sich als Redner die wichtigsten TV-Sendungen an.

4. Mangelnde Medienkontakte

Die Unternehmensverantwortlichen kennen die Motive und Zwänge der Journalisten nicht. Besser: Die Topleute in den Unternehmen treffen sich regelmäßig mit Journalisten, um sich mit deren Arbeitsbedingungen vertraut zu machen. So vermindern sich auch die Berührungsängste.

5. Mangelnde Sprachregelung

Die Unternehmensmeinung ist unklar; mithin sind es die öffentlichen Verlautbarungen auch. Richtig wäre, für eine klare Abstimmung der verantwortlichen Personen im Unternehmen zu sorgen und eine „Sprachregelung“ festzulegen. Ziehen Sie dabei Experten hinzu z.B. aus Ihrer Presseabteilung.

6. Falsche Einstellung

Der Unternehmensvertreter macht den Fehler, alles aus seiner Unternehmenssicht und von seinem Interessenstandpunkt zu betrachten und vorzuformulieren. Richtig ist, alles aus der Sicht des Publikums und unter Berücksichtigung der Mediengesetze anzupacken. Schlüpfen Sie, um sich optimal vorzubereiten, aus Ihrer gewohnten Rolle und versetzen Sie sich mit Haut und Haaren in die Rolle des Betrachters. Fragen Sie sich nun – in der Rolle des Gegenübers –, ob Sie das überzeugen würde, was Ihnen das Unternehmen an Sprachregelung präsentieren will. Wenn nicht, sollten Sie den Entwurf Ihrer Erklärung ändern.

7. Falsche Vorbereitung

Die Redner sind oft nicht einmal auf Fragen vorbereitet, die stets zu erwarten sind oder aktuell erwartet werden müssen, geschweige denn auf Überraschungsfragen. Besser: den Auftritt vorher mit internen oder (manchmal besser, weil nicht weisungsgebunden und unabhängig) mit externen Beratern durchspielen. Mit der eigenen Presseabteilung (oder besser noch mit dem externen Mediencoach) einen schriftlichen Fragenkatalog erarbeiten: Welche Fragen sind zu erwarten? Wie lautet der Antwortvorschlag? Welche Themen sind in der öffentlichen Diskussion? Wie stehen wir dazu? Wie lauten die Vorwürfe?

8. Fehlende Kritikresistenz

Kritik wird von Unternehmensvertretern als störend betrachtet. Besser: Da in den öffentlichen Medien fast alles kontrovers behandelt wird, muss jeder, der dort auftritt, von vornherein mit Kritik rechnen. Vor Kamera und Mikrofon gehört eine Person, die stressresistent ist und einstecken kann.

9. Gestelzte Sprache

Manager streben bei Medienauftritten oft eine übertriebene sprachliche Perfektion an. Die schriftliche Pressemitteilung gilt ihnen als Vorbild. Falsch! Wenn Sie in einem Massenmedium auftreten, sprechen Sie einfach, anschaulich und in kurzen Sätzen. Aber Achtung: Fangen Sie als Redner nicht an zu plaudern! Sagen Sie nur das, was Sie mit Ihren Beratern vorher festgelegt haben! Der Schrecken jedes Pressereferenten ist der Top- manager, der anfängt, ungezügelt loszulegen oder sich in Rage zu reden.

10. Mangelndes Medientraining

Unternehmenssprecher haben häufig ein Rhetorik-, aber kein Medientraining absolviert. Besser: Wer im Unternehmen etwas zu sagen hat, sollte den Umgang mit Hörfunk und Fernsehen trainieren. Er sollte darüber hinaus alle Möglichkeiten wahrnehmen, Medienpraxis zu bekommen, es also nicht verschmähen, auch in kleinerem Rahmen aufzutreten und dies gleichsam zum Livetraining zu nutzen. Auf Deutsch: Verschmähen Sie nicht den Lokalsender. Was Sie dort lernen, können Sie später in „WISO“, „heute“ oder den „Tagesthemen“ verwenden.

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