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Schalgfertigkeit: Fiese Rede-Techniken

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Schlagfertigkeit: Redner-Geheimwissen - Fiese Rede-Techniken von A bis Z – so schützen Sie sich dagegen

Wirksam reden zu können ist lernbar. Die nachfolgenden Beispiele „unredlicher Methoden“ sollen zeigen, wie man auch in harten Interviewoder Diskussionssituationen unzimperlichen Taktiken gegenüber gewappnet sein kann. Der folgende Katalog über „unfaire Dialektik“ dient aber auch dazu, Diskussionen in den elektronischen Medien fundierter zu beurteilen. Ferner liefern sie heiße Tipps zum „heißen Stuhl“.

Jeder, der ehrlich und natürlich redet, muss deshalb die Taktiken und Techniken der unfairen Dialektik erkennen, damit er weniger manipuliert werden kann.

Die denkbaren Reaktionen auf unfaire Verhaltensweisen sind selbstverständlich nur als Anregung, als Gedankenstütze gedacht. Die treffenden fairen Antworten sind situationsabhängig. Es liegt an Ihnen, entsprechende Varianten durchzudenken und eigene Lösungen zu suchen.

Angriffstaktik

Sie als Person werden angegriffen nicht die Sache. Zum Beispiel: „Die Farbe Ihres Hemdes entspricht Ihrer Gesinnung.“ „Jemand, der so viel isst, muss Probleme haben beim Denken.“ Persönliche Angriffe müssen Sie mit aller Entschiedenheit zurückweisen: „Vielleicht haben Sie doch noch etwas zur Sache zu sagen.“ So zeigen Sie den Mechanismus der Provokation auf.

Autoritätstaktik

Was kann man schon entgegnen, wenn es Einstein gesagt hat (oder Heidegger usw.)? „Albert Schweitzer hat zu dieser Frage bereits gesagt ...“ „Ich habe eigentlich die Frage an Sie gerichtet.“ – „Uns interessiert Ihre Antwort.“

Beschuldigen

Mit dem Finger auf das Gegenüber zeigen: „Sie verstehen mich falsch!“ Falls dann das Gegenüber aggressiv reagiert: „Es ist sinnlos, mit Ihnen zu diskutieren, Sie reagieren aggressiv!“ (Gespräch abbrechen). Ruhig und höflich bleiben: „Schade, dass Sie sich aus der Diskussion zurückziehen.“

Diffamierung

Man beleidigt die Vertreter der Gegenmeinung: „Es ist jedem klar, dass Sie als Handwerker diese Zusammenhänge nicht erfassen können.“ Beleidigung einstecken und das Problem ruhig auf der Sachebene weiterführen oder auf Beleidigung hinweisen: „Obschon Sie den Stand der Handwerker beleidigen, höre ich bei Ihnen – außer der Beleidigung – kein konkretes Argument, das gegen meine Ansicht spricht.“

Erfahrungstaktik

„In unserem Betrieb haben wir das schon immer so gemacht ...“ „Es ist gut, dass sich das bewährt hat. Nun müssen wir aber darüber reden, ob sich dieses Vorgehen heute auch noch gut ist.“

Fremdworttaktik

Um Fachwissen zu beweisen oder um zu verwirren, werden Sie mit Fremdwörtern überschüttet. „Können Sie dies in gutes Deutsch übersetzen?“ – „Für den Zuhörer wäre es interessant zu erfahren, was das alles heißt“ oder Fremdwörter selber in der Antwort erklären.

Großzügigkeitstaktik

Wenn Fakten und Zahlenmaterial als kleinliche „Buchhaltermentalität“, als „kleinkariert“ abgetan werden mit dem Hinweis „Die große Linie ist gefragt.“ Da helfen vielleicht folgende Bemerkungen: „Haben Sie etwas einzuwenden gegen die Zahlen?“ – „Es sind genaue Zahlen, auf denen großzügiges Denken basieren kann.“ – „Sie wissen genau: Der Teufel liegt im Detail (soignez les détails).“

Kompetenztaktik

Die Kompetenz des Redners wird infrage gestellt. Z. B. fehle es jungen Rednern an Lebenserfahrung, oder alte Redner dächten angeblich nicht mehr zeitgemäß. Sie sollten klarmachen, dass es jetzt nicht ums Alter geht, sondern um Argumente: „Was spricht gegen das Argument?“

Konjunktivtaktik

„Was würden Sie tun, wenn Sie das große Los gewännen?“ Es ist erstaunlich, wie Leute – ohne es zu wissen – bei hypothetischen Fragen sehr viel von sich preisgeben – mehr, als sie sonst sagen würden. Unangenehme Fragen müssen Sie erkennen und benennen. Statt mit einer Gegenfrage zu kontern, gibt es auch eine Killerantwort, die oft hilfreich sein kann: „Moment – da muss ich erst einmal in Ruhe nachdenken!“

Laientaktik

Der Partner spielt den Ungläubigen. Er will nichts verstehen (mit der Absicht, dass Sie sich dauernd wiederholen und Ihre Meinung nicht sagen können): „Können Sie das nochmals erklären?“ „Hören Sie sich noch den zweiten Teil an. Sie verstehen es dann gewiss aus dem Zusammenhang.“ – „Darauf komme ich noch zurück.“

Plausibiltätstaktik

Wenig fundierte Argumente können mithilfe der Plausibilitätstaktik glaubwürdiger wirken. Beispiel: „Es muss doch einleuchten – jedenfalls wird es jeder mit gesundem Menschenverstand bestätigen, dass ...“ „Gibt es für Ihre Variante außer dem Appell an den gesunden Menschenverstand auch noch sachliche Argumente?“

Schweigetaktik

Sie werden lautstark abgefertigt, nachher wird eisern geschwiegen. Oder der Partner hört zu und schweigt, als ob ihn alles Gesagte überhaupt nicht interessiere. „Was meinen Sie als Spezialist über ... – zu ...“ oder Erstaunen zeigen über das sonderbare Verhalten.

Theorie-Praxis-Taktik

Es wird behauptet: „Ihr Vorschlag mag in der Theorie taugen, aber in der Praxis ist er nicht durchführbar.“ „Wo wurden damit schlechte Resultate erzielt?“ – „Sie finden die Theorie brauchbar. Gute Ideen bewähren sich vielleicht auch in der Praxis. Wäre es nicht einen Versuch wert, die Theorie zu prüfen?“

Unterbrechungstaktik

Unterbrechungen sind lästig. Pause machen. „Darf ich fortfahren?“ An Spielregeln und Fairness appellieren.

Verunsicherungstaktik

Betont kritische Haltung und dauerndes Gegenfragen. Die Missbilligung wird zusätzlich in der Körperhaltung zum Ausdruck gebracht. Wenn es sich zeigt, dass der Wille zum Dialog fehlt, lohnt es sich nicht, das Spiel mitzuspielen. Zeigen Sie, dass Sie die Methode durchschaut haben: „Gibt es denn einen Punkt, den Sie nicht infrage stellen?“

Vorwurfstaktik

Der Gesprächspartner überhäuft Sie mit Vorwürfen und endlosen „Warum“- Fragen. Vielleicht will er bewusst verzögern oder hinhalten. „Obschon diese Aussagen nicht hierher gehören, gebe ich Ihnen doch eine Antwort.“ Es folgt nur eine kurze Antwort.

Zuordnungstaktik

Ihr Gegenüber ordnet Sie einer Gruppe zu und verallgemeinert: „Alle Hausbesitzer ...“, „Alle Polizisten ...“, „Alle Gewerkschafter ...“ usw. „Sind hier Verallgemeinerungen angebracht?“ – „Wie gut kennen Sie alle ...?“

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