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Schlagfertigkeit - Tipps

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Schlagfertigkeit - 5 souveräne Reaktionen bei persönlichen Angriffen


Wichtig ist, die erste Schrecksekunde bei einem Angriff souverän zu überbrücken, ohne etwas zu sagen, das Sie im Nachhinein bereuen. Ein Gegenschlag ist schnell ausgeteilt, kann jedoch leider nicht zurückgenommen werden.

Schlagfertigkeit Tipp 1: den Angriff überhören

Nehmen Sie eine aufrechte, souveräne Körperhaltung ein. Sehen Sie Ihr Gegenüber ernst an – und überhören Sie den Angriff.
Da die andere Person einen Gegenangriff erwartet, wird sie das verblüffen. Wichtig ist bei dieser Vorgehensweise, dass Sie

  • zunächst bewusst den Blickkontakt suchen und halten,
  • dazu ganz bewusst schweigen und schließlich
  • nach kurzer Zeit (zählen Sie langsam bis drei) den Blickkontakt gezielt abbrechen.

Schlagfertigkeit Tipp 2: offene Fragen stellen

Durch Fragen aktivieren Sie den Antwortreflex bei Ihrem Gegenüber, gewinnen selbst Zeit, wechseln schnell auf die Sachebene und geben den Ball zurück. Achten Sie darauf, offene Fragen zu stellen, damit Ihr Gesprächspartner darüber nachdenken muss. Geschlossene Fragen kommen schnell zurück, und Sie sind keinen Schritt weiter.
Greifen Sie in der konkreten Angriffssituation zunächst auf die folgenden Standardfragen zurück, die Sie beliebig verwenden können. Hat sich Ihre Souveränität dann in der Situation gefestigt, gehen Sie immer direkter auf die Formulierungen Ihres Gegenübers ein.
Standardfragen für Ihre souveräne Reaktion auf persönliche Angriffe:

  • „Wie meinen Sie das genau?“
  • „Was konkret spricht dagegen?“
  • „Was verstehen Sie darunter?“
  • „In welcher Beziehung steht diese Frage/Aussage zu unserem Thema?“
  • „Aus welchem Grund fragen Sie?“
  • „Was schlagen Sie vor?“
  • „Wie sieht denn Ihrer Ansicht nach ein … aus?“

Achtung! Setzen Sie hierbei die gegenteilige, positive Formulierung ein. Beim Angriff „Sie arbeiten immer so planlos“ würde diese Standardreaktion also lauten: „Wie sieht denn Ihrer Meinung nach ein guter Plan aus?“
Beispiel: Ein Kollege greift Sie an: „Wenn Sie Ihre Mitarbeiter besser im Griff hätten, würden wir mehr Umsatz machen!“ Ihre Standardfrage für eine erste souveräne Reaktion: „Was genau meinen Sie damit?“ Der Kollege: „Na ja, Sie wissen schon …“ Sie hatten Zeit, sich zu fassen, und reagieren nun individuell: „Beziehen Sie sich auf einen konkreten Fall, an dem Sie mir das näher erklären können?"
Spätestens an dieser Stelle wird Ihr Gegenüber auf die Sachebene wechseln, und Sie können die Problemstellung sachlich angehen.
Ihr Mittel gegen Gegenfragen
Stellt jemand auf eine Ihrer Fragen eine Gegenfrage, so ist Ihre souveräne Antwort: „Ich beantworte Ihre Frage gerne, nachdem Sie meine beantwortet haben.“
Antwortreflex ausschalten
Souverän handeln bedeutet agieren, nicht nur reagieren. Fragen Sie, denn dann steuern Sie das Gespräch! Und schalten Sie gleichzeitig Ihren eigenen Antwortreflex aus. In der Kindheit wurde den meisten von uns beigebracht, auf Fragen direkt zu antworten. Wenn Sie sich diesen Mechanismus bewusst machen, können Sie ihn bei sich selbst ausschalten.
Sie können dann auf eine Ärger auslösende Frage auch mit einer Gegenfrage reagieren oder einen Schwenk in eine ganz andere Richtung machen. Beispiel: „Die Frage stellt sich so nicht. Vielmehr stellt sich folgende Frage …“ Je besser Sie im Thema sind, desto eleganter wird Ihr Schwenk ausfallen.

Schlagfertigkeit Tipp 3: Angriff umdeuten

Jede Aussage kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Niemand zwingt Sie, die Deutung Ihres Gesprächspartners zu erahnen oder gar zu übernehmen. Verwenden Sie einfach Ihre eigene Deutung.
Zwei Beispiele:
Ihr Mitarbeiter sagt zu Ihnen: „Wenn Sie nicht immer so hektisch wären und uns damit anstecken würden, würden nicht so viele Fehler passieren!“ Ihre souveräne Reaktion liegt in der Umdeutung, als Frage formuliert: „Meinen Sie damit, dass ich nicht unnötig Zeit verschwende oder Ihnen gegenüber zu kurz angebunden bin?“
Oder Sie beziehen den Angriff Ihres Gegenübers ganz einfach auf dieses selbst, also auf die angreifende Person. „Wo haben Sie denn Ihr Abschlusszeugnis gewonnen?“ Ihre souveräne Antwort: „Wieso, brauchen Sie eines?“

Schlagfertigkeit Tipp 4: Zustimmung

Manchmal ist die eleganteste Möglichkeit, dem anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen, ihm einfach zuzustimmen.
Beispiel:
„Na, heute wieder besonders gut vorbereitet?“ – „Stimmt!“
Wichtig: Fühlen Sie sich nicht angegriffen, sondern suchen Sie stets nach einer sachlichen Lösung. Dabei hilft Ihnen Ihre innere Grundeinstellung.

Schlagfertigkeit Tipp 5: Ich-Botschaften

Vermeiden Sie es grundsätzlich, sich zu rechtfertigen. Gerade beim Anzweifeln der Kompetenz gerät man gerne in diese Falle. Lassen Sie nicht zu, dass jemand Sie verunglimpft, sondern formulieren Sie Ich-Botschaften und fordern Sie den Respekt ein, der Ihnen zusteht.
Beispiel:
Ihr Chef sagt zu Ihnen: „Sie sind absolut unfähig!“ Ihre souveräne Antwort: „Es mag sein, dass der Bericht nicht Ihren Erwartungen entspricht. Trotzdem ist es nicht gerechtfertigt, dass Sie so mit mir sprechen.“ Weitere mögliche Ich-Botschaft: „Ich finde das sehr verletzend!“
Wenn Sie dann noch eine offene Frage anschließen: „Was genau an dem Bericht entspricht denn nicht Ihren Erwartungen?“, haben Sie Ihren Gesprächspartner souverän auf die Sachebene zurückgeführt.

 

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