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Selbst-Marketing: Eigenlob stinkt - wirklich?

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2011: Klappern für die Karriere

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

gehören Sie auch zu den Menschen, die die Ansicht vertreten: "Eigenlob stinkt"? Oder sind Sie eher der Meinung: "Klappern gehört zum Handwerk"?

 

Menschen, die ständig nur von ihren Erfolgen und Leistungen berichten, erscheinen uns nach geraumer Zeit sicherlich nicht mehr besonders sympathisch. Und nicht nur das: Manchmal gelingt es diesen Menschen sogar, die Sympathie, die wir uns selbst gegenüber empfinden, zu drosseln - weil wir uns im Vergleich zu den scheinbar stets Siegreichen und Leistungsstarken klein und unscheinbar fühlen.

 

 

Doch sagen Sie selbst, liebe Leserin, lieber Leser: Haben wir dazu einen Grund? Nur weil wir selbst nicht ständig auf die Pauke hauen und lautstark unsere Großtaten verkünden?

"Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft", meinte der österreichische Schriftsteller Ludwig Anzengruber.

"Bescheidenheit verlangt nicht wenig, sondern viel Selbstbewusstsein", sagt der österreichische Lehrer, Dichter und Aphoristiker Ernst Ferstl.

Und "Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr", rät der deutsche Volksmund.

Auch wenn Sie sich innerlich vielleicht sträuben, liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Leistungen offensiv darzustellen: Der Weg zur Anerkennung führt nicht über die Leistung allein. Sie sollten auch imstande sein, Ihre Leistung aktiv zu kommunizieren.

Und zum Glück gibt es ja Mittel und Wege - niveauvoll und ganz ohne Anbiederung - auf sich aufmerksam zu machen.

 

 
 

So erkennen Vorgesetzte, was sie an Ihnen haben

  • Sie haben einen erfolgreichen Verbesserungsvorschlag gemacht? Dann erwähnen Sie, dass dieser Vorschlag von Ihnen stammt.
  • Sie haben wieder einmal in letzter Sekunde eine Information beschafft? Dann scheuen Sie sich nicht, einen Satz wie diesen zu sagen: "Es war schon sehr stressig. Wenn ich nicht so gute Kontakte aufgebaut hätte, wäre das nicht möglich gewesen."
  • Es ist Ihnen gelungen, einen aufgebrachten Kunden zu beruhigen und ihn weiter an die Firma zu binden? Dann behalten Sie das nicht für sich und erzählen Sie davon.
  • Es wird jemand gesucht, der neue Mitarbeiter einführt? Melden Sie sich freiwillig. Die neuen Mitarbeiter sehen, was Sie leisten, und geben es an Ihren Vorgesetzten sicherlich bald weiter.
  • Sie haben eine gute Idee? Dann nichts wie raus damit! Profilieren Sie sich damit in Meetings und Besprechungen, bevor ein anderer auf dieselbe Idee kommt und Ihnen die Anerkennung vor der Nase wegschnappt.
  • Ihre Kollegin oder Ihr Kollege hat etwas gut gemacht? Dann sparen Sie nicht an Lob! Ihre Kollegin oder Ihr Kollege wird sich bei nächster Gelegenheit bestimmt revanchieren - und vielleicht hören dann ja auch noch andere zu.

 

Halten Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser, an die 2 Gebote erfolgreicher Selbst-PR.

Gebot 1: Rede über das, was du tust.

Gebot 2: Lass über das reden, was du tust.

Werfen Sie Ihre Zurückhaltung ab und rücken Sie sich und Ihre Leistungen stattdessen ins rechte Licht. Das angemessene Maß, um dabei nicht protzig und überheblich zu wirken, weist Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, gewiss Ihr Fingerspitzen- und Taktgefühl.

Vor allem Frauen sollten Ihre Bescheidenheit bewusst etwas nach hinten stellen und sich selbstbewusst und sich selbst ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen bewusst präsentieren. Denn sonst haben die Männer - wie durch Studien belegt ist - die Nase vorn.

 

 
 

Typisch Mann, typisch Frau

Männer schneiden - wie Studien gezeigt haben - in Bewerbungsgesprächen oft besser ab als Frauen. Das liegt allerdings nicht an der fachlichen Qualifikation, sondern allein an der zur Schau gestellten Selbstsicherheit.

  • Gerade Frauen empfinden es als unwürdig, sich selbst anzupreisen

und zu "verkaufen"und neigen dazu, ihre Fähigkeiten zu unterschätzen.

Weiter konnte belegt werden, dass Frauen sich selbst kritischer sehen, an sich selbst einen höheren Maßstab anlegen und sich selbst nicht gerne in den Vordergrund stellen. Das macht sie zwar sympathischer, aber nicht unbedingt erfolgreicher.

 

Mit herzlichen Grüßen<br/>

Ihre

 

 

Alexandra Sievers<br/>

 

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