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Smalltalk: Lassen Sie sich dabei nicht unter Druck setzen!

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Entscheiden Sie sich gegen Migräne!

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

waren Sie in diesem Jahr schon auf einer Weihnachtsfeier?

 

 

 

Für manche Menschen wird die Vorweihnachtszeit aufgrund der vielen Weihnachtsfeiern ja schier zum Stress! Die Weihnachtsfeier in der Firma, im Verein, in der Schule der Kinder etc.<br/><br/>

Für andere Menschen, wie für meine Freundin Christina, reicht aber auch schon eine einzige Weihnachtsfeier aus, um sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Und im konkreten Fall ist es die Weihnachtsfeier in der Firma ihres Mannes, zu der sie ihn nächste Woche begleiten soll.<br/><br/>„Ich weiß nicht, was ich mit den Leuten reden soll“, hat sie sich gestern bei mir ausgejammert. „Ich sehe Pauls Chef und seine Kollegen ja nur ein Mal im Jahr. Und das ist bei der Weihnachtsfeier. Ein Gespräch anzufangen, fällt mir da immer so schwer. Am liebsten würde ich überhaupt nicht hingehen.“<br/><br/>

Arme Christina! Wenn Sie es nicht schafft, sich bis nächste Woche eine handfeste Erkältung einzufangen, dann hat Sie nur zwei Möglichkeiten:

 

  1. auf ihre schauspielerischen Fähigkeiten zu setzen und einen Migräneanfall zu mimen,
  2. sich mit den Grundregeln des Smalltalks den Rücken zu stärken und so gerüstet der Situation entgegenzuschreiten.

Für die zweite Variante habe ich meiner Freundin Christina ein paar Tipps gegeben, die ich für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, hier noch einmal zusammenfasse.

Diese 6 Tipps sind schließlich immer wertvoll – nicht nur zur Weihnachtszeit!

 

 
 

Und so geht's:

Smalltalk Tipp 1: Mut fassen

Mit einer positiven Einstellung fällt Ihnen jede Herausforderung gleich viel leichter. Deshalb: Trauen Sie sich etwas zu und verlassen Sie sich darauf, dass die Überwindung von Mal zu Mal leichter wird. Mit einem Lächeln und einem offenen, freundlichen Blick sind Sie für jede Smalltalk-Situation gewappnet.

Smalltalk Tipp 2: Selbstvorstellung vorbereiten

Überlegen Sie sich, wie Sie sich vorstellen wollen, wenn Sie auf Leute treffen, die Sie bislang noch nicht kennen. Beispielsweise: „Guten Tag, ich bin Christina Schuster und begleite heute meinen Mann Paul.“

Smalltalk Tipp 3: Einstieg finden

Überlegen Sie sich, wie Sie Ihren Smalltalk eröffnen können. Hier einige Anregungen, die Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, nützlich sein können:

  • Sind Sie auch Mitglied des ...? Wie sind Sie zum ... gekommen?“
  • „Woher kennen Sie ...?“
  • „In welcher Abteilung arbeiten Sie?“
  • „Was ist Ihre Aufgabe?“
  • „ Bei welchem Programm-Punkt hat Ihr Kind mitgewirkt?“
  • „Die Weihnachtsfeiern sind immer sehr schön gestaltet. Was hat Ihnen bisher am besten gefallen?“
  • „Gans ist auch bei uns zu Hause an Weihnachten Tradition. Was ist Ihr traditionelles Weihnachtsgericht?“
  • „Haben Sie heute in der Zeitung gelesen, dass ...? Was meinen Sie dazu?“, „Ich habe heute morgen im Radio gehört, dass...“ Oder sprechen Sie ein Chronikereignis an, das zum Tag passt.

WICHTIG: Mit einer Frage übergeben Sie das Wort an Ihr Gegenüber. Vermeiden Sie möglichst Fragen, auf die Ihr Gegenüber mit „Ja“ oder „Nein“ antworten kann. Solche geschlossenen Fragen sind schlecht geeignet, um ein Gespräch in Gang zu bringen. Auf eine offene Frage hingegen ist Ihr Gegenüber gefordert, den Smalltalk voranzutreiben.

Smalltalk Tipp 4: In ein laufendes Gespräch einsteigen

Sie merken sicher sehr schnell, wenn die sich unterhaltenden Personen unter sich bleiben wollen. Es ist aber bei Empfängen durchaus üblich, sich still zu einer fremden Gruppe zu gesellen. Wenn Sie dann in die Runde aufgenommen werden, stellen Sie sich kurz vor. Wollen Sie in das Gespräch einsteigen, müssen Sie zunächst aufmerksam zuhören, worüber gesprochen wird. Um sich einzuklinken, sagen Sie beispielsweise:

  • „Ja, dieser Ansicht bin ich auch. Vor allem in Bezug auf ...“
  • „Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Dabei ging es um ...“
  • „Ein interessanter Gedanke. Ich war immer der Ansicht, dass ...“
  • „Daran erinnere ich mich auch. Ich weiß noch gut, wie ...

Smalltalk Tipp 5: Tabus beachten

Vermeiden Sie alles, was negative Reaktionen auslösen könnte. Unbedingt zu vermeiden sind Äußerungen über Politik, Religion, Geschmack oder Moral. Das ist immer schwieriges Terrain. Und reden Sie beim Smalltalk nie negativ über andere Personen!

Smalltalk Tipp 6: Gekonnt aussteigen

Wenn Sie ein Gespräch beenden möchten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, aus denen Sie je nach Situation auswählen können.

  • Sagen Sie ehrlich, dass Sie noch mit anderen Gästen sprechen möchten.
  • Beenden Sie Ihren Beitrag mit „In diesem Sinne, bis später...“
  • Läuten Sie das Ende des Gesprächs mit Worten ein wie: „So“, „Ok“, „Also dann“, „Na gut“, „Bevor ich gehe, …“
  • Bedanken Sie sich für das Gespräch: „Es hat mir Spaß gemacht, mich mit Ihnen zu unterhalten.", „Danke für das nette Gespräch.“, „Unsere Unterhaltung war sehr interessant, vielen Dank.“.

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen gesprächigen Tag!

Herzlichst Ihre

 

 

 

Alexandra Sievers<br/>

 

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