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So besiegen Sie die Angst, vor Publikum zu sprechen

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Das Gegenmittel gegen innere Verunsicherung

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist also tatsächlich passiert! Und ich hatte es im Vorfeld bereits geahnt: Wenn ich für Sie einen Newsletter zum Thema "Beliebte Rechtschreibfehler" verfasse, wird sich genau in diesen Newsletter ein ganz peinlicher Rechtschreibfehler einschleichen.

 

Was ich allerdings nicht vorhergesehen habe: Es war nicht nur ein Fehler, es waren gleich zwei!

 

 

Vielen Dank an alle Leser, die mir gezeigt haben, wie gründlich sie die Rhetorik-News lesen, und mich auf diese Fehler hingewiesen haben.

Bevor wir zum heutigen Thema kommen, hier gleich die Berichtigung:

 

Richtigstellung

Falsch
Falsch! Richtig Kommentar
Velour Verlours Velours  
  • Das Material "Velours" wird stets mit "s" am Ende geschrieben. Das "s" bezeichnet in diesem Fall nicht den Plural. Das stimmt! Das "r" hat in der angeblich richtigen Variante natürlich nichts verloren.
wider besseren Wissens wider besseren Wissen wider besseres Wissen  
  • Nach "wider" in der Bedeutung von "gegen" folgt der Akkusativ! Sie sagen ja auch "wider Erwarten" und nicht "wider Erwartens". Das stimmt! Allerdings lautet der Akkusativ natürlich "besseres Wissen". Wen oder was brauchen wir? Besseres Wissen!

<br/>

Kennen Sie diese Angst?

Wie gesagt, ich hatte es geahnt, dass genau dieses Thema nicht fehlerfrei ablaufen wird. Und deshalb hatte ich auch lange überlegt, ob ich es überhaupt wagen soll, darüber zu schreiben. Denn wer blamiert sich schon gerne schwarz auf weiß?

Aber dann hat meine Überzeugung, dass das Thema "Beliebte Rechtschreibfehler" für Sie interessant ist, gesiegt - und ich habe es in Angriff genommen. Nach dem Motto: "Wird schon schief gehen!" - Tja, und das ging es ja auch ein wenig.

Aber hätte ich aus Angst, einen Fehler zu machen, das Thema nicht aufgreifen sollen? Die vielen Zuschriften unserer Leser, die sich für das Thema begeistert haben, haben mir gezeigt, dass auch das falsch gewesen wäre.

Sie wissen bestimmt, worauf ich hinaus will, liebe Leserin, lieber Leser. Und wahrscheinlich kennen Sie die Überlegung "Riskiere ich einen Fehler oder mache ich lieber gar nichts?" selbst. Vor allem, wenn es darum geht, vor Publikum zu sprechen, kennt fast jeder diese Angst, nicht perfekt zu sein und sich zu blamieren.

Aber damit ist jetzt Schluss!

Die Angst: Blamieren. Das Ziel: Brillieren!

Egal, ob Sie im privaten Rahmen eine Rede halten oder im Beruf  bei einer Betriebsveranstaltung oder ob es um eine Präsentation vor Kunden geht: Sobald der Druck wächst, ist es wichtig, dass Sie Ihre innere Verunsicherung überlisten.

Was ist, wenn ich den Faden verliere? Wenn ich mich unendlich blamiere? Wenn ich Zwischenrufen nichts entgegensetzen kann? Einmal gedacht, scheint es unmöglich zu sein, diese Befürchtungen wieder loszuwerden. Sie versuchen, diese Gedanken zu verscheuchen, aber schon ist die Vorstellung wieder da und blockiert Ihr Denken.

Erlauben Sie sich ruhig Ihre Katastrophenfantasien, aber unterbrechen Sie diese mit einem entschiedenen „Stopp“.

Setzen Sie jedem Angst auslösenden Gedanken einen hilfreichen Gedanken entgegen. So bekommen Sie negative Gefühle besser in den Griff.<br/>

  • Verunsicherung: Ich muss diese Rede sicher hinter mich bringen, sonst bin ich blamiert.
  • Hilfreich: Ich habe mich gut vorbereitet. Und selbst wenn ich nicht ganz perfekt bin, kann ich damit weiterleben.
  • Verunsicherung: Ich darf keinen Fehler machen.
  • Hilfreich: Fehler sind kein Beinbruch. Ich gebe einfach mein Bestes – und das werden meine Zuhörer erkennen.

Stellen Sie Ihren düsteren Vorahnungen einfach positive Fantasien entgegen.

Wie werde ich mich fühlen, wenn ich mit meiner Rede fertig bin? Erleichtert und gut! Stellen Sie sich vor, wie sich der Applaus anhört. Das klingt gut! Malen Sie sich aus, dass Sie Komplimente bekommen. Das tut gut! Holen Sie sich das Bild vor Augen, wie sich das Geburtstagskind, das Brautpaar oder der Jubilar über Ihre Rede freut. Das tut gut! Und ebenso der Gedanke, dass Sie Ihre Kollegen, Ihr Team, Ihre Kunden begeistern und überzeugen werden. Das tut gut!

Steuern Sie Ihre Gedanken und programmieren Sie sich selbst auf "Ich mache es gut!". Und Sie werden sehen: Sie machen es ganz bestimmt gut!

Das hilft!

Und hier noch ein bewährtes Mittel gegen Angst und Lampenfieber. Glauben Sie mir, liebe Leserin, lieber Leser, es wirkt!

Die Handkreis- Methode

Machen Sie es wie Bundeskanzlerin Angela Merkel: Sobald Sie nervös werden, nehmen Sie beide Hände so zusammen, dass sich die Finger beider Hände berühren. Und zwar so, dass sich

  • Daumen an Daumen,
  • Zeigefinger an Zeigefinger,
  • Mittelfinger an Mittelfinger,
  • Ringfinger an Ringfinger,
  • kleiner Finger an kleinem Finger

lediglich an den Fingerkuppen treffen. Über diese kreisförmige Berührung Ihrer Finger schließen Sie einen Spannungsbogen. Dadurch entladen Sie unnötige Spannung. Sie werden ruhiger und ausgeglichener.

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen spannungsfreien Tag!

Herzlichst Ihre

 

 

 

Alexandra Sievers<br/>

 

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