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So erhöhen Sie Ihre Schlagfertigkeit

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Schlagfertigkeit: Wunsch oder Wirklichkeit?

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

wünschen Sie sich auch, auf jede Situation schlagfertig zu reagieren? Das heißt:

 

 

  • in entscheidenden Lebenslagen gegen mündliche Angriffe originell Position zu beziehen,
  • in einer Pannensituation auf Anhieb einen genialen Spruch einzuwerfen,
  • jeder Peinlichkeit souverän die Stirn zu bieten und
  • beim geistreichen Schlagabtausch in geselliger Runde mit Wortspielen Punkte zu sammeln?

Wenn Ihnen das bislang noch nicht so gelingt, liebe Leserin, lieber Leser, dann stellen Sie sich vielleicht die Frage: Was mache ich falsch?

Die Antwort: Gar nichts!

Die meisten Menschen, denen es nach eigener Ansicht an Schlagfertigkeit mangelt, machen nur eines falsch: Sie versuchen zu sehr, „es richtig“ zu machen. Und kein Mittel unterdrückt Spontaneität so vollkommen wie der – verkrampfte – Wille zur Perfektion.

Um sich auf das Thema Schlagfertigkeit einzustimmen, sehen Sie sich doch einmal dieses kurze Video an, liebe Leserin, lieber Leser.<br/><br/>Link zum Video.

Prof. Dr. Dr. h. c. Gerhard Lange ist eine der anerkannten Rhetorik-Koryphäen und hält neben seiner Lehrtätigkeit in Köln seit mehr als 25 Jahren praxisorientierte Vorträge und Trainings. Mit diesem kurzen Beispiel zeigt er, wie einfach Schlagfertigkeit funktioniert.<br/><br/>

 

 

 
 

Und so geht's:

Unter Schlagfertigkeit wird die schnelle Antwort verstanden, die das von einem anderen Gesagte aufgreift und damit spielerisch umgeht. Eine Entgegnung, die zutrifft und trifft, ohne zu verletzen.

Spielbälle - Nehmen Sie's wörtlich
Worte können Bälle sein, die direkt auf Sie, liebe Leserin, lieber Leser, geworfen werden. Werden Sie getroffen, verlieren Sie Punkte. Souveräner ist es, den Ball aufzunehmen und gezielt zurückzuwerfen. Das funktioniert dann besonders gut, wenn Sie die Beziehung zwischen Wörtern bewusst missverstehen:
Prüfer: „Was stellen Sie sich unter einer Hängebrücke vor?“
Prüfling: „Wasser, vorwiegend Wasser.“

Am leichtesten wird Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, die „Um-Lenkung“ der Bedeutung fallen, wenn Sie Wortbilder wörtlich nehmen, konkrete Aussagen in Bilder überführen oder von Bild zu Bild springen. Dann ergeben sich automatisch schlagfertige Antworten wie:
Frage: „Treiben Sie es nicht zu bunt?“
Antwort: „Sehen Sie denn lieber schwarz?“
Zwischenruf: „Das klingt aber ziemlich eingebildet!“
Antwort: „Ich bin halt gut ausgebildet.“

Schlagfertigkeit üben

Lassen Sie Ihren Gedanken ruhig freien Lauf, liebe Leserin, lieber Leser. Hier haben Sie die Gelegenheit, die Methode zu testen. Versuchen Sie doch, eine schlagfertige Antwort auf jede der folgenden Aussagen zu finden:
1. „Das geht mir gegen den Strich.“
2. „Können Sie nicht einmal ein Auge zudrücken?“
3. „Sie sollen den Job bekommen? Das glaube ich nicht.“

Verschiedene Antworten sind möglich – und je nach Situation sinnvoll. Zum Beispiel:
1. „Dann machen Sie doch endlich mal einen Punkt.“
2. „Dann habe ich beide Augen zu und sehe gar nichts mehr.“
3. „Wenn Sie es nicht glauben wollen, dann wissen Sie es jetzt!“

So wirken Sie schlagfertig

Es gibt immer wieder Pannensituationen, in die Sie als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, geraten können, ohne selbst dafür verantwortlich zu sein. Hier ein paar hilfreiche Standardsätze:<br/><br/>Wenn das Licht ausgeht

  • „Ganz so schwarz wollte ich unsere Situation nun auch wieder nicht malen.“
  • „Die im Dunkeln sieht man nicht – aber hören kann man sie trotzdem. Ich bitte wieder um Ihre Aufmerksamkeit.“

Wenn das Licht nicht wieder angeht

  • „Ihr seid das Licht der Welt’, heißt es bei Matthäus 5, Vers 14. Also, liebe Leute von der Technik, stellt euer Licht nicht unter den Scheffel!"
  • „Hauptsache, das Licht im Kopf geht nicht aus. Wir machen eine kurze Pause.“

Wenn das Licht wieder angeht

  • „Dem Gerechten geht das Licht immer wieder auf.“ Psalm 97,11

Wenn das Mikrofon umfällt

  • „Die Technik liegt mir zu Füßen. Das wäre aber nicht nötig gewesen.“
  • „Meine Frau findet, ich hätte sowieso keine Mikrofonstimme.“

Wenn Sie sich versprechen

  • „Bei mir gibt’s heute Zungensalat – dafür verspreche ich Ihnen auch ein würziges Schluss-Zitat.“

Wenn sich einige im Publikum miteinander unterhalten

  • „Entschuldigung – aber macht es Ihnen etwas aus, wenn ich weiterrede?“

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen schlagfertigen Tag, an dem Sie gekonnt die Bälle zurückwerfen!

Herzlichst Ihre

 

 

 

Alexandra Sievers<br/>

 

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