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So erhöhen Sie Ihre verbale Schlagkraft

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Von Alexandra Sievers,

Stellen Sie sich doch einmal die folgende Situation vor: Sie haben soeben Ihre Präsentation beendet und nun beginnt die Diskussion über die neue Strategie, die Sie vorgestellt haben. „Das haben wir vor Jahren schon mal vergeblich versucht!“, lautet ein Einwand. Und von einer anderen Seite kommt: „Warum sollen wir ein bewährtes System verändern?“

Wie Sie Ihre Ideen erfolgreich behaupten 

Das sind die uns allen bekannten „Killerphrasen“. Auch Sätze wie „Dafür fehlen uns die personellen und finanziellen Ressourcen!“ und „Was sollen wir denn noch alles machen?“ gehören dazu. Aber was tun, wenn eine Kollegin oder ein Kollege Sie mit diesen „Totschlagargumenten“ ausbremsen will? Einfach ignorieren? Das bringt Sie für die Zukunft keinen Schritt weiter!

Nehmen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, stattdessen den Kampf gegen die Bremser auf! Auch wenn das Wort „Kampf“ nach Aggressivität klingt und eine gewisse Härte vermuten lässt: Seien Sie beruhigt! Mit verbaler Schlagkraft können Sie die Situation ganz entspannt für sich entscheiden.

Das 3-Schritte-Programm

1. Trennen Sie Killerphrasen von konstruktiver Kritik

Nicht jede Kritik ist eine Killerphrase. Manche Einwände können durchaus berechtigt sein und den Blick aus einer neuen Perspektive eröffnen. Diese ernst gemeinten Bedenken zu ignorieren, wäre kontraproduktiv. Prüfen Sie diese Bedenken und bauen Sie sie gegebenenfalls in Ihre Strategie bzw. in Ihr Konzept ein. Sie profitieren davon gleich mehrfach: Der Diskussionsteilnehmer, der durch seine Kritik die Veränderung initiiert hat, fühlt sich eingebunden, wird gerne Verantwortung übernehmen und Sie in der Umsetzungsphase tatkräftig unterstützen.

2. Analysieren Sie das Motiv des Bremsers

Handelt es sich tatsächlich um ein „Totschlagargument“, ist es für das weitere Vorgehen entscheidend, das Motiv des Bremsers zu erkennen. Hinterfragen Sie seine Befürchtungen und finden Sie heraus, was ihn antreibt.

Motiv „Angst“: Ängstliche Menschen bremsen Veränderungen aus, weil sie ihre eigene Zukunft gefährdet sehen und als Mitarbeiter insbesondere den eigenen Arbeitsplatz.

So lösen Sie die Bremse: Verdeutlichen Sie diesem ängstlichen Bremser, welche Chancen Veränderungen mit sich bringen und welche positiven Entwicklungen sich für ihn daraus ergeben können. Für neue Wege werden immer Mitarbeiter gesucht, die diese engagiert mitgehen! Machen Sie dem ängstlichen Bremser Mut, dass er den Anforderungen auch in Zukunft gewachsen sein wird.

Motiv „Trägheit“: Träge Menschen haben einfach keine Lust, Veränderungen mitzutragen, und blockieren diese deshalb, wo immer es geht – gerade auch im Beruf.

So lösen Sie die Bremse: Nehmen Sie die Trägheit nicht hin! Machen Sie dem trägen Bremser stattdessen klar, dass Stillstand in der heutigen Zeit einen Rückschritt bedeutet - und dass damit letztendlich auch Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Für viele träge Bremser ist das der perfekte „Tritt in den Hintern“.

Motiv „Intrige“: Intrigante Menschen stellen sich bei Veränderungen aus persönlichen, egoistischen Gründen quer: sei es aus einer generellen Zukunftsfeindlichkeit heraus, aus Bequemlichkeit oder auch aus Karrieregründen. Intrigante Bremser sehen oft in jedem, der sich mit mehr Elan für eine Sache engagiert als sie selbst, einen Konkurrenten, der ihnen im Weg steht und sie in ihrer eigenen Weiterentwicklung blockiert.

So lösen Sie die Bremse: Intrigante Bremser können sich nur behaupten, wenn Sie genug Unterstützer finden. Graben Sie den Intriganten das Wasser ab, in dem Sie selbst möglichst viele Fürsprecher für Ihre Vorschläge gewinnen.

3. Binden Sie den Bremser ein

Gerade wenn Sie den Kritiker als Bremser entlarvt haben, sollten Sie ihn dazu ermutigen, seine „Befürchtungen“ zu konkretisieren. Zeigen Sie ihm Ihre Bereitschaft, gegebenenfalls Teillösungen in die weitere Entscheidungsfindung einzuarbeiten, die er selbst formulieren soll: „Wie lautet denn Ihr Vorschlag, wie wir das Vorhaben in diesem Bereich umsetzen können?“ Wenn seine anfängliche Destruktivität auf diese Weise zu einem wertsteigernden Beitrag führt, kann das Ihrem Konzept nur nützen. Wenn es sich allerdings um Nörgeln aus Prinzip handelt, weiß der Bremser ab jetzt zumindest, dass er mit leichtfertiger und inhaltsloser Kritik nicht durchkommt und wird es sich künftig nicht mehr so einfach machen.

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4 Regeln, wie Sie den Kampf gegen Killerphrasen bestehen

„Alle großen Ideen scheitern an den Leuten“

Bertolt Brecht (1898-1956), deutscher Dichter und Dramatiker

Regel 1: Bleiben Sie gelassen!

Erwarten Sie nicht, dass Sie alle für Ihr Vorhaben begeistern können. Es wird immer den einen oder anderen Bremser geben. Halten Sie sich das vor Augen und gehen Sie gelassen mit dem Widerstand um. Wenn Sie Ärger zeigen, geraten Sie dadurch nur selbst in die Defensive. Richten Sie Ihre Angriffe gegen Argumente, nicht gegen Personen.

Regel 2: Argumentieren Sie vorausschauend!

Nehmen Sie notorischen Nörglern den Wind aus den Segeln, indem Sie Einwände, mit denen Sie im Voraus rechnen können, selbst ansprechen – und gleich eine passende Lösung oder Erklärung hinzufügen.

Regel 3: Kontern Sie!

Reagieren Sie auf den Einwand mit einem Kompliment: „Sie haben Recht, vielen Dank für Ihren Hinweis! Natürlich ist der Preis ein wichtiger Faktor.“ Und legen Sie sofort mit einem Argument nach, das den fraglichen Punkt im Verhältnis klein erscheinen lässt.

Regel 4: Machen Sie Zugeständnisse!

Machen Sie dort Zugeständnisse, wo der Kern Ihres Anliegens nicht gefährdet ist. So entwaffnen Sie den Bremser und werden Ihr übergreifendes Ziel viel leichter erreichen.

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