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So halten Sie Ihre Zuhörer bis zum Ende bei der Stange

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Liebe Leserin, lieber Leser,

"Ich habe keine Zeit, müde zu sein", sagte Wilhelm I. von sich. Denken Sie in Ihrer nächsten Rede an den deutschen Kaiser - und geben Sie Ihrem Publikum keine Zeit, müde zu werden. Als Redner dürfen Sie Ihre Zuhörer weder überfordern noch erschöpfen. Wie Ihnen das gelingt? Es ist weniger schwer als Sie denken. Die Tipps aus Die besten Reden von A bis Z - dort finden Sie Vorlagen für knackige Einleitungen und spannende Hauptteile - garantieren Ihnen aufmerksame Zuhörer.

 

Reden Sie Ihre Zuhörer nicht zu Tode!

Die schlimmste aller Todesarten, fand der amerikanische Humorist Mark Twain, ist zu Tode geredet zu werden. Als guter Redner tun Sie das Ihrem Publikum nicht an. Als noch besserer Redner setzen Sie Ihre Zuhörer ganz bewusst davon in Kenntnis - zu deren großer Freude:

  • Sagen Sie nicht nur schmuck- und fantasielos: "Ich komme jetzt zum Schluss meiner Rede". Möchten Sie diese Ankündigung etwas raffinierter gestalten - und Ihr Publikum erwartungsfroh stimmen - greifen Sie lieber zu einer kleinen Anekdote.

So stimmen Sie die Zuhörer auf das bevorstehende Ende Ihrer Rede ein

Erzählen Sie von den Londoner Ärzten, die in der britischen Hauptstadt einen Musikverein gegründet hatten. Das Ereignis feierten sie mit einem Chorkonzert. Vielleicht wäre alles gut gegangen, hätte im Publikum nicht der irische Spötter und spätere Nobelpreisträger George Bernard Shaw gesessen - mit dem Auftrag, eine Kritik zu schreiben. Am nächsten Morgen feierte Shaws Zeitung die musikbegeisterten Weißkittel mit der Schlagzeile: "Man sollte sie an ihre Schweigepflicht erinnern."

  • Nachdem Sie diese Geschichte eingestreut haben, können Sie elegant überleiten: "Ehe Sie, meine Damen und Herren, mich an meine Schweigepflicht erinnern, komme ich zum Schluss meiner Rede."

Nicht immer sind Sie schuld an der Müdigkeit der Zuhörer

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind Nummer acht auf der Rednerliste. Eigentlich hätten Sie schon vor einer halben Stunde beginnen sollen, aber einige Ihrer Vorredner haben die Zeit gehörig überzogen. Das Publikum ist erschöpft und hat nur noch eins im Sinn: möglichst rasch zum Mittagsbuffet - oder ab nach Hause!

Was Ihre Zuhörer jetzt dringend brauchen, ist eine gute Nachricht. Nehmen Sie sich als Redner ein Beispiel an Robert B. Rackleff, der dem früheren US-Präsidenten Jimmy Carter die Reden schrieb. Sagen Sie Ihren Zuhörern:

  • "Das Ende ist in Sicht, und ich verspreche Ihnen, es so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Situation erinnert mich an die wohl kürzeste Musikkritik, die ich je gelesen habe. Ich zitiere: 'Ein Amateurviolinquartett hat letzte Nacht Brahms gespielt. Brahms verlor'. Ganz in diesem Sinne werde ich Sie nicht mit einer langen Rede quälen."

Herzlichst Ihr

Ralf Höller
Chefredakteur

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