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So nicht: Die 5 häufigsten Präsentationsfehler

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Mit diesen Fehlern verpatzen Sie selbst die ausgefeilteste Präsentation

 

Erinnern Sie sich noch an die Zeit der Overheadprojektoren und Blaupausen, wie Kopien früher bezeichnet wurden? Und an den typischen Geruch, der von diesen leicht gelblichen Blättern mit der blauen Schrift ausging?

 

Schon lange hat der Beamer den Overheadprojektor verdrängt und Kopien sind vom Original kaum mehr zu unterscheiden. Dank des Technikfortschritts verfügen wir heute rund um das Thema Präsentationen über Möglichkeiten, von denen wir vor 20 Jahren allenfalls geträumt haben. Und diese Möglichkeiten kann jeder, der sich ein bisschen in ein Computer-Präsentationsprogramm einarbeitet, ganz einfach für sich nutzen. Manche Präsentationen gleichen mittlerweile echten Kunstwerken: Sie sind perfekt visualisiert, werden effektvoll mit Musikeinspielungen untermalt und von einem hochwertigen Handout abgerundet. - Mit einer solchen Präsentation in der Tasche dürfte an sich nichts mehr schief gehen, oder? Was meinen Sie, liebe Leserin, lieber Leser?

Doch! Denn die Technik allein entscheidet nicht über den Erfolg Ihrer Präsentation. Und die Fehler, die bei Präsentationen am häufigsten gemacht werden, haben auch nur wenig mit der modernen Technik zu tun. Vielmehr sind es Fehler, die so auch schon zu Zeiten der Overheadprojektoren und Blaupausen gemacht wurden. Also meiner Meinung nach lange genug. Deshalb: Schluss damit!

„Das Gefährlichste an der Technik ist, daß sie ablenkt von dem, was den Menschen wirklich ausmacht, von dem, was er wirklich braucht.“

Elias Canetti (1905-94), spanischer Schriftsteller, 1981 Nobelpreis für Literatur

Hier für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, die 5 häufigsten Präsentationsfehler und wie Sie diese vermeiden:

 

So nicht!

1. Das Genie beherrscht das Chaos

„Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos.“ Dieser Satz stammt von Albert Einstein. Und leider überschätzen sich viele Präsentatoren in ihrer diesbezüglichen Genialität. „Wo ist nur der Laserpointer?“, „Könnte jemand von der Technik bitte dafür sorgen, dass das Mikrofon zu pfeifen aufhört?“, „Wie, Sie können nichts sehen? Dann kommen Sie doch bitte von der letzten Reihe nach vorne.“, „Entschuldigung, aber gestern im Büro ließ sich das Programm noch starten.“ Solche Situationen können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ganz einfach vermeiden, indem Sie im Vorfeld prüfen, ob für Ihre Präsentation alles entsprechend vorbereitet ist.

  • Legen Sie Ihre Unterlagen und Hilfsmittel so zurecht, dass Sie diese sofort zur Hand haben.
  • Prüfen Sie, ob alle Geräte, die Sie benötigen, tadellos funktionieren.
  • Überprüfen Sie auch, ob jeder - von der ersten bis zur letzten Stuhlreihe - Sie hören und Ihre visuellen Darstellungen sehen kann.

2. Und keiner hört zu

Selbst ein noch so zündender Einstieg in Ihre Präsentation verpufft, wenn Ihre Zuhörer abgelenkt sind. Und viele Präsentatoren haben es sich selbst zuzuschreiben, dass ihr Publikum nicht an ihren Lippen hängt, sondern mit etwas anderem beschäftigt ist: mit den Handouts, die zum falschen Zeitpunkt ausgeteilt wurden. Anstatt die Aufmerksamkeit auf den Präsentator zu richten, studieren die Zuhörer den schriftlich fixierten Inhalt der Präsentation. Bleibt die Frage, für wen und weshalb der Präsentator dann überhaupt spricht? Deshalb, liebe Leserin, lieber Leser:

  • Verteilen Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung nur diejenigen Unterlagen, die für einen gemeinsamen Wissensstand sorgen und von allen Teilnehmern gelesen werden sollten.
  • Planen Sie die Zeit, die Ihre Zuhörer zum Lesen brauchen, großzügig ein.
  • Auch die kurze Inhaltsübersicht sollten Sie frühzeitig verteilen.
  • Beginnen Sie nicht, solange Sie noch auf gesenkte Köpfe blicken und Ihr Publikum in die Unterlagen vertieft ist.
  • Direkt vor Ihrer Präsentation verteilen Sie bitte nichts mehr, außer allenfalls Ihre Visitenkarten.
  • Die kompletten Präsentationsunterlagen, die Sie für Ihre Zuhörer zusammengestellt haben, verteilen Sie am besten erst nach Ihrer Präsentation.

3. Erst in letzter Minute

Ein Präsentator, der in letzter Minute erscheint, verpasst eine wichtige Chance: den Sympathiefaktor, den er sich erwerben kann, indem er sich vor der Präsentation unter die Menge mischt. Vor allem, wenn Sie nur wenige Ihrer Zuhörer kennen, sollten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, frühzeitig vor Ort sein und die Gelegenheit beim Schopf packen:

  • Mischen Sie sich unter Ihre Zuhörer.
  • Führen Sie möglichst viele kurze Gespräche, ohne sich als Redner zu outen.
  • Lächeln Sie, grüßen Sie, nicken Sie zustimmend.
  • Sobald Sie dann mit Ihrer Präsentation beginnen, sind Ihnen einige überraschte, wohlwollende Gesichter sicher.

4. Was wollte ich doch gleich sagen?

„Meine Damen und Herren, ich möchte also heute … ich meine, in meiner Präsentation geht es jetzt um … also worüber ich sprechen möchte … das Thema …“ - Viele Präsentatoren verzichten auf ein ausformuliertes Manuskript, da sie der Ansicht sind, dass die freie Rede lebendiger wirkt. Und das stimmt in den meisten Fällen auch. Aber der Einstieg muss sitzen! Deshalb:

  • Lernen Sie die ersten Sätze Ihrer Präsentation auswendig.
  • Üben Sie diese notfalls so lange, bis sie natürlich und frei formuliert klingen.
  • Beginnen Sie in jedem Fall mit einer aufmerksamkeitsstarken Aussage.

5. Zu viel der Höflichkeit

„Schön, dass Sie auch noch gekommen sind. Bitte nehmen Sie doch Platz. Ich spreche gerade darüber, dass …“ - Ein Präsentator, der jeden Zuspätkommer persönlich begrüßt, tut sich keinen Gefallen. Er unterbricht sich selbst in seinem Sprach- und Gedankenfluss; er lenkt die Aufmerksamkeit der restlichen Zuhörer von sich auf den Spätankömmling; und er muss sich und sein Publikum erst einmal wieder sammeln, bevor er erneut startet. Besser ist folgendes Vorgehen, liebe Leserin, lieber Leser:

  • Lassen Sie sich durch Teilnehmer, die zu spät kommen, nicht aus der Ruhe bringen.
  • Unterbrechen Sie Ihre Präsentation nicht, sondern fahren Sie nach Plan fort.
  • Nur wenn der Spätankömmling für die spätere Entscheidungsfindung sehr wichtig ist, sollten Sie Ihre bisherigen Ausführungen noch einmal zusammenfassen - allerdings ohne direkt auf den verspäteten Teilnehmer einzugehen. So haben alle im Publikum wieder denselben Wissensstand und der Zuspätkommer, dem seine Verspätung vielleicht unangenehm ist, fühlt sich nicht brüskiert.

In diesem Sinn, liebe Leserin, lieber Leser: Präsentieren Sie sich von Ihrer besten Seite!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und einen angenehmen Tag!

 

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 


 

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