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So packen Sie Ihre Zuhörer!

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Der perfekte Mix für fesselnde Gratulationsreden

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

kennen Sie diese Geschichte?

Ein Mädchen aus gut katholischem Haus verliebt sich in einen Jungen, der nur einen einzigen Fehler hat: Er ist evangelisch.

Eines Tages nimmt die Mutter ihre Tochter deshalb beiseite: "Hör mal", meint sie, "dein Freund ist wirklich ein netter Kerl, aber wenn er dich heiraten will, muss er katholisch werden." Die Mutter weiß auch schon, wie das gelingen soll: "Also pass auf, wenn ihr zusammen spazieren geht, dann erzählst du ihm viel von unserer Kirche, vom Papst, den Bischöfen, den vielen Heiligen und Märtyrern und von dem schönen Gottesdienst."

Die Tochter verspricht das. Eines abends dann kommt sie tränenüberströmt nach Hause. "Was ist los?", fragt die Mutter. "Hat es nicht geklappt? Will er nicht katholisch werden?"

"Im Gegenteil!", schluchzt das Mädchen. "Viel schlimmer: Jetzt will er Priester werden!"

Und was sagt uns diese Geschichte, liebe Leserin, lieber Leser? Wenn es um eine Hochzeit geht, sollte man ganz genau bedenken, was man sagt. Und das ist in Bezug auf weitere Gratulations-Anlässe natürlich nicht anders.

 

 

Ihre Rede: Passend in jeder Hinsicht

Auch wenn sich die frisch Vermählten vielleicht noch nicht einig sind, wer in Zukunft das Sagen haben soll: Am Tag der Hochzeit haben Sie als Redner/in das Wort. Und Sie werden dieses nutzen, um die ...

Botschaften Ihrer Rede

... zu vermitteln. Also um

  • dem jungen Glück von Herzen zu gratulieren,
  • den beiden ein paar geschickt verpackte Ehe-Weisheiten mit auf den Weg zu geben,
  • ohne Pathos, aber mit Tiefe über Gefühle und vor allem die Liebe zu sprechen,
  • ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und kurze amüsante Geschichten aus dem Leben der Brautleute zu erzählen.

Schwerpunkt Ihrer Rede

Welchen Schwerpunkt Sie in Ihrer Ansprache setzen, kommt ganz auf Sie und Ihre Persönlichkeit an. Denn Ihre Rede sollte nicht nur zum Anlass und zu den Brautleuten passen, sondern ebenso zu Ihnen!

Wenn Sie als fröhlicher und unbeschwerter Mensch bekannt sind, werden Sie wohl lieber eine Rede halten, mit der Sie zu einer lockeren und heiteren Stimmung beitragen, als eine nachdenkliche Rede über die Bedeutung tiefer Gefühle. Als eher ernster und tiefgründiger Mensch dagegen werden Sie es sich wohl nur ungern zur Aufgabe machen, mit Ihrer Ansprache Schwung in die Hochzeits- beziehungsweise Festgesellschaft zu bringen.

Wählen Sie also den Schwerpunkt Ihrer Rede so, dass er rundum zu Ihnen passt und Sie sich in Ihrer Rolle als Redner vom ersten bis zum letzten Satz wohlfühlen.

Der "Eröffnungsknaller"

Ein packender Einstieg in Ihre Rede ist die halbe Miete. Wenn es Ihrem Naturell entspricht, beginnen Sie auf unterhaltsame und amüsante Weise. Ansonsten: Sorgen Sie für einen Überraschungseffekt, indem Sie mit etwas einsteigen, das im ersten Moment gar nicht zum Thema "Heirat" passt, und stellen Sie dann einen Bezug her. Eine gute Einstiegsmöglichkeit sind Zitate. Eine Auswahl finden Sie am Ende dieses Newsletters.

Persönliche Anekdoten

Mit unterhaltsamen Geschichten aus dem Leben des Brautpaars hauchen Sie Ihrer Rede Leben ein. Doch verwenden Sie wirklich nur die allerbesten davon für Ihre Ansprache. Absolut tabu sind peinliche Geschichten!

Wertvolle Lebensweisheiten

Wenn Sie selbst verheiratet sind, sind Sie dem Brautpaar in puncto Ehe an Lebensweisheit voraus. Wenn Sie Ihre Tipps an die beiden weitergeben wollen, machen Sie das am besten mit einem Augenzwinkern. Ein Prise Realismus würzt Ihre Rede, aber Sie sollten dabei keinesfalls zu ernsthaft oder belehrend wirken.

Der perfekte Mix

Tiefsinnige Betrachtungen sind an diesem großen Tag ebenso angebracht wie humorvolle Bemerkungen, die Ihrer Ansprache ein übermäßiges Pathos nehmen. Beide Elemente sollten Sie mit Fingerspitzengefühl dosieren und in Ihrer Ansprache einander gegenüberstellen. Nutzen Sie den Kontrast! Vor heiterem Hintergrund wirken die Worte, die sich unmittelbar an das Gefühl richten, umso intensiver. Wenn es Ihnen gelingt, den richtigen Ton "zwischen Lachen und Weinen" zu treffen, haben Sie die beste Mischung gefunden.

 

Zitate zum Theme "Ehe"

Ehe = „Das Bündnis zweier Menschen, von denen einer sich niemals an Geburtstage zu erinnern vermag und der andere sie nie vergißt.“

Ogden Nash (1902-71), amerikanischer Schriftsteller und Journalist ("New Yorker")

Ehe = „Die gegenseitige Zärtlichkeit von zwei Schleifsteinen.“

John Osborne (1929-94), britischer Bühnenautor und Filmproduzent
Ehe = „Die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.“

Sören Kierkegaard (1813-55), dänischer Theologe und Philosoph

Ehe = „Ein Bankett, das mit dem Dessert beginnt.“

Tristan Bernard (1866-1948), französischer Schriftsteller

Ehe = „Ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muß.“

André Maurois (1885-1967), französischer Schriftsteller
Ehe = „Ein Buch, bei dem das erste Kapitel in Poesie geschrieben ist und die übrigen in Prosa.“

Beverly Nichols (1898-1983), englischer Journalist und Schriftsteller

Ehe = „Eine gerechte Einrichtung: die Frau muß jeden Tag das Essen kochen, und der Mann muß es jeden Tag essen.“

Alberto Sordi (*1920), italienischer Filmkomiker

Ehe = „Ein Reisgericht, das man mit kaltem Wasser ansetzt und behutsam zum Kochen bringt.“

Aus China

Ehe = „Ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.“

Oscar Wilde (1854-1900), irischer Schriftsteller

Ehe = „Ein Vertrag, bei dem der Mann auf die eine Hälfte seiner Lebensmittel verzichtet, damit sie ihm die andere Hälfte kocht.“

Fred Feuerstein, Comic-Figur

Ehe = „Ein viel zu interessantes Experiment, um es nur einmal zu versuchen.“

Rita Hayworth (1918-87), amerikanische Tänzerin und Filmschauspielerin

Ehe = „Gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen.“

Oscar Wilde (1854-1900), irischer Schriftsteller

Ehe = „Wenn man trotzdem liebt.“

Sigismund von Radecki (1891-1970), deutscher Schriftsteller

Ehe = „Zustand oder Befindlichkeit einer Gemeinschaft, die aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven besteht, insgesamt also aus zwei Personen.“

Ambrose Bierce (1842-1914), amerikanischer Schriftsteller und Journalist

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen rundum passenden Tag mit der perfekten Mischung!

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 

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