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So setzen Sie Ihre Gestik überzeugend ein

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„Hilfe, wohin mit meinen Händen?“ Wie oft haben Sie sich diese Frage schon gestellt? Dabei ist die Antwort leicht: Lassen Sie Ihre Hände einfach mitreden!

Gestik ist ganz natürlich. Der Mensch möchte seine Aussagen nicht nur mit Worten, sondern mit dem gesamten Körper ausdrücken. Dabei haben Arme, Hände und Finger eine dominierende Bedeutung: Sie wirken intensiv und lebendig; sie haben eine starke und differenzierte Aussagekraft.
Gestik ist Umgangssprache
Die Gestik ist nicht nur Bestandteil der Rede-Praxis, sondern auch der täglichen Umgangssprache. Beobachten wir Menschengruppen, erkennen wir schnell die Wortführer an ihrer Gestik. Gestik wird besonders dann eingesetzt,
• wenn Menschen engagiert überzeugen wollen,
• wenn Meinungen aufeinanderprallen,
• wenn Gefühle in Erscheinung treten.
Selbst wenn wir das gesprochene Wort nicht hören, gibt uns die Gestik viel von der Stimmung und manches vom Inhalt wieder. Tipp: Stellen Sie einmal beim Fernsehen den Ton ab und konzentrieren Sie sich auf die Gestik der Schauspieler.
3 Wege, wie Sie Worte und Gestik wirkungsvoll verbinden
Im Zusammenspiel Wort – Gestik gibt es drei Varianten:
1. Redebegleitende Gestik: Das ist die permanente Begleitung des Wortes, je nach Stimmungslage mit auf- oder absteigender Intensität. Arme und Hände sind ständig aktiv, etwa auf der Höhe oberhalb der Gürtellinie.
2. Redeergänzende Gestik: Diese Gestik unterstreicht konkrete Inhalte, die das gesprochene Wort ergänzen, z. B. die positive Auftragsentwicklung (aufsteigende Linienführung) oder die Suche nach neuen Märkten und Marktnischen (Schlangenlinien).
3. Redeersetzende Gestik: Die Gestik übernimmt allein die Kommunikation. Z. B. sagt Ihre Gestik: „Stopp, bis hierher und nicht weiter!“ Oder: Sie nicken („Ja“), Sie schütteln den Kopf („Nein“), Sie zucken mit den Schultern („Weiß nicht“).
Die 9 goldenen Regeln erfolgreicher Gestik
• Regel 1: Halten Sie die Hände stets oberhalb der Gürtellinie. Der Grund: So müssen Sie Ihre Hände dann nicht erst aus dem „Keller“ holen, um sie mitreden zu lassen!
• Regel 2: Agieren Sie mit großzügigen, raumgreifenden Bewegungen. Großzügige Armbewegungen aus der Schulter heraus vermitteln Zuwendung und Offenheit. Bitte nicht die Arme am Körper lassen und mit den Händen zucken – das sieht aus wie ein Ententanz!
• Regel 3: Benutzen Sie keine „Parallelgestik“. Wenn beide Hände die gleiche Gestik vollführen („Parallelgestik“), leisten sie überflüssige Doppelarbeit: Sie verschenken dadurch eine Hand.
• Regel 4: Sorgen Sie für Arbeitsteilung Ihrer Hände. Bilden Sie in der Linienführung Ihrer Gestik auf einer Seite einen Schwerpunkt: rechts oder links. Die eine Hand ist immer aktiv, die andere Hand nur bei Höhepunkten oder bei besonderen Akzenten.
• Regel 5: Lassen Sie die Hände nicht in der Hosentasche verschwinden. Die ruhende, passive Hand sucht oft, vor allem bei Männern, die schützende Hosentasche, in der sie dann schnell verschwindet. Faustregel: Nehmen Sie die Hand aus der Tasche, wenn Sie Zweifel haben, ob Ihr Publikum dies als ungehörig betrachten könnte!
• Regel 6: Falten Sie die Hände nicht hinter dem Rücken. Hinter dem Rücken gefaltete Hände wertet Ihr Publikum oft als Signal dafür, dass Sie unsicher sind.
• Regel 7: Verschränken Sie die Hände nicht vor dem Bauch. Vor dem Bauch oder der Brust gefaltete Hände oder Arme strahlen Passivität aus. Die Hände vorn gefaltet und den Blick nach unten gesenkt – so stellen wir uns Betende vor. Dynamische und kommunikative Präsentatoren setzen Arme und Hände so ein, dass sie nach vorn streben – weg vom Ich, hin zum Du.
• Regel 8: Lassen Sie Ihre Hände mitreden. Hände können vieles ausdrücken: Sie können flehen, drohen, anfeuern, abwehren, einladen, zurückhalten. Wenn Sie Ihre Hände mitreden lassen, nutzen Sie eines der wichtigsten Ausdrucksmittel, die Ihnen zur Verfügung stehen. Hände können auch als Gepäckträger eingesetzt werden, hauptsächlich für Brillen und Kugelschreiber. Schade, wenn diese tüchtigen Informationsvermittler nur mit solchen Arbeiten beschäftigt werden!
• Regel 9: Sprechen Sie am besten ohne Redner-Pult. Das Redner-Pult ist eine Barrikade, die in der Regel nicht bestiegen, sondern an der sich festgehalten wird, als ob der Redner befürchtet, er würde gleich umfallen. Wenn Sie Ihre Hände ans Pult „nageln“, verbieten Sie ihnen gewissermaßen das Mitreden.

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