Gratis-Download

Brave, folgsame Angestellte, die zuverlässig ihre Arbeit tun, sind etwas Wunderbares. Geordnete Abläufe, die wie am Schnürchen laufen, ohne Mahnungen,...

Jetzt downloaden

Sprechpausen: Wann Sie besser weiterreden sollten

0 Beurteilungen

Von Alexandra Sievers,

Nicht immer sind Worte nötig, um eine brillante Wirkung zu erzielen. Auch als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, erzielen Sie oft den größten Effekt in genau den Momenten, in denen Sie nichts sagen. Also in den Augenblicken, in denen Sie eine Sprechpause einlegen und Ihre Worte auf Ihre Zuhörer wirken lassen. Und genau deshalb sollten Sie Ihre Sprechpausen bewusst platzieren.

Über die Macht der Sprechpausen 

Sprechpausen bringen Ihnen als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, eine Menge Vorteile:

  • Sie können während dieser kurzen Zeit einmal richtig durchatmen, Ihre Gedanken sortieren und wieder zu einer ruhigen Stimmlage zurückfinden, falls Sie sich in Rage geredet haben.
  • Sie können einzelne Gliederungspunkte Ihrer Rede auf diese Weise voneinander abgrenzen und einen Themenwechsel bewusst unterstreichen.
  • Bei einem eventuellen Blackout bietet Ihnen eine Sprechpause die Gelegenheit, zum Wasserglas zu greifen und so die nötige Zeit zu gewinnen, um den Faden wiederzufinden.
  • Und noch ein ganz wesentlicher Vorteil: Sie ermöglichen es Ihrem Publikum durch diese Rede-Stopps, Ihren Ausführungen zu folgen. Ihre Zuhörer müssen Ihre Worte schließlich erst einmal verarbeiten. Und dafür brauchen sie ein wenig Zeit und auch Ruhe.

Wann genau Sie Ihren Zuhörern diese Zeit und Ruhe im Verlauf Ihrer Rede gönnen, ist dabei ganz entscheidend für die Wirkung Ihres gesamten Vortrags. Sprich: Durch Ihre Sprechpausen können Sie gezielt steuern, welche Kernaussagen Ihrer Rede bei Ihrem Publikum hängenbleiben.

Um die Kunst der professionell gesetzten Sprechpausen zu veranschaulichen, gibt es ein ganz einfaches Bild: Stellen Sie sich eine Sprechpause am besten vor wie einen leuchtend gelben Markierungsstift. Und schon ist es klar, an welche Stellen Ihrer Rede eine Sprechpause gehört: nach genau den Aussagen, von denen Sie möchten, dass Ihre Zuhörer sie in Erinnerung behalten.

Anzeige

Ebenso klar ist durch diese Veranschaulichung aber auch, an welchen Stellen Ihrer Rede Sie auf eine Sprechpause verzichten sollten.

Sprechpausen verstärken die Gefühle Ihrer Zuhörer

Wenn Sie an eine Positiv-Aussage eine Pause anschließen, betont diese effektvoll die Aussage - und das wirkt sich positiv auf die Gefühle Ihrer Zuhörer aus. Setzen Sie hingegen nach negativen Aussagen wie "Sie bekommen weniger Gehalt und müssen zusätzlich noch Freizeit investieren" eine Pause, verstärkt das die negativen Gefühle Ihres Publikums.

Falls Sie als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, also in der Situation sind, schlechte Nachrichten überbringen zu müssen: Atmen Sie am besten tief durch und bringen Sie es hinter sich: Der beste Zeitpunkt für eine Pause ist dann nach einer Aussage, die auch Ihren Zuhörern einen Grund zum Aufatmen gibt.

Wenn Sie allerdings darstellen wollen, wie bedenklich eine Ist-Situation ist: Machen Sie erst einmal eine kleine Pause, bevor Sie die Lösung anbieten. Und denken Sie bitte auch bei den einzelnen Punkten Ihrer Lösung an den "leuchtend gelben Markierungsstift" - und unterstreichen Sie damit das, was in den Köpfen Ihrer Zuhörer verhaftet bleiben soll.

Rhetorik-News

Rhetorik-Tipps und Zitate für Ihre Reden, Vorträge und Präsentationen kostenlos per E-Mail direkt auf Ihren Schreibtisch, dann steht Ihrem nächsten Rede-Auftritt nichts mehr im Wege.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
125 Beurteilungen
5 Beurteilungen
59 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Kompetent, wertvoll und effizient im Büro

Ihr starker Berater für ein rechtssicheres Online-Marketing

Erfolgreiche internationale Geschäfte, Projekte und Meetings für Fach- und Führungskräfte

Expertengeprüfte Anleitungen, Tools und Tricks für E-Mails, Kontakte, Kalender & Co.

Einfach. Besser. Präsentieren.

Zu jedem Anlass die perfekte Rede