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Unschlagbare Reden: So sind Sie als Redner glaubhaft und erfolgreich

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Von Alexandra Sievers,

Wissen Sie, wofür im Buddhismus der Begriff "Buddha" steht? Klar, für den historischen Buddha Wissen Buddha (etwa 560-480 v. Chr.), dem Begründer der buddhistischen Religion. Ein "Buddha" ist im Buddhismus aber auch allgemein ein Mensch, der "Erwachen" erfahren hat. In einer Definition heißt es dazu unter anderem: "Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, welches aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat …"

Wäre das nicht auch für Sie als Redner perfekt? Ein vollkommener Geist und die Entfaltung aller Potenziale, die in Ihnen stecken?

Anders als im Buddhismus, wo es eine Lebensaufgabe ist, ein "Buddha" zu werden, können Sie als Redner ab sofort zu den "Erwachten" gehören. Sie brauchen sich dazu bloß an vier einfache Regeln zu halten, die übrigens von dem großen Gautama Buddha stammen. Denn was viele nicht wissen:

Gautama Buddha ist die erste große Persönlichkeit in der Geschichte der Menschheit, die auf klarste und kürzeste Weise die wichtigsten Regeln formuliert hat, die ein "vollkommener" Redner beachten sollte, um glaubhaft und damit erfolgreich zu sein.

Die 4 Buddha-Regeln für unschlagbare Reden

Regel 1: Wählen Sie freundliche Worte

Buddhas Rat: "Man vermeidet grobe Worte und verzichtet darauf. Man spricht freundlich, sanft und liebevoll, wählt Worte, die höflich sind, zu Herzen gehen und viele erfreuen."

Eine Regel, die bei einer privaten Rede, etwa anlässlich eines Geburtstags oder einer Hochzeit, auf der Hand liegt. Aber was ist, wenn Sie zu einem Thema sprechen, das kontrovers diskutiert wird? Wenn Sie Ihren Zuhörern klar machen wollen, dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann?
Folgen Sie auch dann Buddhas Rat und bleiben Sie höflich! Grobe Worte zeichnen Sie gewiss nicht als guter Redner aus, Sie stehen dann allenfalls als „grober Klotz“ da. Auch Lautstärke überzeugt nicht. Sorgen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, besser dafür, dass statt lauter Worte ans Ohr Ihre wohlgewählten Argumente zu Herzen gehen.

Regel 2: Beziehen Sie Stellung

Buddhas Rat: "Auf einer Veranstaltung, in der Öffentlichkeit, unter Verwandten, in Gesellschaft oder vor Gericht antwortet man, wenn man als Zeuge herangezogen und gefragt wird und man von nichts weiß: Ich weiß von nichts. Wenn man nichts gesehen hat, antwortet man: Ich habe nichts gesehen. Und wenn man etwas gesehen hat, antwortet man: Ich habe es gesehen."

Beschönigen Sie als "vollkommener" Redner also nichts, liebe Leserin, lieber Leser, sondern beziehen Sie - auch bei unangenehmen Themen und Entwicklungen - Stellung. Erörtern Sie die Tatsachen. Nennen Sie die Dinge beim Namen. Und drücken Sie sich nicht vor Sachverhalten, bei denen es ans Eingemachte geht.

Bedenken Sie bitte auch: Wenn Sie  ein Thema in Ihrer Rede selbst offen ansprechen, können Sie sich schon im Vorfeld auf die Reaktion und die Fragen Ihrer Zuhörer vorbereiten. Wenn Sie hingegen versuchen, ein Thema außenvorzulassen, bringt es vermutlich ein anderer zu einem unerwarteten Zeitpunkt auf den Tisch und überrumpelt Sie damit.

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Regel 3: Verzichten Sie auf Lügen

Buddhas Rat: "Man vermeidet Lügen und verzichtet auf Sie. Man spricht die Wahrheit und bleibt bei der Wahrheit, ist zuverlässig, vertrauenswürdig und kein Betrüger."

Egal in welchem Rahmen Sie also eine Rede halten: Bleiben Sie bei den Tatsachen, nehmen Sie Abstand von Übertreibungen und sagen Sie nur das, was auch wirklich Ihrer Überzeugung entspricht. Sie wissen ja, wie das alte Sprichtwort "Wer einmal lügt …" weitergeht. Und zudem machen Sie sich als Redner mit einer Lüge oder maßlosen Übertreibung nur unnötig angreifbar.

Wenn Sie Ihr Publikum für Ihre Ziele gewinnen wollen, ist es ein erfolgversprechender erster Schritt, erst einmal das Vertrauen Ihrer Zuhörer zu gewinnen. Menschen, die Ihnen vertrauen, werden Ihnen auch gerne auf Ihrem Weg folgen.

Regel 4: Reden Sie Nützliches

Buddhas Rat: "Man vermeidet Gerede und verzichtet darauf. Man redet zur rechten Zeit und den Tatsachen entsprechend; man redet Nützliches, spricht von der Lehre und der Übung."

Sprechen Sie also nicht länger, als es ihr Thema wirklich erfordert. Und bieten Sie Ihren Zuhörern mit Ihrer Rede einen Nutzen. Erzählen Sie etwas Neues, das Ihr Publikum noch nicht kennt. Oder betrachten Sie ein altbekanntes Thema mal aus einer anderen Perspektive.

Und hören Sie auf, wenn Sie nichts mehr Interessantes zu sagen haben. Lieber eine kurz und bündige Stellungnahme, ein knackiger Appell, eine Darstellung in wenigen, fundierten Punkten, als langes Gerede um den heißen Brei. Und auch im privaten Rahmen ist ein kurzer Trinkspruch meist besser, als eine langatmige Laudatio.

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