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Warum Barack Obama die Menschen begeistert

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Obama hat seinen Erfolg und seine Beliebtheit seinen herausragenden rhetorischen Fähigkeiten zu verdanken. Betrachten Sie z. B. seine Antrittsrede vom 20. Januar 2009, von der der britische Diplomat und Verleger Lord George Weidenfeld später sagte: „Diese Rede hat mich zu Tränen gerührt.“

Wenn Sie als Führungskraft eine Rede halten, wollen Sie Ihre Zuhörer wahrscheinlich nicht zu Tränen rühren. Trotzdem können Sie von Obamas Antrittsrede lernen:

Seien Sie sich dessen bewusst, in welcher Rolle Sie sprechen. Obama stellt klar, dass er nicht als Wahl-kämpfer auftritt (daher auch in der gesamten Rede kein „Yes, we can!“), sondern als frisch vereidigter Präsident.

Stellen Sie nicht gleich sich selbst in den Mittelpunkt, sondern danken Sie erstmal anderen: „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das Sie mir geschenkt haben, und gedenke der Opfer, die unsere Vorfahren auf sich genommen haben. Ich danke Präsident Bush für seinen Dienst an unserer Nation und für die Großzügigkeit und Kooperation, die er während des Übergangs gezeigt hat.“ Das signalisiert eigene Bescheidenheit und Anerkennung für die Beiträge anderer.

Verwenden Sie eine bildhafte Sprache. Obama macht das ganz hervorragend; er sagt z. B. nicht:

„Die Vereinigten Staaten haben eine große Vergangenheit“,

sondern er sagt:

„Lasst uns an diesem Tag daran denken, wer wir sind und wie weit wir es gebracht haben. Im Jahr der Geburt Amerikas, im kältesten aller Monate, kauerte eine kleine Gruppe von Patrioten an den erlöschenden Lagerfeuern am Rande eines eisigen Flusses. Die Hauptstadt war aufgegeben. Der Feind rückte vor. Der Schnee war blutbefleckt.“

Sie sehen: Bilder emotionalisieren und bleiben länger haften.

Doch was macht Barack Obama eigentlich so erfolgreich?

Darauf gibt Managementtrainer Nikolaus B. Enkelmann mehrere Antworten, denn Obama verkörpere ja auch „gleich mehrere Merkmale charismatischer Persönlichkeiten und hat alleine schon deshalb gute Chancen, in die Fußstapfen eines John F. Kennedy zu treten“:

  • Obama hat ein klares Ziel, verkörpert eine Vision. Seine Entschlossenheit wirkt überzeugend. Da ist keine Spur von Zweifel.
  • Er hat Spaß bei der Arbeit. Er setzt kein Pokerface auf, sondern hat den Mut, zu lächeln. Seine Begeisterung ist ansteckend.
  • Barack Obama verkörpert Lebensfreude, und das macht Lust auf Zukunft – mit ihm.
  • Barack Obama hat die Körpersprache eines Siegers. Sein Körper strahlt Kraft, Elan und Vitalität aus. Er wirkt nie hektisch, sondern überträgt ei-ne unglaubliche Ruhe auf seine Zuhörer. Diese Ruhe unterstreicht er durch große Gesten, einen sicheren Augenkontakt und dynamischen Gang.
  • Barack Obama kennt die Macht der Sprache. Bei fast all seinen Reden bedient er sich geschickt der erfolgreichsten Denk- und Redemuster der bedeutendsten Redner. Nicht selten wird er als eine Mischung aus Kennedy und Martin Luther King empfunden. Er verwendet wie diese eine geschliffene, einfache Sprache, die vereinen und mitreißen will.
  • Obamas tiefe Stimme weckt Vertrauen. So vermittelt er alleine mit der Kraft und Ausstrahlung seiner Stimme Selbstsicherheit. Er spricht langsam, betont und hat den Mut, Pausen zu machen.
  • Barack Obama ist empathisch und mitfühlend. Er zeigt offen, dass er sich für andere interessiert. Eine gekonnte Mischung aus sympathischem Visionär und Idealisten, aus Stärke und Güte.
  • Barack Obama weiß, wie mächtig Gefühle sind. Er vermittelt diese ebenso gekonnt als Geschichtenerzähler. Seine größte Stärke besteht darin, Glauben zu wecken aneine bessere Zukunft, und den Menschen die Angst zu nehmen. Er ist eben kein Technokrat mit fehlender Überzeugungskraft, sondern einer, der es mit gekonnter Rhetorik versteht, die Herzen der Menschen im Sturm zu erobern.
  • Barack Obama verkörpert Ideale. Er weckt bei den Menschen die Hoffnung, wieder an Ideale glauben zu können. Obama besitzt die Fähigkeit, sich beliebt zu machen, ohne seine Ideale aufzugeben. Seine eigene Biografie ist die Verkörperung des amerikanischen Traums vom Aufstieg ohne Grenzen.
  • Barack Obama hat Charisma. Seine Wirkung auf Menschen ist fast betörend. Er spaltet nicht, er verbindet und vermittelt in einer Zeit der Verunsicherung Hoffnung und die frohe Botschaft von einer besseren Zukunft für alle Amerikaner. Er ist beeindruckend, nicht belehrend. Barack Obama inspiriert und motiviert die Menschen. Nur so ist es ihm gelungen, viele Nichtwähler zu mobilisieren und unglaubliche Spendengelder für die Kampagne zu sammeln.
  • Barack Obama ist klar strukturiert – in seinen Gedanken und Aussagen. Seine Inhalte sind einfach und für viele nachvollziehbar.
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