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Was 'alte Hasen' von 'jungen Hüpfern' lernen können

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So, wie die Alten sungen ...

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

früher war nicht alles besser, es war nur alles anders – und heute ist es genau so. Gerade im Bereich von Kommunikation und Medien haben sich innerhalb einer Generation die Innovationen nur so überschlagen. Als ich in den Beruf ging, wurde der Telefonapparat gerade grau statt schwarz, war aus Kunststoff statt Bakelit, und der Hörer wurde – ganz modern – längs über die Wählscheibe abgelegt und nicht mehr quer in die Gabel. Wenn die Sekretärin im Büro einen Anruf an den Chef weitergeben wollte, drückte sie einen Klingelknopf, der in dessen Büro einen Summton auslöste und damit das Zeichen gab, den Telefonhörer aufzunehmen. Die Schreibmaschinen waren noch mechanisch und wurden gerade elektrisch; exklusiv in den Chefsekretariaten gab die „Kugelkopf“ ihren Einstand – eine Schreibmaschine, bei der sich nicht mehr der Wagen mit Walze und Papier bewegte, sondern die einzelnen Buchstaben auf einer rotierenden und die Zeile entlang fahrenden Kugel als Träger (daher der Name). Die >States of the Art< heute von Telefon, Fax, Mobile und PC sind bekannt - und auch das sind ja wieder 'nur' die aktuellen Stufen!

Bevor Sie mich als ‚Märchenonkel’ outen, komme ich zur Sache, die uns als Redner und die Medien für Vorträge und Referate betrifft. Anno dunnemals gab es die Tafel wie in der Schule zum Beschreiben oder mit Stoff bespannt oder magnetisiert zum Anpinnen von Bildern und Karten. Elektrisch betriebene Medienhelfer waren das Episkop (zum Bücherseiten projizieren), der Dia- und Filmprojektor. Doch dann kamen Flipchart und Overhead- oder Tageslichtprojektor – und das waren die ganz großen Fortschrittmacher. Die ließen sich endlich ebenso leicht transportieren wie dann auch noch zeitnah zum Termin aktuell und unkompliziert vorbereiten, die ließen sich live während der Präsentation an- und abschalten, auf- und zuklappen, vorher oder während der Rede beschriften oder ‚bemalen’, um etwas besonderes hervorzuheben. Das Tollste daran war, finde ich immer noch, dass diese beiden Medien auch für den User so einfach und hilfreich sind, denn er kann sich in seinem Vortrag so gut wie ‚nicht verlaufen oder verlieren’ – ein Blick auf die Folie oder den Block hilft, den roten Faden zu halten oder schleunigst wieder aufzunehmen! Deshalb gilt für Flipchart und Pinnwand auch weiterhin: Sehr empfehlenswert

… so zwitschern kaum die Jungen!

Entscheidend bleibt, wie so oft im Leben, ob wir die Medien ‚richtig’ aufbereiten, um sie effektiv und effektvoll einzusetzen. Da lohnt sich insbesondere der Blick auf ‚Powerpoint’ – im Kommunikationsmix unserer Kinder und bereits jugendlichen Kindeskinder eines der Topmedien. SMS – Handy – Email – www – TV – Powerpoint, in etwa dieser Reihenfolge bescheinigen Untersuchungen zu Entertainment, Interaktion und Präsentation die Mediennutzung und Kommunikation der ab 14-jährigen jugendlichen Damen und Herren, der >Generation Laptop und Mobile<. Bemerkenswert ist, dass SMS und Email den Umgang und Einsatz von Sprache so formen, wie wir uns die Darstellung von Begriffen und den Umfang der Worte in einer erfogreichen Powerpoint-Präsentation wünschen: Direkt – eindeutig – kurz – prägnant. Keine langen Sätze, eher Schlagworte, keine blumigen Umschreibungen, sondern klar und treffend zur Sache. Eine gute PPP ist kein Manuskript, sondern eine Quintessenz daraus – was übrigens auch effektive Charts an der Pinnwand oder effektvolle Tageslichtfolien auszeichnet/e.

Die Powerpoint, ließe sich resümieren, ist also die Kombination aus Chart und Folie? Nein, sie ist mehr als die Summe, sie ist eher die Quadratur: Denn sie bringt den Effekt der Bewegung mit ein, z.B. im Aufbau von Punkt zu Punkt der Pro- oder Contra-Argumente, und sie eröffnet mehr denn je die Einbringung von Farbe zur Unterstreichung als Betonung der Wertigkeit und Wichtigkeit von Aussagen oder deren visueller Unterstützung mit Bildern ,Grafiken, Piktogrammen oder Tabellen, die sich dann auch eben einblenden oder Step by Step entwickeln. Wenn Sie einen Jugendlichen als Sohn oder Tochter im Haus haben, lassen Sie sich von dem/r mal zeigen, wie sie ihre/seine Referate als PPP erstellen oder – noch besser – Sie lassen sich Ihre nächste Rede von den Kindern in PPP umsetzen. Sie werden über das Ergebnis staunen und an der Professionalität ihre Freude haben! 

Für uns ‚alte Hasen’ habe ich zum Schluss noch ein ‚Gimmick’ von früher, mit dem wir auch heute echt wieder punkten: Es gibt doch diese amerikanischen gelben Schreibblocks. Dieser Farbton als z.B. gelbbraune Fläche unter der Schrift in einer PPP statt einem knallweißen Hintergrund macht die optische Aufnahme jedes einzelnen Charts angenehmer und nachhaltiger, weil die Augen durch den harten Kontrast von Schwarz und Weiß nicht so schnell ermüdet werden. Wir sind S/W zwar gewohnt – doch umso größer aber ist die Überraschung, wenn Sie diesen Vorschlag einbringen, der so einleuchtet, weil die Demonstration halt einfach überzeugt, OK?! 

 

 

Herzlich grüßt 

Jürgen M. Bergfried

 

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