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Was Redner wie die Piloten machen sollten, bevor sie 'loslegen'!

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Na, nur mit Checklist schlägst die Routine!

 

Es ist wie es ist mit den ‚alten Volksweisheiten’ – sie sind auch heute immer noch zu/treffend, obwohl es doch verpönt erscheint, mit Bauernregeln oder Sprichwörtern daher zu kommen. Aus meinem Nähkästchen will ich Ihnen aktuell berichten, wieso ich darauf komme. Wer bei mir ein Coaching bucht, um – männlich oder weiblich – ein ‚perfekter’ Redner zu werden, wird an Hand einer MileStoneChecklist gecoacht, damit Step by Step alles an- und durchtrainiert wird, was einen guten, ach, was sage ich, >den ‚perfekten’ Redner< schlechthin auszeichnet. Dazu gehört nicht nur die Art und Wirkung des Vortrags und Vortragenden auf die Zuhörer (Empfehlung aus der Checklist: Performance I), sondern auch die Gedanken und Gefühle der/s Vortragenden selbst kurz vor und während des Vortrags (Empfehlung aus der Checklist: Performance II). 

Easy sein, locker und entspannt, entsprechend Lächeln und mit offenem Gesicht – so soll der Redner – männlich oder weiblich – ans Mikro treten, dreimal durchatmen, in die Runde schauen und dann ohne Blick ins Manuskript die ersten beiden Sätze sprechen. Das ist wichtig, denn da sieht er/sie sofort, wie die Menschen im Auditorium auf ihn/sie reagieren, die Stimme und die Worte aufnehmen und zuhören oder sogar sich in den Bann ziehen lassen. Und wenn Sie Ihre Zuhörer erst richtig ‚am Haken’ haben, dann fühlen Sie sich als Redner/in ebenso wohl (Empfehlung aus der Checklist: Efficiency&Emotion), und – mal ehrlich – was kann dann noch schief gehen? Das will ich Ihnen gleich erzählen.

Das Sprichwort zum Tage: Schuhmachers Kinder haben die schlechtesten Schuhe! 

Auch wenn der Anlass ein privater Geburtstag war: Panne ist Panne. Neulich feierte ein Freund und ehemaliger Geschäftspartner seinen 80sten. Weil mich seit über 30 Jahren viel mit ihm verbindet, wollte ich ihn gerne mit einer Laudatio ehren. Also packte ich mein Redemanuskript 10 Blatt DIN A5 quer (Empfehlung aus der Checklist Tipps&Tricks) ein und fuhr die 600 km zur Feier. Die ließ sich gut an, und gleich wäre ich dran. Da schaute ich routinemäßig (endlich) in mein Manuskript (Empfehlung aus der Checklist: Ready-to-Take-off) und – mir stockte der Atem: In meinem Manuskript fehlte ein Blatt, auch bei der zweiten und der dritten Durchsicht! „Das kann auch nur einem Meister seines Fachs wie mir passieren“, dachte ich mit stressroten Flecken statt entspannten Zügen im Gesicht. Denn dieses Blatt war das 9. und ausgerechnet das, wo die ‚ultimative Lobhudelei’ (Bekannt aus ‚Zimmer frei’ und Empfehlung aus der Checklist: Hits&Tops) beginnt! Da saß ich nun und kritzelte eiligst alles, was mir zum Inhalt von Blatt 9 einfiel, auf die Rückseite von Blatt 8. Es war nicht alles, aber ich wusste auf die Schnelle nicht mehr – und außerdem war ich dran! 

Wir Kölner haben ein eigenes, das ‚Rheinische Grundgesetz’ – und gemäß Artikel 3 desselben ‚hätt et och en däm Fall he wie immer noch ens jot jejange.’ Allerdings, weil ich nun doch ein wenig aufgeregter war, als meine Checklist es vorsieht, machte ich spontan die Anfangsbemerkung: „Liebe Freunde und Gäste, ich habe gerade festgestellt, dass mir leider ein Blatt meines Manuskriptes fehlt. Ich hoffe, Ihr merkt nicht, welches!“ Damit hatte ich die volle Aufmerksamkeit von 30 Gästen von Anfang bis Ende, denn das wollten sie alle feststellen. Es ist ihnen nicht gelungen, und ich mache jetzt aus diesem Einfall die Empfehlung für eine neue Checklist: Pech-mach-wech! 

PS. Für den Fall, dass die Rede ohne Blatt 9 nicht funktioniert hätte (Empfehlung aus der Checklist: Save-Your-Soul), hatte ich noch einen Witz in petto: „Guck mal“, sagt der eine: „er da! Ist 80 und joggt immer noch. Jeden Morgen 2 Kilometer!“ – Sagt der andere: „Ist ja toll! Und was macht er nachmittags?“ – Wieder der eine: „Na, da joggt er zurück!“ Das passte zwar nicht auf den Jubilar, hätte mir aber trotzdem wenigstens einen Lacher gebracht!

 

 

Herzlich grüßt 

Jürgen M. Bergfried

 

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