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Was Sie sich als Redner unter den Weihnachtsbaum wünschen sollten

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Bauen Sie auf Ihre Stärken!

 

Was steht auf Ihrem Was? Ich meine jetzt speziell Was Redner? Angenommen, der Weihnachtsmann könnte Ihnen ein Was oder eine Wasähigkeit unter den Baum legen, um Sie in Ihren Augen als Redner besser zu machen: Für was würden Sie sich entscheiden?

 

  • Nie wieder Lampenfieber und zittrige Hände vor dem Rede-Auftritt?
  • Kein Festklammern mehr am Manuskript?
  • Ein unerschöpflicher Fundus an Ideen für den Rede-Einstieg und den zündenden Schluss?
  • Eine überzeugendere Körpersprache anstatt unruhigem, unsicherem Stand?
  • Eine ausdrucksvollere Betonung und kein Genuschle mehr?
  • Mehr Humor und größeres Geschick, auch trockene Fakten unterhaltsam zu verpacken?
  • Mehr Selbstbewusstsein, um auch spontan das Wort zu ergreifen?
  • Mehr Charisma, um Ihre Zuhörer noch stärker zu motivieren?

Diese Liste möglicher Wünsche ließe sich noch lange fortsetzen. Und selbst der routinierteste, erfolgreichste Redner könnte noch seinen ganz persönlichen Wunsch hinzufügen. Und das ist gut so! Denn Selbstreflexion und der Wunsch, uns noch weiter zu verbessern, treiben uns an.

Aber Vorsicht, liebe Leserin, lieber Leser, dass Sie nicht zu streng mit sich ins Gericht gehen! Sonst stehen Sie sich schnell selbst im Weg.

Fragen Sie sich doch umgekehrt einmal, wo Ihre Stärken als Redner liegen. Was zeichnet Sie aus?

  • Vielleicht ist es gerade Ihre leicht dialektgefärbte Aussprache, die Sie für Ihre Zielgruppe so sympathisch macht?
  • Vielleicht ist es gerade das bisschen Lampenfieber, das Ihren Zuhörern zeigt, wie wichtig und ernst Sie Ihren Rede-Auftritt nehmen?
  • Vielleicht ist es gerade die Kürze und Prägnanz Ihrer Vorträge, die Ihrem Publikum die angenehme Gewissheit gibt, dass Sie nie länger sprechen als nötig.
  • Vielleicht besitzen gerade Sie den nötigen Humor, um Ihre Inhalte zu würzen?
  • Vielleicht ist gerade Ihre Körpersprache Ihre Stärke und Sie punkten durch ein offenes, souveränes Auftreten?

Auch diese Liste der Möglichkeiten könnte ich noch um viele Punkte ergänzen. Und vielleicht würde ich ausgerechnet den Punkt, der Sie als Redner, liebe Leserin, lieber Leser, auszeichnet, auch unter 100 Punkten gar nicht aufführen? Und wissen Sie, woran das liegt?

Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sind als Mensch einzigartig und ebenso als Redner. Sie besitzen Ihre ganz persönlichen Vorzüge und Stärken. Und diese sollten Sie sich auch 2012 wieder zunutze machen.

Wünschen Sie sich also ganz einfach das Vertrauen in sich selbst unter den Weihnachtsbaum. Lernen Sie als Redner dazu, aber bauen Sie auch auf Ihre persönlichen Stärken und bleiben Sie Sie selbst!

  • Ihr authentisches Auftreten ist das, was Sie "echt" macht.
  • Es signalisiert Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit.
  • Je stärker Sie Ihre persönlichen Stärken für das Gelingen Ihrer Sache einsetzen, desto größer wird Ihr Erfolg sein.

Denken Sie doch bloß einmal an die großen Politiker wie Frank Josef Strauß und Konrad Adenauer, die ihren ganz eigenen legendären Rede-Stil pflegten: einen Stil, der von Rhetorik-Experten und Sprachforschern nicht unkritisiert blieb, aber in seiner Wirkung ausgesprochen erfolgreich war.

Mein Tipp deshalb für Ihre guten Vorsätze für das Jahr 2012: Nehmen Sie sich vor, sich bei all Ihren Reden immer authentisch zu präsentieren und sich nie zu verstellen. So werden Sie bei Ihren Zuhörern "echt" ankommen und Ihre Ziele und Vorhaben erreichen.

Und da gerade zur Weihnachtszeit Geschichten so schön passen, hier noch eine Geschichte zum Thema:

 

Der Weg zum Gipfel

Am Fuße eines hohen Berges lebte einst eine kleine graue Maus. Oft dachte sie sich, wie es wohl am Gipfel des Berges aussehen würde. Aber sie wusste nicht, wie sie ihn erreichen sollte. Deshalb fragte sie alle Tiere, die sie traf, nach dem, was sie über den Gipfel wüssten.

„Schön ist es dort!“, antwortete ihr der Vogel. „Nur dort bist du zufrieden und hast das Gefühl, dass all deine Wünsche in Erfüllung gegangen sind.“ „Aber muss ich denn nicht fliegen können, um dort hinzugelangen?“, meinte die kleine Maus. „Nein“, sagte der Vogel, „du musst nur deine eigenen Beine benutzen und Schritt für Schritt gehen.“

„Nur dort sind deine Familie und du geborgen!“, antwortete ihr die Gämse. „Denn dort könnt ich euch ein Haus bauen, das vor anderen sicher ist.“Aber muss ich denn nicht sehr hoch springen können, um dort hinzugelangen?“, meinte die kleine Maus. „Nein“, sagte die Gämse, „du musst nur deine eigene Kraft aufbringen und Schritt für Schritt die Hürden nehmen.“

„Nur dort bist du glücklich!“, antwortete ihr das Wiesel. „Denn du kannst von dort beruhigt in die Zukunft blicken.“ „Aber muss ich nicht unheimlich schnell sein, um dort hinzugelangen?“, meinte die kleine Maus. „Nein“, sagte das Wiesel, „du musst nur beständig sein und Schritt für Schritt dein Ziel verfolgen.“

„Nur dort wirst du wirklich anerkannt!“, antwortete ihr der Fuchs. „Denn wenn du es bis zum Gipfel schaffst, hast du viel geleistet und gehörst zu den Besten.“ „Aber muss ich denn nicht unglaublich schlau sein, um dort hinzugelangen?“, meinte die kleine Maus. „Nein“, sagte der Fuchs, „du musst nur deine eigenen Fähigkeiten einsetzen und Schritt für Schritt tun.“

Jetzt war die kleine Maus nicht mehr zu bremsen. Sie wollte unbedingt den Gipfel erreichen! Sie nutzte ihre eigenen Beine, setzte ihre ganze Kraft und all ihre Fähigkeiten ein und verfolgte beständig ihren Weg zum Ziel. Und als sie oben angelangt war, wusste sie:

Keines der Tiere hatte ihr zu viel versprochen. Denn von nun an gehörte sie zu denen, denen die Welt zu Füßen liegt.

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht können Sie diese Geschichte ja auch bald für eine Ihrer Reden verwenden - zum Beispiel um andere (in Ihrer Firma, in Ihrem Verein, im privaten Kreis etc.) dazu zu motivieren, auch 2012 wieder auf ihre ganz persönliche Weise erfolgreich zu sein.

Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 


 

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