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Welcher Typ Redner sind Sie denn?

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Vom kleinen ABC der Redekunst

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

immer wieder fragen mich Leute: „Wie werde ich ein interessanterer Redner?“ Und meine Antwort lautet (immer wieder): „Gutes Manuskript, gute Kleidung, gutes Auftreten, gute Aussprache, gute Betonung, gute Überzeugungskraft – dann wird in der Regel alles gut.“ Ja, aber das reicht den Leuten meist nicht, denn sie sind der Meinung, dass sie diese Regeln doch längst perfekt beherrschen. „Gut“, sage ich darauf, „dann müssen Sie wohl ein Seminar besuchen.“ Nein, das wollen sie auch nicht, denn das lohnt ja nicht für die paar Mal, wo sie das Wort ergreifen. Und schon sind wir im Gespräch über die Arten der Reden und die Unarten der Redner/innen beim Umgang damit! 

Es gibt diverse Arten der Rede, das liegt auf der Hand, ganz grob unterschieden nach dem Anlass und Thema:

a) die Geschäftsreden und

b) die Privatreden.

Unterschieden nach dem Typus der Redner gibt es

a) den professionellen Redner, z.B. Juristen, Politiker, Professoren, Seminarveranstalter, Theologen, Verkäufer u.a.

b) den semiprofessionellen Redner, z.B. Führungskräfte, die regelmäßig vor der Belegschaft, den Kunden, den Medien sprechen oder Präsentatoren, wie Architekten, Werbefachleute und alle, die speziell ein Projekt präsentieren,

c) die Gelegenheitsredner, also >Menschen wie Du und Ich< eben, die (nur) manchmal eine Rede halten und wenn, dann eher zu privaten Anlässen. Zu dieser Gruppe zählen übrigens überwiegend die Leute, die mir und anderen die Frage stellen, mit der ich oben begonnen habe. 

2 Dinge erst machen eine Rede aus: Inhalt und Verpackung. 

Einer meiner ‚rheinischen Lehrmeister’ hat uns den spaßigen Lehrsatz mitgegeben: „Man muss nicht nur unfähig sein, einen klaren Gedanken zu haben, nein, man muss auch unfähig sein, diesen in klare Worte zu fassen!“ Er meinte damit natürlich das genaue Gegenteil. Richtig angewandt, kann schon eine gute Rede und ein guter Redner daraus werden. Es geht also darum: Was habe ich zu sagen, wie will ich es sagen, und wie will ich meine Zuhörer/innen für meine Botschaft gewinnen? 

Denke ich z.B. an Pfarrer und Prediger – dann heißt das, 'sendungsbewusst' zu sprechen. Denke ich an z.B. einen Verkäufer oder an mich als Präsentator, dann weiß ich, wie wichtig es ist, auf die Zuhörer einzugehen, sie von vorne herein in den Vortrag mit einzubeziehen - ich denke also bereits 'empfängerbezogen'. Erfolgreich kann man sein auf die unterschiedlichste Art, jeder eben auf seine Weise. Damit wird hoffentlich deutlich, wie eng Inhalt und Verpackung miteinander verzahnt sind, und zwar von Anfang an. 

Aus meiner ‚Schatzkiste’ verrate ich Ihnen zum Schluss noch ein überzeugendes Beispiel für den Unterschied eines Vortrages als Sender oder Empfänger. Lesen wir die letzten beiden Zeilen der Ballade: ‚Nis Randers’ von Otto Ernst (Zitat*): 

>Still – ruft da nicht einer? Er schreit(’)s durch die Hand:

 Sagt - Mutter, - ’s - ist - Uwe!< 

Bevor ich diese Zeilen rezitiere, frage ich ins Auditorium: „Wollt Ihr’s vom Sender hören oder als Empfänger? Als Sender forme ich die Hände vor den Mund als Trichter und schreie Euch an (wegen des Sturmgebraus’) – als Empfänger stehe ich mit Euch am Strand und lege beide Hände hinter die Ohren als Hörrohr, und wir vernehmen die Botschaft ganz leise (wegen des Sturmgebraus’)!“ 

Na, wie hätten Sie’s denn gerne? 

(*entnommen aus der Sammlung: Die Lieblingsgedichte der Deutschen)

 

 

Herzlich grüßt 

Jürgen M. Bergfried

 


 

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