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Wie Sie sich mit Starqualität bedanken

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Tipps für „Oscar“-würdige Dankeswort

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

erinnern Sie sich noch, was Marcel Reich-Ranicki gesagt hat, als ihm 2008 der Deutsche Fernsehpreis verliehen wurde?

„Ich nehme diesen Preis nicht an!“ - Mit diesem Rede-Einstieg und den darauf folgenden harten Worten hat der Literaturkritiker für Aufsehen gesorgt. Tagelang war er in den Medien und in aller Munde. Und selbst diejenigen, die den Auftritt nicht live gesehen haben, erinnern sich noch heute daran.

Wie auch Sie eine beeindruckende Rede halten und Ihre Auszeichnung oder Würdigung dabei ruhig annehmen können, erfahren Sie heute.

Anlässe für Dankesreden gibt es schließlich viele. Und vielleicht sind Sie ja schon bald gefordert: sei es als Jubilar, Geburtstagskind, Brautpaar, anlässlich einer Beförderung, Auszeichnung oder aus einem anderen schönen Grund.

Deshalb hier einige Tipps, wie Sie einen wirklich „Oscar“-würdigen Auftritt hinlegen.

 

 

Ziehen Sie Ihr Publikum in Ihren Bann!

„Ich nehme diesen Preis nicht an!“ - Marcel Reich-Ranickis Rede-Einstieg ist ein perfektes Beispiel für einen Überraschungseffekt, mit dem Sie Ihre Zuhörer wachrütteln und sich deren Aufmerksamkeit sichern. Um einen solchen Effekt zu erzielen, brauchen Sie selbstverständlich Ihre Würdigung nicht abzulehnen. Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, mit denen Sie dafür sorgen können, dass Ihre Zuhörer vom Anfang bis zum Schluss Ihrer Ansprache an Ihren Lippen hängen.

  • Sorgen Sie zu Beginn Ihrer Dankesrede für einen positiven Überraschungseffekt.
  • Leihen Sie sich Worte aus. Beginnen Sie mit einem Zitat, mit dem Sie das, was Sie sagen wollen, geschickt auf den Punkt bringen.
  • Geben Sie gleich am Anfang Ihrer Rede die Anerkennung zurück und machen Sie Ihrem Publikum ein unerwartetes Kompliment.
  • Heben Sie Gemeinsamkeiten zwischen sich und Ihrem Publikum hervor.
  • Wenn es die Ernsthaftigkeit der Situation erlaubt: Starten Sie mit einer Prise Humor.

Berühmte Vorbilder

„Ich liebe euch alle!“ – Oscar-Preisträger Cuba Gooding Jr., 1997

Sie müssen ja nicht so tief in den Topf der Rührseligkeit greifen, wie Cuba Gooding Jr., als er seinen Oscar in Empfang nahm. Aber zeigen Sie ruhig Gefühl! Machen Sie deutlich, dass Sie der Anlass bewegt. Lassen Sie Ihr Publikum erkennen, dass Sie stolz sind und der Moment eine große Bedeutung für Sie besitzt. Aber übertreiben Sie nicht!

Ganz wichtig: Nennen Sie die wichtigsten Personen, bei denen Sie sich bedanken, namentlich. Und vergessen Sie niemanden! So wie die Oscar-Preisträgerin Cher, die 1987 zwar ihrem Stylisten ihren Dank ausdrückte, aber keine Silbe über den Regisseur und ihre Kollegen verlauten ließ.

„Ich verdiene das hier!“ – Oscar-Preisträgerin Shirley Mac Laine, 1983

Zeigen Sie sich stolz und selbstbewusst, aber nicht überheblich. So wie Oscar-Preisträger James Cameron („Titanic“), der am Ende seiner recht trägen Rede die Arme hochriss und meinte: „Ich bin der König der Welt.“ Selbst in einem Augenblick des Höhenflugs sollten Sie mit Ihrer Selbsteinschätzung immer Bodenhaftung beweisen. Doch auch zu viel Bescheidenheit ist nicht angebracht.

„Danke“ – Oscar-Preisträger Alfred Hitchcock, 1968

In der Kürze liegt die Würze. Aber etwas mehr als Alfred Hitchcock, der 1968 nicht mehr als „Danke“ sagte, darf es schon ein. Doch halten Sie keine Marathon-Rede! Bei einer Oscar-Verleihung setzt das Orchester ein, wenn der Preisträger sein Zeitlimit zu sehr überschreitet. Lassen Sie es nicht so weit kommen, dass es Ihnen ähnlich ergeht und Ihr Publikum im Chor schnarcht.

Fesseln Sie Ihre Zuhörer vom ersten bis zum letzten Satz. Zeigen Sie sich mit einem ebenso kurzen wie packenden Redeauftritt von Ihrer besten Seite und der Anerkennung erneut würdig.

Überprüfen Sie bei Ihrer Redevorbereitung, ob Ihre Rede die folgenden zentralen Punkte enthält:

  • Wofür bedanke ich mich?
  • Bei wem bedanke ich mich?
  • Was bedeutet der Moment bzw. die Anerkennung für mich?
  • Wie werde ich mich in Zukunft dieser Anerkennung bzw. der veränderten Situation würdig erweisen?

Ein Tipp zum Schluss, der immer funktioniert:

Geben Sie nicht den Preis, sondern die Anerkennung in irgendeiner Form mit Ihren Worten an Ihr Publikum zurück. Selbst der unmotivierteste Zuhörer lässt sich gerne Bauchpinseln.

 

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, einen anerkennungswürdigen Tag!

Herzlichst Ihre

 

 

Alexandra Sievers

 

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