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Wie Sie souverän und sicher Emotionen präsentieren.

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Von Jürgen M. Bergfried,

Wenn man als Projektleiter auf Zeit bei einem großen Klienten einen Messeauftritt und dazu das neue Erscheinungsbild für die Kommunikation nach außen organisiert, zählt zu den Maßnahmen nach innen, verschiedene Organe, die das Unternehmen leiten und dafür Verantwortung tragen, darüber zu informieren, was da momentan vorbereitet wird und am Tag X plötzlich Realität ist.

Mit Power-Point führen Sie die Regie in Ihrer Rede!

Das geschieht meist zu einer Zeit, zu der noch kaum etwas konkret zu zeigen ist und, wie ich das gerne dann nenne, wir noch „über hohle Luft in Tüten reden“. Messestände z.B. werden in aller Regel erst wenige Tage vor der offiziellen Öffnungszeit für das Publikum zu begehen (und zu bestaunen) sein, manchmal sogar erst wenige Stunden vor der Eröffnung.

Für die Sitzung des Gremiums am Tag X-30, über die ich heute berichte, hätte man sicherlich ein Modell zeigen können, aber das wäre für die Veranstaltung und deren Verlauf nicht sehr angenehm gewesen – dafür ist die Anzahl der Mitglieder zu groß. Also haben wir uns entschlossen, alle Aktivitäten als Power-Point zu präsentieren. Eine solche PP-Präsentation ist immer dann empfehlenswert, wenn man Ideen außer in Worte auch in Bilder fassen und durch das geschickte Zusammenspiel von Wort und Bild die Vorstellung einer Idee im Kopf der Zuhörer/innen entstehen oder verstärken lassen kann. Schließlich heißt es nicht umsonst, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte – es kommt nur darauf an, dass sich Wort und Bild zielgerichtet ergänzen!

Wie das in der Praxis geht, darüber gibt es viele Meinungen und nur wenige Grundsätze. Einer davon lautet: "Was zu sagen ist, wird gesagt und nicht gezeigt"! Das heißt also, dass das Chart einer PP so gut wie nie einen vollständigen Satz oder sogar deren mehrere an die Wand wirft, sondern höchstens ein oder einige Stichworte dazu. Achten Sie bitte einmal darauf, wie oft allein gegen diesen Grundsatz verstoßen wird, weil viele PP-User der Meinung sind, dass sie alles an die Wand werfen, was sie sagen wollen – dann können sie selbst es auch nicht zu erwähnen vergessen.

Die PP-Erfolgsformel: Wort plus Bild macht den Mehrwert an Wirkung!

Das oberste Ziel einer PP-Präsentation ist nicht, dass der/die Referent/in den Redetext nicht vergisst, sondern, dass die Zuhörer/innen den Redetext aufnehmen und den Sinn der Rede verstehen, behalten und beherzigen! Deshalb gibt es z:B. Den Grundsatz: "Das Rede-Manuskript einer PP zeigt verkleinert das aktuelle Chart und dazu den Text"! Ob der/die Referent/in sich den Text in Sätzen oder Stichworten aufschreibt, bleibt der individuellen Vorliebe für Manuskriptgestaltung überlassen – wichtig aber ist nun ein Punkt, der bisher so latent mitschwingt und nun deutlich angesprochen werden soll: Wie bleibt der/die Redner/in im Fluss des Textes und mit dem Vortrag synchron zum Bild – et vice versa? Das wird eben dadurch erreicht, dass der/die Präsentator/in Bild und Text einem Blatt in Händen hält.

Stellen Sie sich nun bitte kurz vor, ein/e Redner/in schaut immer dann zur PP-Präsentationsfläche, wenn er/sie ein neues Chart auf-projiziert. Wie wirkt das auf Sie als Zuhörer/in – so, als wüsste der/die da vorne nicht, was er/sie da tut oder nicht? Ja genau, die Wirkung ist eher negativ, und dazu gerät der Redefluss immer wieder ins Stocken. Souverän wirkt der/die Redner/in, wenn er/sie beim Erscheinen eines neuen Bildes das Publikum im Auge behält und passend zum Bild mit dem Text fortfährt.

Jede PP ist natürlich darauf hin konzipiert, dass die Zuhörer/innen in den Bann des Vortrags gezogen werden und am Ende ihre Begeisterung durch Beifall äußern. Das allerdings ist nicht immer so. Im hier erwähnten Beispiel war es so, dass der auf 15 Minuten angelegte Vortrag immer wieder durch Zwischenfragen angehalten wurde, dazu nahmen sich die Mitglieder dieses Gremiums ausgiebig das Recht. Das konnte jedoch die Kollegin, die die Präsentation durchführte, nicht aus dem Konzept bringen, denn sie ließ stets das aktuelle Bild stehen und gab daran die gewünschten Zusatzinformationen. Das übrigens ist auch ein Grundsatz: "PP haben den Vorteil, dass der rote Faden des Vortrags nicht verloren gehen kann – wenn man/frau als Referent/in alle Stärken dieses Mediums richtig nutzt"!

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