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Zu Risiken und Nebenwirkungen der informellen Rede ...

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Als Team sind wir top - nicht nur im Job!

 

 Liebe Leserin, lieber Leser,

zurzeit ganz >in< im Büro ist: Urlaub machen. Zumindest gilt das für die eine Hälfte der Kolleginnen und Kollegen. Die andere Hälfte hat den Urlaub noch vor bzw. bereits hinter sich. Für die Planung Sommerferien geben Familien mit schulpflichtigen Kindern den Takt vor, und der gilt nicht nur für die Büros, sondern für die ganze Nation. Schade nur, dass in diesem Sommer weniger die Temperaturen als viel mehr die Spritpreise steigen, die leider sogar auf neue Rekordhöhen klettern! 

Ebenso wie für die Nation sind in den Büros ebenfalls ganz >in<: Events, die outdoor stattfinden, vor allem also gemeinsam chillen, grillen und Party machen. Das ist für den/die Chef/in endlich die Gelegenheit, die ganze Crew ins neue Haus, in den neuen Garten einzuladen und den neuen Grill einzuweihen. Die ganze Crew ist natürlich nur die halbe, wegen ‚Urlaub machen’ – doch das tut der Stimmung keinen Abbruch und hält das Event noch länger im Nach-Gespräch von Gästen, die dabei waren an Gäste, die da eben in Ferien waren. 

Nur ein: „Herzlich Willkommen“ ist nicht genug! 

Ein solches Event ist durchaus ernst zu nehmen und auch wichtig. Fördert es doch das Team-Gefühl und die menschliche Komponente, die eine Zusammenarbeit angenehmer gestalten und effektiver machen können. Die Frage ist natürlich: 

  1. Sagt der/die Chef/in etwas zu den Gästen?
  2. Und wenn Ja: Wann, Was und Wie? 

Zu 1. Ja, es sollte mehr gesagt werden als nur ein: „Schön, dass Sie da sind!“ Auch wenn nur 3, 4 oder 5 Mitarbeiter/innen anwesend sind, verdienen sie einige Worte zum Anlass und den Vorstellungen oder Wünschen, die der/die Chef/in mit dieser Einladung verbindet. Aber: Die kleine Ansprache ist natürlich höchst informell, das heißt: Der/die Redner/in sitzt mit den Gäste am Tisch oder im Kreis, und es wird auch bitte kein Manuskript herausgeholt, sondern frei gesprochen, zumal es maximal um 7 Sätze geht. 

Zu 2. Der/die Gastgeber/in spricht – Wann – gleich zu Anfang, wenn alle Gäste da sind, denn der Rahmen ist selbstverständlich eine Begrüßung, evtl. auch ein Toast. Punkte für die Ansprache – Was – sind die Freude, sich mal/wieder außerhalb des Arbeitsplatzes zu sehen und ein paar ungezwungene Stunden miteinander zu verbringen, sich noch besser kennen zu lernen und ein wenig mehr darüber zu erfahren, wer eigentlich hinter dem/der Arbeitskollegen/in steckt. 

Das führt bereits nahtlos zum Wie – der wahrscheinlich wichtigsten Frage für eine solche kleine Ansprache. Die Ausgangslage ist: Hier Chef/in – da Mitarbeiter/innen, an dieser Rollenverteilung wird sich auch im informellen Rahmen nichts ändern, wenn auch die Freiräume großzügiger gestaltet sind. Aber – bis auf wenige Branchen, in denen das auch im Berufsalltag gegeben ist – eine Verbrüderung bis zum Du-Sagen ist ungewöhnlich, wenn ansonsten das Sie den Umgang miteinander bestimmt. Mischformen zwischen Du und Sie können natürlich im Job vorkommen, und die gelten dann auch hier – vielleicht eine günstige Gelegenheit, dazu eine Geschichte zu erzählen. 

Was jedoch ganz wichtig ist: Die kurze Begrüßungsansprache setzt die Marken für den weiteren Verlauf des Treffens. Also: Keine Geschäftsgespräche, sondern ‚weiche Skills’ mit lockeren Worten (aber auch nicht zu locker - und besser: Keine Witze!), und heiter-beschwingten Bildern und Gedanken. Und noch einmal betont: Maximal 7 Sätze! Ein solches Bild wäre z.B. dass der/die Vorgesetzte sagt: „Ich werde Sie heute gerne bedienen, als Dank dafür, was Sie sonst auch für mich leisten!“ 

Eine Anmerkung bezieht sich auf die Verantwortung, die heute jede/r Gastgeber/in gleich zu Beginn der Feier deutlich machen sollte: Kein Gast tritt nach Alkoholgenuss (wie viel ist belanglos) im eigenen Auto die Heimfahrt an (Don’t Drink and Drive)! Ich gebe Ihnen dafür ein Muster, wie Sie den Hinweis darauf locker in Ihre Rede einbauen können: „Für Risiken und Nebenwirkungen dieses Nachmittags und/oder Abends lesen Sie bitte die Dienstpläne der Apotheken in Ihrem Viertel, die auch stets am Tag danach ausreichend Kopfschmerz- und Katermittel vorrätig haben. Und – wenn Sie nach Hause wollen – fragen Sie Ihren Gastgeber oder wen immer Sie dann dafür halten nach dem Telefon für den Taxi-Ruf.“

Na dann: Viel Spaß und Gute Unterhaltung! 

 

 

Herzlich grüßt 

Jürgen M. Bergfried

 

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