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Wie Sie für Ihre Teilzeitkräfte und Aushilfen rechtssichere Zeugnisse erstellen

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Arbeitszeugnis Teilzeitkräfte Aushilfen

Von Günter Stein,

Wenn Arbeitsverhältnisse, die jahrelang angenehm verliefen, bei Beendigung des Arbeitsvertrags doch noch zum Streit führen, dann liegt das in vielen Fällen am Arbeitszeugnis. Während Sie als Arbeitgeber nach eigenem Empfinden ein gutes Arbeitszeugnis ausgestellt haben, werten Ihre betroffenen Aushilfen und Teilzeitkräfte die Beurteilungen als „katastrophal“. Dass sie selbst bei scheinbar nebensächlichen Formulierungen hartnäckig Änderungen verlangen, hat seinen Grund: Arbeitzeugnisse dienen Aushilfen und Teilzeitkräften nicht nur als Nachweis ihrer beruflichen Tätigkeit. Sie sind zugleich ein auch ausgesprochen wichtiger Bestandteil ihrer Bewerbungsunterlagen bei der Suche nach einem neuen Job.Wichtig für Sie:Beispiel:Wichtig für Sie:Fazit:Denn Hand aufs Herz:Meine Empfehlung:

Wenn Arbeitsverhältnisse, die jahrelang angenehm verliefen, bei Beendigung des Arbeitsvertrags doch noch zum Streit führen, dann liegt das in vielen Fällen am Arbeitszeugnis. Während Sie als Arbeitgeber nach eigenem Empfinden ein gutes Arbeitszeugnis ausgestellt haben, werten Ihre betroffenen Aushilfen und Teilzeitkräfte die Beurteilungen als „katastrophal“. Dass sie selbst bei scheinbar nebensächlichen Formulierungen hartnäckig Änderungen verlangen, hat seinen Grund: Arbeitzeugnisse dienen Aushilfen und Teilzeitkräften nicht nur als Nachweis ihrer beruflichen Tätigkeit. Sie sind zugleich ein auch ausgesprochen wichtiger Bestandteil ihrer Bewerbungsunterlagen bei der Suche nach einem neuen Job.

Um zunächst einmal mit einem weit verbreiteten Irrtum aufzuräumen: Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses können alle Arbeitnehmer die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses verlangen. Dazu zählen ohne Wenn und Aber auch befristet und geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte sowie Schüler und Studenten, die als Aushilfen beschäftigt werden.

Wann die Ausstellung eines einfachen Zeugnisses reicht

Das einfache Arbeitszeugnis erstreckt sich lediglich auf Art und Dauer der Beschäftigung. Dieses Zeugnis wird bei weniger qualifizierten Tätigkeiten, zum Beispiel Hilfsarbeiten, oder bei lediglich kurzfristig ausgeübten Tätigkeiten ausgestellt. Der Grund: Bei derartigen Arbeitsverhältnissen spielt der persönliche Eindruck bei einem Vorstellungsgespräch eine weitaus größere Rolle als etwa die Angaben im Zeugnis.

Wichtig für Sie:

Der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat im einfachen Arbeitszeugnis nichts zu suchen. Ausnahme: Ihre Aushilfen oder Teilzeitkräfte verlangen es ausdrücklich von Ihnen. Das ist häufig der Fall, wenn sie selbst gekündigt haben.

Welche Besonderheiten für ein qualifiziertes Zeugnis gelten

Im Gegensatz zum einfachen Zeugnis enthält das qualifizierte Zeugnis zusätzlich zu den Angaben über Art und Dauer der Beschäftigung auch Aussagen über die Führung und Leistung des Mitarbeiters.

Das qualifizierte Arbeitszeugnis muss alle wesentlichen Angaben enthalten, die für die Gesamtbeurteilung von Bedeutung und für den Leser von Interesse sind. Einmalige Vorfälle, die für die Führung und Leistung nicht charakteristisch sind, gehören dagegen nicht in das Arbeitszeugnis.

Beispiel: Ein handgreiflicher Streit mit einem Arbeitskollegen oder Pöbeleien auf einer weinseligen Weihnachtsfeier.

Besonders wichtig: die Leistungsbeurteilung

Die Leistungsbeurteilung gehört zum Kernbestandteil eines qualifizierten Arbeitszeugnisses. Ihrer Pflicht als Arbeitgeber nachzukommen und zugleich immer auch wohlwollende Bewertungen zu formulieren, führt allerdings dazu, dass viele Formulierungen besser klingen, als sie gemeint sind.

Ganz klar: Wenn Sie mit einem Mitarbeiter sehr zufrieden waren und ihn gern in Ihrer Firma behalten hätten, wird es Ihnen leicht fallen, ein (wirklich) gutes Zeugnis auszustellen. Weniger gute Leistungsbeurteilungen zeichnen sich durch den Verzicht auf bestimmte Worte oder Wortkombinationen aus. Das gezielte Weglassen bestimmter Aussagen ermöglicht Ihnen eine abgestufte Leistungsbeurteilung, die immer noch wohlwollend klingt, inhaltlich aber negativ ist.

Beispiel:

Wenn es im Zeugnis heißt, Ihre Teilzeitkraft „hat die ihr übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt“, dann ist das eine gute Beurteilung (= Schulnote 2). Schreiben Sie dagegen im Zeugnis „Sie hat die ihr übertragenen Arbeiten zu unserer Zufriedenheit erledigt“, bescheinigen Sie Ihrer Teilzeitkraft eine lediglich ausreichende Leistung (= Schulnote 4).

Wenn Sie ein Arbeitszeugnis korrigieren sollen

Im Betriebsalltag kommt es immer wieder vor, dass sich Mitarbeiter gegen einzelne Beurteilungen wehren und ein besseres Zeugnis verlangen. Bevor Sie es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, bei dem unter anderem Mitarbeiter und eventuell Kunden Ihrer Firma als Zeugen aussagen müssen, versuchen Sie besser eine gütliche Einigung.

Wichtig für Sie:

Kommt es doch zu einem Rechtsstreit, sind die Prozessrisiken klar verteilt: Haben Sie Ihrer Teilzeitkraft eine mindestens „durchschnittliche“ Leistung bescheinigt, muss sie beweisen, dass sie eine bessere Beurteilung verdient hat. Haben Sie ihr dagegen eine „unterdurchschnittliche“ Leistung attestiert, müssen Sie als Arbeitgeber beweisen, dass sie wirklich nicht besser ist (BAG, 9 AZR 12/03).

Fazit:

Das Thema Zeugnis ist nicht ganz ohne.

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Denn Hand aufs Herz:

Kaum eine Tätigkeit ist für Arbeitgeber nerviger und heikler als ein Arbeitszeugnis aufzusetzen. Dauernd hat man die Angst im Nacken, weil schon ein falsches Wort an der falschen Stelle einen verlorenen Prozess bedeuten kann. Dazu zählen zum Beispiel so scheinbar banale Worte wie „fachlich“ oder „dienstlich“. Und schon wird das Zeugnis vom Richter kassiert!

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