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Betriebliches Gesundheitsmanagement - ohne die richtigen Kennzahlen geht hier gar nichts

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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Von Wolfram von Gagern,

Für Betriebe gleich welcher Art wird das betriebliche Gesundheitsmanagement und vor allem die Gesundheitsförderung Ihrer Mitarbeiter immer wichtiger. Hierfür gibt es gleich mehrere Ursachen.

Für Betriebe gleich welcher Art wird das betriebliche Gesundheitsmanagement und vor allem die Gesundheitsförderung Ihrer Mitarbeiter immer wichtiger. Hierfür gibt es gleich mehrere Ursachen: Durch die demographische Entwicklung werden die Beschäftigten immer älter. Aus demselben Grund verschärft sich der Wettbewerb um Fachkräfte und sogenannte High Potentials, für die Aspekte wie Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Familie und Arbeit sowie Maßnahmen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zum ausschlaggebenden Faktor der Arbeitsplatzwahl werden können.

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Arbeitsunfähigkeitstage gehen richtig ins Geld!

Aber es geht nicht nur um die Gesundheit an sich, sondern auch um nackte, wirtschaftliche Zahlen. Denn in einem mittelständischen Unternehmen kostet ein Tag Arbeitsunfähigkeit ungefähr 250 € je Mitarbeiter/in. Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 11 bis 12 Fehltagen je Mitarbeiter/in im Jahr und einer Unternehmensgröße von 100 Beschäftigten macht das insgesamt mindestens 275.000 € aus. Diese Kosten können Sie durch ein zielgerichtetes betriebliches Gesundheitsmanagement beachtlich senken. Wichtig hierfür ist, dass Sie die richtigen Kennzahlen kennen, die Sie für Ihr Gesundheitsmanagementsystem verwendet können.

Auch Frühindikatoren sind wichtige Kennzahlen fürs Betriebliche Gesundheitsmanagement

Denn viele Betriebe, die Kennzahlen für das betriebliche Gesundheitsmanagement erheben, machen den Fehler, nur den Krankenstand und die Zahl der Arbeitsunfälle sowie gegebenenfalls ein paar weitere Spätindikatoren zu verwenden. Um frühzeitig gegensteuern zu können, müssen Sie aber unbedingt auch Frühindikatoren erfassen.

Wichtige Kennzahlen für Ihr Gesundheitsmanagement

Folgende Früh- und Spätindikatoren sollten Sie im Rahmen Ihres auch vorsorgenden Gesundheitsmanagements unbedingt erheben, weitere sind denkbar.

Frühindikatoren:

  • Arbeitssicherheit
    • Qualifizierungstage (je Beschäftigtem) zum Thema Arbeitssicherheit,
    • Anzahl der Arbeitsplatzbegehungen,
    • Anzahl der Sicherheitsgespräche mit Beschäftigten,
    • Finanzmittel, die für die Verbesserung der Arbeitssicherheit eingesetzt werden
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
    • Anzahl der Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung
    • Prozentsatz der Beschäftigten, die Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Anspruch nehmen
    • Anzahl der Vorschläge je Zeiteinheit (Jahr) zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung
    • Anzahl der Gesundheitszirkeltreffen
    • Beteiligungsquote an Gesundheitszirkeln
    • Anzahl der Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Zufriedenheit mit den Arbeitsplatzbedingungen (Mitarbeiterbefragung)

 

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