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Regenwasser als Wirtschaftsfaktor: So spart das Unternehmen doppelt

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Von Wolfram von Gagern,

Es gibt eine Ressource, die im wahrsten Sinne des Wortes vom Himmel fällt. Und das Beste: Sie kommt vollkommen kostenlos daher.

Die Rede ist vom Regenwasser, das an weit über 100 Tagen im Jahr auf das Dach des Firmengebäudes niederprasselt. Und um es auf den Punkt zu bringen: Aus Umweltgesichtspunkten ist diese wertvolle Ressource einfach zu schade, um durch das Regenrohr gleich wieder in der Kanalisation zu verschwinden.

Regenwasser ist eine kostengünstige Alternative für Ihre Betriebswasserkreisläufe

Im vergangenen Jahr wurde bei jedem 3. Neubau eine Regenwassernutzung geplant und installiert - auch in Betrieben. Folgende Anwendungen sind möglich:

  • Regenwasser als Kühlwasser
  • Regenwasser für die Toilettenspülungen
  • Regenwasser für Reinigungsarbeiten

Beispiel: Chemieunternehmen, Hamburg. Ein Chemiebetrieb spart durch die Nutzung von Regenwasser in der Produktion jährlich 5.000 €. Dabei betrug der einmalige Aufwand für die Anlage nur 10.000 €.

Beispiel: Elektroindustrie. Ein Unternehmen aus der Elektroindustrie suchte nach Alternativen, um die Wasserkosten für die Nachspeisung seines Verdunstungskühlturms zu senken und wurde fündig. Auf 15.000 m2 versiegelter Betriebsfläche, wie z. B. Dächern und Parkplätzen, wird nun Regenwasser aufgefangen und in Regenrückhaltebecken gesammelt.

Auf diese Weise kommen durchschnittlich 8.500 m3 Regenwasser pro Jahr zusammen, die dem Kühlkreislauf als Nachspeisewasser zugesetzt werden.

Und so sieht die Wirtschaftlichkeitsberechnung aus

Geht man von einer durchschnittlichen Jahresauslastung von ca. 40 % an 10 Stunden pro Tag aus und das bei 230 Tagen im Jahr, so beträgt der Gesamtwasserverbrauch des Kühlturms 20.000 m3/Jahr.

Das bedeutet, das Zuspeisewasser kann zu über 40 % aus Regenwasser bedient werden, der Trinkwasserverbrauch sinkt auf 11.500 m3 pro Jahr. Bei Wasserbezugs- und anteiligen Abwasserkosten von zusammen rund 2,50 €/m3 bedeutet dies eine Einsparung von ca. 21.250 € /Jahr bei der Wasserversorgung des Kühlturms. Die Investitionen für die Umstellung sind überschaubar: Im Fall des Elektrounternehmens betrug die Investition für die Filteranlage 19.500 €. Sogar ohne Anrechnung der Einsparungen an Verbrauchschemikalien und der staatlichen Förderung für die Regenwassernutzung liegt die Amortisationszeit der Anlage damit unter einem Jahr.

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