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Um effektive und effiziente Prozesse gestalten zu können, müssen Sie und Ihre Mitarbeiter deren Inhalte, z. B. Ablaufabschnitte, Systeme, Anlagen,...

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Diese 3 Kennzahlen machen Ihnen das Leben leichter …

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Die Leistungsfähigkeit in der Produktion hängt von vielen Faktoren ab: effiziente Prozesse, eine hohe Auslastung und Verfügbarkeiten der Maschinen sowie kurze Durchlaufzeiten. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, benötigen Sie als Führungskraft in der Produktion die notwendigen Informationen. Die folgenden 3 einfach zu bildenden Kennzahlen geben Ihnen bereits einen guten Überblick über den Leistungsstand Ihrer Produktion und seine Veränderung:

 

Arbeitsproduktivität

Eine zentrale Größe ist die Arbeitsproduktivität. Diese können Sie wie folgt berechnen:
Arbeitsproduktivität = Produktionsleistung (in Stück) : Einsatz an Mitarbeitern

Beispiel:

JahrProduzierte StückzahlZahl der Mitarbeiter in der ProduktionsabteilungStück pro Mitarbeiter
200916.75079212
201019.01090211
201120.975104201


Was sagen diese Zahlen aus? Die Arbeitsproduktivität war in den Jahren 2009 und 2010 nahezu konstant. Die Produktivität ist jedoch im Jahr 2011 gesunken. Zwar wurde in diesem Zeitraum eine höhere Stückzahl produziert, jedoch wurden dafür überproportional mehr Mitarbeiter eingesetzt.

 

Kapazitätsauslastung

Die Kapazität ist die mögliche Ausbringungsmenge eines Betriebes. Eine hohe Kapazitätsauslastung ist die Grundlage für Wirtschaftlichkeit und niedrige Stückkosten. Allerdings steht eine maximale Kapazitätsauslastung anderen Zielen entgegen, nämlich einer schnellen Auftragsabwicklung, schnellen Lieferzeiten und einer hohen Termintreue. Denn bei einer ausgelasteten Produktionskapazität kommt es leicht zu einem Engpass: Sie müssen Fertigungsaufträge nach hinten verschieben und können nicht termintreu liefern. Die Kapazitätsauslastung berechnen Sie wie folgt:
Kapazitätsauslastung (in Prozent) = Fertigungsstunden : Kapazitätsstunden x 100
Beispiel:

In der Innovator Tex AG können pro Woche maximal 420 Einheiten produziert werden. In den ersten 3 Kalenderwochen des Monats wurden tatsächlich die folgenden Mengen produziert:

KWProduzierte MengenMax. produzierbare EinheitenKapazitätsauslastung
140342096 %
239942095 %
337542089 %


Was sagen diese Zahlen aus? In der Innovator Tex AG ist im Januar 2012 die Kapazitätsauslastung gesunken. Der Produktionsleiter, Herr Dr.-Ing. Frank Doberan, begründet dies mit den vom kaufmännischen Vorstand Bohlen verordneten Sparmaßnahmen. Es ereigneten sich häufigere Maschinenstillstände durch den Bruch billigerer Bauteile.

Unfallhäufigkeit

Die Unfallhäufigkeit wird pro Jahr und bezogen auf die Mitarbeiterzahl gemessen.
Beispiel:

In der Innovator Tex AG kam es im Produktionsbereich zu folgenden Unfällen:

  • 2009: 2 Unfälle bei 90 Mitarbeitern in der Produktion = 2 %
  • 20010: ein Unfall bei 104 Mitarbeitern in der Produktion = 1 %

Was sagen diese Zahlen aus? Zur Interpretation von Kennzahlen zur Arbeitssicherheit rate ich Ihnen, Ihre eigenen Zahlen ins Verhältnis zu den Zahlen von Wettbewerbern in Ihrer Branche stellen. Führen Sie einen Betriebsvergleich durch, indem Sie Vergleichszahlen von Kammern oder Arbeitnehmerorganisationen erfragen.

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