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Kennzahlen zum Krankenstand

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Von Martin Weyde,

Den Krankenstand können Sie mithilfe einer Reihe von Kennzahlen angehen. Die Grundlage Ihrer Überlegungen bilden dabei die Zahl der Krankmeldungen und die Dauer der daraus resultierenden Abwesenheit Ihrer Mitarbeiter. So finden Sie heraus, wo Handlungsbedarf besteht.

Um sich ein Bild vom Krankenstand zu verschaffen, sollten Sie zunächst folgende Fragen klären:

  • Wie groß ist der prozentuale Anteil aller Mitarbeiter, die sich krankgemeldet haben, an der Belegschaft? Dabei werden als Krankmeldung nur neue Fälle gezählt, keine Verlängerungsmeldungen.
  • Wie groß ist der prozentuale Anteil der Krankheitstage an der Gesamtzahl aller zu leistenden Arbeitstage? Denken Sie daran, Wochenenden und Feiertage bei der Berechnung zu berücksichtigen.
  • Wie groß war der prozentuale Anteil der Fehltage krankgemeldeter Mitarbeiter an ihrer Arbeitszeit?
  • Wie viele Tage fehlten krankgemeldete Mitarbeiter durchschnittlich?

Daran können Sie ablesen, wie schwerwiegend die Erkrankungen Ihrer Mitarbeiter waren.

Verfeinern Sie diese Resultate durch folgende Fragen:

  • Wie viele kurzzeitige Krankmeldungen für 1 bis 3 Tage gab es?
  • Wie viele langzeitige Krankmeldungen für mehr als 6 Wochen gab es?
  • Wie groß war der prozentuale Anteil kurzzeitiger und langzeitiger Krankmeldungen an den Krankmeldungen und Fehltagen insgesamt?
  • Wie groß war der prozentuale Anteil der Fehltage
    • bei weiblichen und männlichen Mitarbeitern?
    • in verschiedenen Altersgruppen?
    • in verschiedenen Berufsgruppen?
    • in verschiedenen Abteilungen?

Daran können Sie besondere Risikogruppen und -bereiche ablesen.

Was waren die Gründe für die Krankmeldungen? Diese können sich natürlich von Betrieb zu Betrieb stark unterscheiden. Schlüsseln Sie die Fälle und Fehltage in absoluten Zahlen und prozentual auf. Sie können diese zum Beispiel nach körperlichen und psychischen Erkrankungen oder nach Arbeits- und Wegeunfällen gliedern. Auch verbreitete Berufskrankheiten können als Anhaltspunkte dienen:

  • Atemwegserkrankungen durch allergisierende, chemische oder toxische Stoffe
  • Erkrankungen der Sehnen oder Muskeln
  • Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Bandscheiben
  • schwere oder wiederholte Hauterkrankungen
  • belastungsbedingte Durchblutungsstörungen

Allein auf Erkrankungen der Atemwege, der Muskeln und des Skeletts entfallen über die Hälfte aller Krankmeldungen, und Krankmeldungen aus psychischen Gründen nehmen seit geraumer Zeit kontinuierlich um jährlich etwa 10 Prozent zu.

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