Die 5 „W-Fragen“ der Materialwirtschaft und wie Sie diese für Ihr Unternehmen sicher beantworten

Immer wenn in Bezug auf Warenströme – innerhalb, aber auch zum und vom Unternehmen - die klassischen 5 „W-Fragen“ gestellt werden, ist die Materialwirtschaft gefragt.

  • Was,
  • wann,
  • wo,
  • in welchen Mengen und
  • von welcher Qualität

benötigt wird.

Achtung! Die Beantwortung der „Wo“-Frage kann vielfältiger sein, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Denn hier geht es nicht nur um Warenströme, die ins oder aus dem Unternehmen verlaufen, sondern auch um Warenströme innerhalb des Unternehmens, z. B. zwischen verschiedenen Abteilungen und dem Lager.

Implementierung einer funktionierenden Materialwirtschaft ist unternehmensindividuell

Die Materialwirtschaft kann nur unternehmensindividuell aufgesetzt und bewertet werden. So hängt es u. a. stark von der Unternehmensart ab, wie die Abläufe im Idealfall aussehen. Denn es verlaufen ganz andere Waren- und Materialströme zwischen Lieferanten, Unternehmen, Kunden, etc. wenn es sich um ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes handelt als bei einem Handelsunternehmen. Bietet ein Unternehmen hingegen ausschließlich Dienstleistungen an, verlaufen die Ströme wiederum ganz anders. Aber auch Unternehmen des Dienstleistungssektors können nicht auf eine funktionierende Materialwirtschaft verzichten.

Weiterhin hat auch  die Größe und die Aufbauorganisation des Unternehmens, aber auch seine unternehmerischen Tätigkeiten (lokal aufgestellt, Global Sourcing etc.) starken Einfluss auf die konkrete Planung und Steuerung der Materialströme.

Welche Gefahren von einer nicht funktionierenden Materialwirtschaft ausgehen

Ohne einen funktionierenden Verlauf der Material- und Warenströme läuft Ihr Unternehmen Gefahr, dass es zu Störungen, Ausfall oder unbeabsichtigten und damit teuren Stillstandzeiten kommt. Es muss sichergestellt sein, dass alle für die Produktion erforderlichen Bestandteile (Rohmaterialien, Halbfertigerzeugnisse und Hilfsstoffe zur Weiterverarbeitung) genau zum benötigten Zeitpunkt, in ausreichendem Maß, gewünschter Qualität und am richtigen Ort verfügbar sind.

An dieser Stelle wird deutlich, wie stark Logistik und Material- und Warenströme voneinander abhängen.  Denn die Bereitstellung kann nur erfolgen, wenn auch die Lager die entsprechenden Kapazitäten aufweisen. Auf der anderen Seite kann die Materialwirtschaft nur dann fehlerfrei funktionieren, wenn ihr auch die entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt werden. Denn wenn sie bspw. nicht über die Umstellung eines Produktionsprozesses informiert ist, der mit einer Veränderung der Materialanforderung einhergeht, können auch die klassischen 5 „W-Fragen“ nicht fehlerfrei beantwortet werden.

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